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Arthur G. Dove: Rote Sonne, 1935, The Phillips Collection, Washington, D. C.
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Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

17. Juni bis 3. Oktober 2017Nur noch 100 Tage.

Die amerikanische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist in Europa bis heute wenig bekannt. Die Ausstellung präsentiert die Entwicklung der nordamerikanischen Malerei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt die drei zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie die sich parallel entwickelnde abstrakte Malerei. Diese kulminierte nach 1945 im Abstrakten Expressionismus, und New York wurde zum neuen Kunstzentrum. Die Entwicklung lässt sich anhand der Sammlung der Phillips Collection nachvollziehen.

Der Kunstkritiker und Mäzen Duncan Phillips (1886–1966), Gründer der Phillips Collection in Washington, D. C., begleitete und förderte moderne amerikanische Künstler. Mit seiner Sammlertätigkeit prägte er den Kanon der amerikanischen Kunstgeschichte. Der frühe Tod seines Vaters und der seines Bruders veranlassten ihn, die familiäre Sammlung zum Ausgangspunkt eines ihnen gewidmeten Museums zu machen, das der modernen nordamerikanischen Kunst galt. 1921 eröffnet, ging die Phillips Collection den Gründungen des Museum of Modern Art (1929) und des Whitney Museum of American Art (1931) voraus. Phillips’ Auffassung, die Kunst als Universalsprache zu betrachten, die über nationale Schulen und Epochen erhaben sei, ist bis heute eine Inspiration.


The Phillips Collection, Washington, D. C.,
in Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini, Potsdam.

Tickets

Kalender

Angebote für Gruppen

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Die amerikanische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist in Europa bis heute wenig bekannt. Die Ausstellung präsentiert die Entwicklung der nordamerikanischen Malerei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt die drei zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie die sich parallel entwickelnde abstrakte Malerei. Diese kulminierte nach 1945 im Abstrakten Expressionismus, und New York wurde zum neuen Kunstzentrum. Die Entwicklung lässt sich anhand der Sammlung der Phillips Collection nachvollziehen.

Die amerikanische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist in Europa bis heute wenig bekannt. Die Ausstellung präsentiert die Entwicklung der nordamerikanischen Malerei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt die drei zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie die sich parallel entwickelnde abstrakte Malerei. Diese kulminierte nach 1945 im Abstrakten Expressionismus, und New York wurde zum neuen Kunstzentrum. Die Entwicklung lässt sich anhand der Sammlung der Phillips Collection nachvollziehen.

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Der Kunstkritiker und Mäzen Duncan Phillips (1886–1966), Gründer der Phillips Collection in Washington, D. C., begleitete und förderte moderne amerikanische Künstler. Mit seiner Sammlertätigkeit prägte er den Kanon der amerikanischen Kunstgeschichte. Der frühe Tod seines Vaters und der seines Bruders veranlassten ihn, die familiäre Sammlung zum Ausgangspunkt eines ihnen gewidmeten Museums zu machen, das der modernen nordamerikanischen Kunst galt. 1921 eröffnet, ging die Phillips Collection den Gründungen des Museum of Modern Art (1929) und des Whitney Museum of American Art (1931) voraus. Phillips’ Auffassung, die Kunst als Universalsprache zu betrachten, die über nationale Schulen und Epochen erhaben sei, ist bis heute eine Inspiration.


The Phillips Collection, Washington, D. C.,
in Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini, Potsdam.

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Angebote für Gruppen

Katalog
Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne erscheint im Prestel Verlag ein Katalog, herausgegeben von Ortrud Westheider und Michael Philipp und mit Beiträgen von Susan Behrends Frank, Alexia Pooth, Susanne Scharf, Corinna Thierolf, Ortrud Westheider und Sylvia Yount. Die Essays gehen auf ein internationales Symposium zurück, das am 21. November 2016 im Museum Barberini stattfand. Zwei Hauptwerken der Phillips Collection ist ein eigener Beitrag gewidmet, die anderen erforschen die vielfältigen Beziehungen der amerikanischen Kunst zu Europa.

24 x 30 cm, 248 Seiten, 200 Abbildungen
Ausgabe im Museumsshop: € 29,95
Buchhandelsausgabe: € 39,95

Katalog bestellen

Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne erscheint im Prestel Verlag ein Katalog, herausgegeben von Ortrud Westheider und Michael Philipp und mit Beiträgen von Susan Behrends Frank, Alexia Pooth, Susanne Scharf, Corinna Thierolf, Ortrud Westheider und Sylvia Yount. Die Essays gehen auf ein internationales Symposium zurück, das am 21. November 2016 im Museum Barberini stattfand. Zwei Hauptwerken der Phillips Collection ist ein eigener Beitrag gewidmet, die anderen erforschen die vielfältigen Beziehungen der amerikanischen Kunst zu Europa.

24 x 30 cm, 248 Seiten, 200 Abbildungen
Ausgabe im Museumsshop: € 29,95
Buchhandelsausgabe: € 39,95

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Veranstaltungen zur Ausstellung

Vortrag von Prof. Dr. Winfried Fluck: Das Hopper-Paradox
Montag, 3.7.2017, 19 Uhr

Edward Hoppers Bilder, in denen oft verloren anmutende Figuren in leeren Räumen platziert sind, stehen für eine zentrale Empfindung in der Moderne. Der Vortrag geht den Gründen für dieses Phänomen nach und untersucht nicht nur motivische und formale Aspekte von Hoppers Bildern, sondern zieht auch Vergleiche mit Gemälden anderer amerikanischer Modernisten. Winfried Fluck ist Professor em. für amerikanische Kultur am John- F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin und Ko-Direktor des Futures of American Studies Institute am Dartmouth College in den USA. Die amerikanische Malerei ist einer seiner Schwerpunkte in Forschung und Lehre.


€ 10 / ermäßigt € 8
Auditorium

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Edward Hopper: Anfahrt in eine Stadt, 1946, The Phillips Collection, Washington, D. C.

Edward Hopper: Anfahrt in eine Stadt, 1946, The Phillips Collection, Washington, D. C.

Montag, 3.7.2017, 19 Uhr

Edward Hoppers Bilder, in denen oft verloren anmutende Figuren in leeren Räumen platziert sind, stehen für eine zentrale Empfindung in der Moderne. Der Vortrag geht den Gründen für dieses Phänomen nach und untersucht nicht nur motivische und formale Aspekte von Hoppers Bildern, sondern zieht auch Vergleiche mit Gemälden anderer amerikanischer Modernisten. Winfried Fluck ist Professor em. für amerikanische Kultur am John- F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin und Ko-Direktor des Futures of American Studies Institute am Dartmouth College in den USA. Die amerikanische Malerei ist einer seiner Schwerpunkte in Forschung und Lehre.


€ 10 / ermäßigt € 8
Auditorium

Edward Hopper: Anfahrt in eine Stadt, 1946, The Phillips Collection, Washington, D. C.

Edward Hopper: Anfahrt in eine Stadt, 1946, The Phillips Collection, Washington, D. C.

Tickets

Gesprächskonzert: KlangFarben American Soundscapes
Donnerstag, 20.7.2017, 19 Uhr

Clemens Goldberg spricht über Komposition in Malerei und Musik anhand von Gemälden aus der Ausstellung und gespielten Werken amerikanischer Komponisten des 20. Jahrhunderts im Dialog mit den Musikern der Kammerakademie Potsdam und der Direktorin des Museums Barberini Dr. Ortrud Westheider.
Moderation: Clemens Goldberg, Berlin

Im Anschluss an das Gesprächskonzert besteht Gelegenheit,
die Ausstellung exklusiv zu besichtigen und sich im Café Barberini auszutauschen.


In Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam


€ 20 / ermäßigt € 15


Auditorium

Tickets

Mark Rothko: Ohne Titel, 1968, Phillips Collection, Washington D.C., Gift of the Mark Rothko Foundation, Copyright: Kate Rothko-Prizel & Christopher Rothko / VG BILD-KUNST, Bonn 2016

Mark Rothko: Ohne Titel, 1968, Phillips Collection, Washington D.C., Gift of the Mark Rothko Foundation, Copyright: Kate Rothko-Prizel & Christopher Rothko / VG BILD-KUNST, Bonn 2016

Donnerstag, 20.7.2017, 19 Uhr

Clemens Goldberg spricht über Komposition in Malerei und Musik anhand von Gemälden aus der Ausstellung und gespielten Werken amerikanischer Komponisten des 20. Jahrhunderts im Dialog mit den Musikern der Kammerakademie Potsdam und der Direktorin des Museums Barberini Dr. Ortrud Westheider.
Moderation: Clemens Goldberg, Berlin

Im Anschluss an das Gesprächskonzert besteht Gelegenheit,
die Ausstellung exklusiv zu besichtigen und sich im Café Barberini auszutauschen.


In Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam


€ 20 / ermäßigt € 15


Auditorium

Mark Rothko: Ohne Titel, 1968, Phillips Collection, Washington D.C., Gift of the Mark Rothko Foundation, Copyright: Kate Rothko-Prizel & Christopher Rothko / VG BILD-KUNST, Bonn 2016

Mark Rothko: Ohne Titel, 1968, Phillips Collection, Washington D.C., Gift of the Mark Rothko Foundation, Copyright: Kate Rothko-Prizel & Christopher Rothko / VG BILD-KUNST, Bonn 2016

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Filmreihe zur Ausstellung

In der Entwicklung des modernen Amerikas spielte der Film eine wichtige Rolle – 1927 gab es bereits über 20.000 Kinos in den USA. Der moderne Blick auf die Stadt ist geprägt von den Gemälden Edward Hoppers, der vom Kino beeinflusst war und dessen Bilder auf das Kino zurückwirkten. In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam zeigt eine Filmreihe die ästhetische und motivische Verwandtschaft beider Bildmedien.
Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini oder dieser Filmvorführungen erhalten Besucher/-innen wechselseitig ermäßigten Eintritt.


Veranstaltungsort: Filmmuseum Potsdam

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Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

In der Entwicklung des modernen Amerikas spielte der Film eine wichtige Rolle – 1927 gab es bereits über 20.000 Kinos in den USA. Der moderne Blick auf die Stadt ist geprägt von den Gemälden Edward Hoppers, der vom Kino beeinflusst war und dessen Bilder auf das Kino zurückwirkten. In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam zeigt eine Filmreihe die ästhetische und motivische Verwandtschaft beider Bildmedien.
Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini oder dieser Filmvorführungen erhalten Besucher/-innen wechselseitig ermäßigten Eintritt.


Veranstaltungsort: Filmmuseum Potsdam

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

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