Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

17. Juni bis 3. Oktober 2017

Die amerikanische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist in Europa bis heute wenig bekannt. Die Ausstellung präsentiert die Entwicklung der nordamerikanischen Malerei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt die drei zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie die sich parallel entwickelnde abstrakte Malerei. Diese kulminierte nach 1945 im Abstrakten Expressionismus, und New York wurde zum neuen Kunstzentrum. Die Entwicklung lässt sich anhand der Sammlung der Phillips Collection nachvollziehen.

Der Kunstkritiker und Mäzen Duncan Phillips (1886–1966), Gründer der Phillips Collection in Washington, D. C., begleitete und förderte moderne amerikanische Künstler. Mit seiner Sammlertätigkeit prägte er den Kanon der amerikanischen Kunstgeschichte. Der frühe Tod seines Vaters und der seines Bruders veranlassten ihn, die familiäre Sammlung zum Ausgangspunkt eines ihnen gewidmeten Museums zu machen, das der modernen nordamerikanischen Kunst galt. 1921 eröffnet, ging die Phillips Collection den Gründungen des Museum of Modern Art (1929) und des Whitney Museum of American Art (1931) voraus. Phillips’ Auffassung, die Kunst als Universalsprache zu betrachten, die über nationale Schulen und Epochen erhaben sei, ist bis heute eine Inspiration.

The Phillips Collection, Washington, D. C.,
in Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini, Potsdam.

Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Die amerikanische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist in Europa bis heute wenig bekannt. Die Ausstellung präsentiert die Entwicklung der nordamerikanischen Malerei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt die drei zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie die sich parallel entwickelnde abstrakte Malerei. Diese kulminierte nach 1945 im Abstrakten Expressionismus, und New York wurde zum neuen Kunstzentrum. Die Entwicklung lässt sich anhand der Sammlung der Phillips Collection nachvollziehen.

Der Kunstkritiker und Mäzen Duncan Phillips (1886–1966), Gründer der Phillips Collection in Washington, D. C., begleitete und förderte moderne amerikanische Künstler. Mit seiner Sammlertätigkeit prägte er den Kanon der amerikanischen Kunstgeschichte. Der frühe Tod seines Vaters und der seines Bruders veranlassten ihn, die familiäre Sammlung zum Ausgangspunkt eines ihnen gewidmeten Museums zu machen, das der modernen nordamerikanischen Kunst galt. 1921 eröffnet, ging die Phillips Collection den Gründungen des Museum of Modern Art (1929) und des Whitney Museum of American Art (1931) voraus. Phillips’ Auffassung, die Kunst als Universalsprache zu betrachten, die über nationale Schulen und Epochen erhaben sei, ist bis heute eine Inspiration.

The Phillips Collection, Washington, D. C.,
in Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini, Potsdam.

Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Duncan Phillips

Duncan Phillips
Duncan Phillips (1886–1966) stammte aus einer wohlhabenden Familie des US-amerikanischen Gilded Age. Er war erst 32 Jahre alt, als er 1918 ein Museum in Washington, D. C. plante. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass es zur Gründung des ersten amerikanischen Museums für moderne Kunst kam. Bis zu seinem Tod 1966 war er Direktor der Phillips Collection.
Duncan Phillips, Sommer 1921

Duncan Phillips, Sommer 1921

Duncan Phillips (1886–1966) stammte aus einer wohlhabenden Familie des US-amerikanischen Gilded Age. Er war erst 32 Jahre alt, als er 1918 ein Museum in Washington, D. C. plante. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass es zur Gründung des ersten amerikanischen Museums für moderne Kunst kam. Bis zu seinem Tod 1966 war er Direktor der Phillips Collection.

Die Phillips Collection, Washington D. C.

1921 in Washington gegründet, ist die Phillips Collection das erste Museum für moderne Kunst in den Vereinigten Staaten. Zum Grundstock des Museums gehörten 188 Gemälde zeitgenössischer amerikanischer Künstler. Phillips war ein enthusiastischer Förderer junger amerikanischer Künstler, die bis dahin kaum Anerkennung gefunden hatten.

Hauptgalerie mit einer Sonderausstellung zeitgenössischer amerikanischer und französischer Gemälde mit einer ägyptischen Büste aus der 18. Dynastie (1570–1293 v. Chr.), 1927

Hauptgalerie mit einer Sonderausstellung zeitgenössischer amerikanischer und französischer Gemälde mit einer ägyptischen Büste aus der 18. Dynastie (1570–1293 v. Chr.), 1927

1921 in Washington gegründet, ist die Phillips Collection das erste Museum für moderne Kunst in den Vereinigten Staaten. Zum Grundstock des Museums gehörten 188 Gemälde zeitgenössischer amerikanischer Künstler. Phillips war ein enthusiastischer Förderer junger amerikanischer Künstler, die bis dahin kaum Anerkennung gefunden hatten.

Hauptgalerie mit einer Sonderausstellung zeitgenössischer amerikanischer und französischer Gemälde mit einer ägyptischen Büste aus der 18. Dynastie (1570–1293 v. Chr.), 1927

Hauptgalerie mit einer Sonderausstellung zeitgenössischer amerikanischer und französischer Gemälde mit einer ägyptischen Büste aus der 18. Dynastie (1570–1293 v. Chr.), 1927

Er kaufte ihre Werke, schrieb Essays über ihre Kunst und widmete ihnen Ausstellungen. Sein Gespür für künstlerische Talente abseits von Moden und Mainstream war einflussreich. Milton Avery, Arthur G. Dove, Kenneth Noland, Georgia O’Keeffe und John Sloan – heute gefeierte Stars der amerikanischen Kunstgeschichte – sind nur einige der Künstler, von denen Phillips als Erster ein Werk für eine Museumssammlung erwarb. Darüber hinaus interessierte er sich für europäische Kunst und sammelte beispielsweise französische Impressionisten. Inzwischen umfasst die Sammlung der Phillips Collection rund 4.000 Werke, darunter so bekannte Gemälde wie Pierre-Auguste Renoirs Frühstück der Ruderer (1880/81).

In unserer ersten internationalen Kooperation zeigen wir Werke aus der Sammlung der Phillips Collection und stellen dieses wegweisende Haus vor.

Marjorie und Duncan Phillips in der Hauptgalerie, um 1922, Photo: Clara Sippre

Marjorie und Duncan Phillips in der Hauptgalerie, um 1922, Photo: Clara Sippre

Er kaufte ihre Werke, schrieb Essays über ihre Kunst und widmete ihnen Ausstellungen. Sein Gespür für künstlerische Talente abseits von Moden und Mainstream war einflussreich. Milton Avery, Arthur G. Dove, Kenneth Noland, Georgia O’Keeffe und John Sloan – heute gefeierte Stars der amerikanischen Kunstgeschichte – sind nur einige der Künstler, von denen Phillips als Erster ein Werk für eine Museumssammlung erwarb. Darüber hinaus interessierte er sich für europäische Kunst und sammelte beispielsweise französische Impressionisten. Inzwischen umfasst die Sammlung der Phillips Collection rund 4.000 Werke, darunter so bekannte Gemälde wie Pierre-Auguste Renoirs Frühstück der Ruderer (1880/81).

In unserer ersten internationalen Kooperation zeigen wir Werke aus der Sammlung der Phillips Collection und stellen dieses wegweisende Haus vor.

Marjorie und Duncan Phillips in der Hauptgalerie, um 1922, Photo: Clara Sippre

Marjorie und Duncan Phillips in der Hauptgalerie, um 1922, Photo: Clara Sippre

Damals und heute. In der Phillips Collection und im Museum Barberini
Hängung mit den Bildern Atelier, Quai Saint-Michel (1916) von Henri Matisse und Interieur mit Meerblick (1957) von Richard Diebenkorn, 1986
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Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini / VG BILD-KUNST, Bonn 2017
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Figuration. Neuformulierung des Realen
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Symposium zur Ausstellung

Am 21. November 2016 lud das Museum zum Symposium in Vorbereitung der Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne (17. Juni bis 3. Oktober 2017) ein. Vorträge und Diskussionen widmeten sich der Entwicklung der amerikanischen Kunst vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus. Im Fokus stand die Phillips Collection (Washington, D.C.), eine der wichtigsten Privatsammlungen der USA. Der Sammler Duncan Phillips machte Künstler wie Edward Hopper (1882–1967) oder Georgia O’Keeffe (1887–1986) bekannt.

Referentinnen waren Susan Behrends Frank (The Phillips Collection, Washington, D.C.), Alexia Pooth (Stiftung Bauhaus, Dessau), Susanne Scharf (Goethe-Universität, Frankfurt am Main), Ortrud Westheider (Museum Barberini, Potsdam) und Sylvia Yount (The Metropolitan Museum of Art, New York).

Programm herunterladen (pdf)

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Am 21. November 2016 lud das Museum zum Symposium in Vorbereitung der Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne (17. Juni bis 3. Oktober 2017) ein. Vorträge und Diskussionen widmeten sich der Entwicklung der amerikanischen Kunst vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus. Im Fokus stand die Phillips Collection (Washington, D.C.), eine der wichtigsten Privatsammlungen der USA. Der Sammler Duncan Phillips machte Künstler wie Edward Hopper (1882–1967) oder Georgia O’Keeffe (1887–1986) bekannt.

Referentinnen waren Susan Behrends Frank (The Phillips Collection, Washington, D.C.), Alexia Pooth (Stiftung Bauhaus, Dessau), Susanne Scharf (Goethe-Universität, Frankfurt am Main), Ortrud Westheider (Museum Barberini, Potsdam) und Sylvia Yount (The Metropolitan Museum of Art, New York).

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Programm herunterladen (pdf)

Expertenvideos
Ortrud Westheider, Museum Barberini Potsdam
Susan Behrends Frank, Phillips Collection, Washington D.C.
Susanne Scharf, Goethe-Universität Frankfurt/Main
Corinna Thierolf, Pinakothek der Moderne, München
Alexia Pooth, Stiftung Bauhaus Dessau
Sylvia Yount, The Metropolitan Museum of Art, New York
Katalog
Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne ist im Prestel Verlag ein Katalog erschienen, herausgegeben von Ortrud Westheider und Michael Philipp und mit Beiträgen von Susan Behrends Frank, Alexia Pooth, Susanne Scharf, Corinna Thierolf, Ortrud Westheider und Sylvia Yount. Die Essays gehen auf ein internationales Symposium zurück, das am 21. November 2016 im Museum Barberini stattfand. Zwei Hauptwerken der Phillips Collection ist ein eigener Beitrag gewidmet, die anderen erforschen die vielfältigen Beziehungen der amerikanischen Kunst zu Europa.

24 x 30 cm, 248 Seiten, 200 Abbildungen
Ausgabe im Museumsshop: € 29,95
Buchhandelsausgabe: € 39,95

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Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

Zur Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne ist im Prestel Verlag ein Katalog erschienen, herausgegeben von Ortrud Westheider und Michael Philipp und mit Beiträgen von Susan Behrends Frank, Alexia Pooth, Susanne Scharf, Corinna Thierolf, Ortrud Westheider und Sylvia Yount. Die Essays gehen auf ein internationales Symposium zurück, das am 21. November 2016 im Museum Barberini stattfand. Zwei Hauptwerken der Phillips Collection ist ein eigener Beitrag gewidmet, die anderen erforschen die vielfältigen Beziehungen der amerikanischen Kunst zu Europa.

24 x 30 cm, 248 Seiten, 200 Abbildungen
Ausgabe im Museumsshop: € 29,95
Buchhandelsausgabe: € 39,95

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