Veranstaltungen

Das gesamte Museumsgebäude ist barrierefrei zugänglich. Für Menschen mit Einschränkungen bietet das Museum Barberini speziell abgestimmte Führungen an.

Film
Claude Monet. Im Licht des Augenblicks
Donnerstag, 27. Februar, 18:30 Uhr, Auditorium

Dokumentation von Mathias Frick, ZDF/ARTE 2020, 52 Min.

„Raus aus dem Atelier und ins Freie, um die Natur vor Ort zu malen“ war das Credo der Impressionisten. Claude Monet, ihr berühmtester Vertreter, suchte bewusst den Bruch mit der akademischen Malweise, schockierte damit die Kunstwelt seiner Zeit und revolutionierte die Malerei. Aus Anlass der Ausstellung im Museum Barberini entstand eine filmische Reise zu den Orten und Landschaften, die Claude Monet liebte und die ihn zu seinen Bildern inspirierten: von den Pariser Boulevards über die Kathedrale von Rouen entlang der Seine-Dörfer Argenteuil und Vétheuil über Étretat an der Küste der Normandie bis in seinen Garten in Giverny. Ein Film über die Geschichte der leidenschaftlichen Beziehung des Malers zur Natur, ihren Motiven und Lichtnuancen.

Nach der Filmpremiere findet ein Gespräch mit dem Regisseur Mathias Frick und dem Kurator der Ausstellung Daniel Zamani statt. Moderation: Dieter Schneider, Redaktionsleiter Kultur ZDF/ARTE.

In Zusammenarbeit mit ARTE Ausstrahlung auf ARTE Sonntag, 1. März, 16 Uhr

Für Museumsbesucher ist die Filmvorführung kostenfrei.
Hinweis: Im Auditorium sind nur begrenzt Sitzplätze verfügbar. Platzkarten sind bei Vorlage eines gültigen Museumstickets ab 17.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Claude Monet, ca. 1920 © Heritage-Images / The Print Collectors / akg-images

Claude Monet, ca. 1920 © Heritage-Images / The Print Collectors / akg-images

Donnerstag, 27. Februar, 18:30 Uhr, Auditorium

Dokumentation von Mathias Frick, ZDF/ARTE 2020, 52 Min.

„Raus aus dem Atelier und ins Freie, um die Natur vor Ort zu malen“ war das Credo der Impressionisten. Claude Monet, ihr berühmtester Vertreter, suchte bewusst den Bruch mit der akademischen Malweise, schockierte damit die Kunstwelt seiner Zeit und revolutionierte die Malerei. Aus Anlass der Ausstellung im Museum Barberini entstand eine filmische Reise zu den Orten und Landschaften, die Claude Monet liebte und die ihn zu seinen Bildern inspirierten: von den Pariser Boulevards über die Kathedrale von Rouen entlang der Seine-Dörfer Argenteuil und Vétheuil über Étretat an der Küste der Normandie bis in seinen Garten in Giverny. Ein Film über die Geschichte der leidenschaftlichen Beziehung des Malers zur Natur, ihren Motiven und Lichtnuancen.

Nach der Filmpremiere findet ein Gespräch mit dem Regisseur Mathias Frick und dem Kurator der Ausstellung Daniel Zamani statt. Moderation: Dieter Schneider, Redaktionsleiter Kultur ZDF/ARTE.

In Zusammenarbeit mit ARTE Ausstrahlung auf ARTE Sonntag, 1. März, 16 Uhr

Für Museumsbesucher ist die Filmvorführung kostenfrei.
Hinweis: Im Auditorium sind nur begrenzt Sitzplätze verfügbar. Platzkarten sind bei Vorlage eines gültigen Museumstickets ab 17.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Claude Monet, ca. 1920 © Heritage-Images / The Print Collectors / akg-images

Claude Monet, ca. 1920 © Heritage-Images / The Print Collectors / akg-images

Die Kunst der Ruhe
Quiet Morning
Yoga und Meditation

Exklusiv für Frühaufsteher und alle Yogis, die offen für Kunst sind. Am Sonntagmorgen unterrichten Anna und Sandra 90 Minuten Yoga und lassen sich dabei von der aktuellen Ausstellung inspirieren. Nach der Yogastunde besteht ab 11 Uhr die Möglichkeit, in meditativer Ruhe die Gemälde im Original auf sich wirken zu lassen.

Sonntag, 1. März,
Sonntag, 29. März,
Sonntag, 3. Mai,

jeweils 9.30–11 Uhr


€ 18 / ermäßigt € 14
Für Inhaber einer aktuellen Barberini Friends-Karte gilt der ermäßigte Preis.
Das Ticket berechtigt zum Eintritt in das Museum im Anschluss an die Yogastunde.

Yoga-Matte und Sitzkissen bitte mitbringen.

Tickets

Yoga und Meditation

Exklusiv für Frühaufsteher und alle Yogis, die offen für Kunst sind. Am Sonntagmorgen unterrichten Anna und Sandra 90 Minuten Yoga und lassen sich dabei von der aktuellen Ausstellung inspirieren. Nach der Yogastunde besteht ab 11 Uhr die Möglichkeit, in meditativer Ruhe die Gemälde im Original auf sich wirken zu lassen.

Sonntag, 1. März,
Sonntag, 29. März,
Sonntag, 3. Mai,

jeweils 9.30–11 Uhr


€ 18 / ermäßigt € 14
Für Inhaber einer aktuellen Barberini Friends-Karte gilt der ermäßigte Preis.
Das Ticket berechtigt zum Eintritt in das Museum im Anschluss an die Yogastunde.

Yoga-Matte und Sitzkissen bitte mitbringen.

Tickets

Langer Donnerstag!

Extraführungen und Kino im Museum Barberini

Jeder erste Donnerstag im Monat ist Langer Donnerstag! Alle Ausstellungsräume und das Café & Restaurant Barberini sind bis 21 Uhr geöffnet. Zusätzlich bietet das Museum an diesem Tag Extraführungen mit thematischem Schwerpunkt sowie Kinovorführungen im Auditorium an.

Kuratorenführungen
5. März, 2. April, 7. Mai
jeweils 18 Uhr, Foyer
Je € 8 zzgl. Eintritt


Kino im Auditorium
5. März, 18:30 Uhr

Sensation Impressionismus
Dokumentation ARTE France, R: François Levy-Kuentz, 52 Min.

Impressionistische Werke hängen in den bedeutendsten Museen der Welt, sind millionenfach gedruckte Postermotive und erzielen astronomische Preise. Es ist heute kaum vorstellbar, dass die ersten impressionistischen Kunstwerke heftigen Anfeindungen der Kunstwelt ihrer Zeit ausgesetzt waren. Der Film zeigt anhand von historischem Archivmaterial und Interviews mit Kunsthistorikern, wie sich der Impressionismus zu einer der wichtigsten Kunstströmungen entwickelte, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Auditorium


7. Mai, 18:30 Uhr

Meine Zeit mit Cézanne
R & B: Danièle Thompson, D: Guillaume Canet, Guillaume Gallienne, F 2016, 117 Min.

Sie inspirierten sich, stritten sich und fanden sich doch immer wieder: Paul Cézanne, der eigenwillige Maler, und Émile Zola, der erfolgreiche Schriftsteller. Beide in ihrer Kunst stets auf der Suche nach Perfektion und Anerkennung, blieben sie in lebenslanger Freundschaft verbunden. Das filmische Doppelportrait zweier herausragender Künstler unternimmt einen Streifzug durch die französische Kultur- und Kunstgeschichte, vom Pariser Salon des Refusés bis zur Affäre Dreyfus. Gedreht an Originalschauplätzen, entfaltet der Film den visuellen Kosmos der Impressionisten und zeichnet das Bild einer ganzen Epoche.

Auditorium

Für Museumsbesucher sind die Filmvorführungen kostenfrei. Im Auditorium sind nur begrenzt Sitzplätze verfügbar. Platzkarten für die Filmvorführungen sind bei Vorlage eines gültigen Museumstickets ab 17.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

© Museum Barberini

© Museum Barberini

Vortrag
Monet. Der erste Gegenwartskünstler
Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, Auditorium

Dr. Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast und NRW-Forum, Düsseldorf

Claude Monet, der als Begründer des Impressionismus gilt, ist einer der populärsten Künstler überhaupt. Dennoch wird kaum ein anderer Künstler so unterschätzt. Während die eng mit ihm verbundenen Zeitgenossen wie Manet, Degas oder Cézanne als wichtige Impulsgeber der Moderne gefeiert werden, gilt Monet vielen Kunsthistorikern als oberflächlicher „Schönmaler“. Zwar sei es ihm wie keinem Zweiten gelungen, das Momenthafte mit großer Leichtigkeit auf die Leinwand zu bannen, doch verfüge seine Malerei nicht über die Tiefe seiner Kollegen. Dass Monet aber der erste Künstler war, auf dessen Werk der Begriff „Gegenwartskunst" wirklich zutrifft, ist kaum jemandem bewusst. Denn anders als seine Vorläufer und Zeitgenossen interessierte er sich nicht für die Tradition der Kunstgeschichte, suchte er nicht nach Anregungen aus der Vergangenheit, sondern entwickelte seine Malerei aus dem Blick auf das Hier und Jetzt. Wie innovativ und reflektiert er dabei vorging, ist das Thema des Vortrags.

Felix Krämer ist Generaldirektor des Kunstpalastes und des NRW-Forums in Düsseldorf. Er kuratierte u. a. die Ausstellung Monet und die Geburt des Impressionismus, die 2015 am Städel Museum in Frankfurt am Main gezeigt wurde.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Claude Monet: Die Pappeln in Giverny, 1887, Privatsammlung

Claude Monet: Die Pappeln in Giverny, 1887, Privatsammlung

Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, Auditorium

Dr. Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast und NRW-Forum, Düsseldorf

Claude Monet, der als Begründer des Impressionismus gilt, ist einer der populärsten Künstler überhaupt. Dennoch wird kaum ein anderer Künstler so unterschätzt. Während die eng mit ihm verbundenen Zeitgenossen wie Manet, Degas oder Cézanne als wichtige Impulsgeber der Moderne gefeiert werden, gilt Monet vielen Kunsthistorikern als oberflächlicher „Schönmaler“. Zwar sei es ihm wie keinem Zweiten gelungen, das Momenthafte mit großer Leichtigkeit auf die Leinwand zu bannen, doch verfüge seine Malerei nicht über die Tiefe seiner Kollegen. Dass Monet aber der erste Künstler war, auf dessen Werk der Begriff „Gegenwartskunst" wirklich zutrifft, ist kaum jemandem bewusst. Denn anders als seine Vorläufer und Zeitgenossen interessierte er sich nicht für die Tradition der Kunstgeschichte, suchte er nicht nach Anregungen aus der Vergangenheit, sondern entwickelte seine Malerei aus dem Blick auf das Hier und Jetzt. Wie innovativ und reflektiert er dabei vorging, ist das Thema des Vortrags.

Felix Krämer ist Generaldirektor des Kunstpalastes und des NRW-Forums in Düsseldorf. Er kuratierte u. a. die Ausstellung Monet und die Geburt des Impressionismus, die 2015 am Städel Museum in Frankfurt am Main gezeigt wurde.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Claude Monet: Die Pappeln in Giverny, 1887, Privatsammlung

Claude Monet: Die Pappeln in Giverny, 1887, Privatsammlung

Tickets

Gesprächskonzert
Klangfarben. Von der Natur inspiriert
Mittwoch, 18. März, 19 Uhr, Auditorium

Dr. Clemens Goldberg, Autor und Kritiker rbb Kulturradio
Dr. Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam


Zum Teil fast obsessiv studierte Monet ein und denselben Ort zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten, um die jeweilige Landschaft bei bestimmten Wetter- und Lichtbedingungen festzuhalten. Besonders die Pleinairmalerei spielte eine entscheidende Rolle für die Entwicklung seiner impressionistischen Bildsprache, wobei es ihm nicht darum ging, die genaue Wirklichkeit der Natur abzubilden, sondern darum, eine Stimmung einzufangen, die die Natur in ihm auslöste.

In der Musik geht es weniger um das Naturerlebnis spezifischer Landschaften, oft aber werden meteorologische Phänomene wie Sonne, Regen, Wind, Gewitter sowie die Stimmung eines Ortes hör- und erfahrbar gemacht. Im Gesprächskonzert treten Streichquartette von französischen Komponisten aus Monets Zeit wie Ernest Chausson und Charles Gounod in einen spannenden Dialog mit den Bildern der Ausstellung.

In Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam

€ 25 / ermäßigt € 20

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Mittwoch, 18. März, 19 Uhr, Auditorium

Dr. Clemens Goldberg, Autor und Kritiker rbb Kulturradio
Dr. Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam


Zum Teil fast obsessiv studierte Monet ein und denselben Ort zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten, um die jeweilige Landschaft bei bestimmten Wetter- und Lichtbedingungen festzuhalten. Besonders die Pleinairmalerei spielte eine entscheidende Rolle für die Entwicklung seiner impressionistischen Bildsprache, wobei es ihm nicht darum ging, die genaue Wirklichkeit der Natur abzubilden, sondern darum, eine Stimmung einzufangen, die die Natur in ihm auslöste.

In der Musik geht es weniger um das Naturerlebnis spezifischer Landschaften, oft aber werden meteorologische Phänomene wie Sonne, Regen, Wind, Gewitter sowie die Stimmung eines Ortes hör- und erfahrbar gemacht. Im Gesprächskonzert treten Streichquartette von französischen Komponisten aus Monets Zeit wie Ernest Chausson und Charles Gounod in einen spannenden Dialog mit den Bildern der Ausstellung.

In Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam

€ 25 / ermäßigt € 20

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Vortrag
Layers of Meaning: The Art of Jasper Johns
Sonntag, 3. Mai, 16 Uhr, Auditorium

Roberta Bernstein, Kunsthistorikerin und Autorin von Jasper Johns: Catalogue Raisonné of Painting and Sculpture

Seit Mitte der 1950er Jahre, also seinen frühen Jahren, verwendet Jasper Johns vertraute Objekte und Zeichen wie die amerikanische Flagge, die Landkarte der Vereinigten Staaten, Buchstaben, Wörter und Zahlen, um zu untersuchen, wie Bedeutung erzeugt wird. Durch die Darstellung von „Dingen, die gesehen, aber nicht angeschaut werden“, verweist der Künstler auf die Mehrdeutigkeit der Wahrnehmung. In seiner Serie 100 Monotypes aus dem Jahr 2015 verwendete Johns Abdrücke von Blättern, die er in seiner unmittelbaren Umgebung sammelte; sie werden zu Hauptelementen einer Meditation über den Lauf der Zeit und den künstlerischen Schaffensprozess. Die Kunsthistorikerin und Jasper-Johns-Expertin Roberta Bernstein spricht darüber, wie Johns mit künstlerischen Mitteln Bedeutungsebenen schafft, die sich durch den Wahrnehmungsprozess entfalten.

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

John Lund: Jasper Johns im Atelier, Photographie

John Lund: Jasper Johns im Atelier, Photographie

Sonntag, 3. Mai, 16 Uhr, Auditorium

Roberta Bernstein, Kunsthistorikerin und Autorin von Jasper Johns: Catalogue Raisonné of Painting and Sculpture

Seit Mitte der 1950er Jahre, also seinen frühen Jahren, verwendet Jasper Johns vertraute Objekte und Zeichen wie die amerikanische Flagge, die Landkarte der Vereinigten Staaten, Buchstaben, Wörter und Zahlen, um zu untersuchen, wie Bedeutung erzeugt wird. Durch die Darstellung von „Dingen, die gesehen, aber nicht angeschaut werden“, verweist der Künstler auf die Mehrdeutigkeit der Wahrnehmung. In seiner Serie 100 Monotypes aus dem Jahr 2015 verwendete Johns Abdrücke von Blättern, die er in seiner unmittelbaren Umgebung sammelte; sie werden zu Hauptelementen einer Meditation über den Lauf der Zeit und den künstlerischen Schaffensprozess. Die Kunsthistorikerin und Jasper-Johns-Expertin Roberta Bernstein spricht darüber, wie Johns mit künstlerischen Mitteln Bedeutungsebenen schafft, die sich durch den Wahrnehmungsprozess entfalten.

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

John Lund: Jasper Johns im Atelier, Photographie

John Lund: Jasper Johns im Atelier, Photographie

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Vortrag
Jasper Johns and Beyond: Re-Viewing American Art in the 21st
Freitag, 15. Mai, 19 Uhr, Auditorium

Adam D. Weinberg, Alice Pratt Brown Director, Whitney Museum of American Art, New York und Marina Kellen French Distinguished Visitor, American Academy in Berlin

Das Whitney Museum of American Art bereitet derzeit eine große Retrospektive zu Jasper Johns vor, die in enger Zusammenarbeit mit dem Philadelphia Museum of Art entwickelt und ab Herbst 2020 gleichzeitig an diesen zwei Standorten zu sehen sein wird. Adam D. Weinberg ist seit 2003 Direktor des Whitney Museum of American Art und verantwortlich für eine der größten Jasper-Johns-Sammlungen der Welt. Unter seiner Führung hat sich das Museum mit Ausstellungen von aufstrebenden und etablierten amerikanischen Künstlern sowie mit ausgezeichneten Bildungsprogrammen profiliert. Vor dem Hintergrund seiner Kennerschaft der amerikanischen Kunst und seiner Erfahrung als Museumsdirektor spricht Weinberg über Jasper Johns und die Schlüsselrolle dieses Künstlers als Wegbereiter der Pop-Art und zeitgenössischer Entwicklungen in der amerikanischen Kunst.

Veranstaltung anlässlich des 90. Geburtstags des Künstlers
In Zusammenarbeit mit der American Academy in Berlin

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Jasper Johns, 8, Catalogue Raisonné, 2015 © Jasper Johns/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Photo: Porter Gillespie

Jasper Johns, 8, Catalogue Raisonné, 2015 © Jasper Johns/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Photo: Porter Gillespie

Freitag, 15. Mai, 19 Uhr, Auditorium

Adam D. Weinberg, Alice Pratt Brown Director, Whitney Museum of American Art, New York und Marina Kellen French Distinguished Visitor, American Academy in Berlin

Das Whitney Museum of American Art bereitet derzeit eine große Retrospektive zu Jasper Johns vor, die in enger Zusammenarbeit mit dem Philadelphia Museum of Art entwickelt und ab Herbst 2020 gleichzeitig an diesen zwei Standorten zu sehen sein wird. Adam D. Weinberg ist seit 2003 Direktor des Whitney Museum of American Art und verantwortlich für eine der größten Jasper-Johns-Sammlungen der Welt. Unter seiner Führung hat sich das Museum mit Ausstellungen von aufstrebenden und etablierten amerikanischen Künstlern sowie mit ausgezeichneten Bildungsprogrammen profiliert. Vor dem Hintergrund seiner Kennerschaft der amerikanischen Kunst und seiner Erfahrung als Museumsdirektor spricht Weinberg über Jasper Johns und die Schlüsselrolle dieses Künstlers als Wegbereiter der Pop-Art und zeitgenössischer Entwicklungen in der amerikanischen Kunst.

Veranstaltung anlässlich des 90. Geburtstags des Künstlers
In Zusammenarbeit mit der American Academy in Berlin

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Jasper Johns, 8, Catalogue Raisonné, 2015 © Jasper Johns/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Photo: Porter Gillespie

Jasper Johns, 8, Catalogue Raisonné, 2015 © Jasper Johns/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Photo: Porter Gillespie

Tickets

Vortrag
Augenblicke, Momente, Minuten. Monet und die Industrialisierung der Zeit
Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr, Auditorium

Dr. André Dombrowski, University of Pennsylvania, Philadelphia

„Ich arbeite immer langsamer, und das lässt mich verzweifeln. Aber je weiter ich gehe, desto mehr erkenne ich, dass es viel Arbeit erfordert, um das wiederzugeben, wonach ich suche: Augenblicklichkeit“, schrieb Monet 1890. Sein Anspruch, den Ort in seiner flüchtigen atmosphärischen Stimmung aus Licht und Schatten mit malerischen Mitteln festzuhalten, setzte den Maler unter einen bis dato unbekannten Zeitdruck. Gleichzeitig veränderten sich unter dem Einfluss der Industrialisierung, der Revolutionierung des Verkehrs und der Einführung neuer Zeitnormen die gesellschaftlichen Konzepte von Zeit radikal. So sind die Orte Monets kaum ohne eine zeitliche Dimension zu denken.

André Dombrowski ist Professor für Europäische Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts und Autor des Buches Cézanne, Murder, and Modern Life. In seinem Vortrag verfolgt er einen interdisziplinären Ansatz und untersucht die Beziehung zwischen dem impressionistischen Augenblick und der Geschichte der modernen Zeitmessung.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Claude Monet, Charing Cross Bridge, Spiegelungen auf der Themse, 1899–1901, Öl auf Leinwand, The Baltimore Museum of Art

Claude Monet, Charing Cross Bridge, Spiegelungen auf der Themse, 1899–1901, Öl auf Leinwand, The Baltimore Museum of Art

Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr, Auditorium

Dr. André Dombrowski, University of Pennsylvania, Philadelphia

„Ich arbeite immer langsamer, und das lässt mich verzweifeln. Aber je weiter ich gehe, desto mehr erkenne ich, dass es viel Arbeit erfordert, um das wiederzugeben, wonach ich suche: Augenblicklichkeit“, schrieb Monet 1890. Sein Anspruch, den Ort in seiner flüchtigen atmosphärischen Stimmung aus Licht und Schatten mit malerischen Mitteln festzuhalten, setzte den Maler unter einen bis dato unbekannten Zeitdruck. Gleichzeitig veränderten sich unter dem Einfluss der Industrialisierung, der Revolutionierung des Verkehrs und der Einführung neuer Zeitnormen die gesellschaftlichen Konzepte von Zeit radikal. So sind die Orte Monets kaum ohne eine zeitliche Dimension zu denken.

André Dombrowski ist Professor für Europäische Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts und Autor des Buches Cézanne, Murder, and Modern Life. In seinem Vortrag verfolgt er einen interdisziplinären Ansatz und untersucht die Beziehung zwischen dem impressionistischen Augenblick und der Geschichte der modernen Zeitmessung.

€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Claude Monet, Charing Cross Bridge, Spiegelungen auf der Themse, 1899–1901, Öl auf Leinwand, The Baltimore Museum of Art

Claude Monet, Charing Cross Bridge, Spiegelungen auf der Themse, 1899–1901, Öl auf Leinwand, The Baltimore Museum of Art

Tickets

LIT:potsdam » Lesung und Gespräch
Kunst sehen
Sonntag, 31. Mai, 19 Uhr, Auditorium

Julian Barnes, Schriftsteller
Thomas Böhm, rbb, Moderator


Julian Barnes ist für seine Romane weltbekannt. Dass er seit Jahrzehnten über Kunst schreibt, wissen die wenigsten. Nun kommt der vielfach ausgezeichnete britische Schriftsteller nach Potsdam, um aus seinem gerade auf Deutsch erschienenen Buch Kunst sehen zu lesen. Ursprünglich Lexikograph und Journalist, nähert sich Barnes der Malerei aus ungewöhnlichen Blickwinkeln, mal literarisch, mal historisch, mal philosophisch und immer persönlich. Kenntnisreich und lebensklug erzählt Barnes von seinen Lieblingsmalern der Romantik bis zur Postmoderne, von Géricault, Delacroix, Manet und Cézanne bis zu Lucian Freud – und spannt dabei den Bogen von der Geschichte des Werks bis in die Gegenwart. Barnes‘ Blick auf die Malerei ist offen und frei von akademischen Zwängen. Er verschränkt Biographisches mit Bildbetrachtungen, unterhält mit Geschichten, bereichert mit Querverbindungen und erhellt mit scharfsinnigen Gedanken. So ist Kunst sehen Inspiration für jeden Kunstbetrachter.

Lesung in englischer Sprache. Das Gespräch wird ins Deutsche übersetzt.

In Zusammenarbeit mit LIT:potsdam.

€ 15 / ermäßigt € 12

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

© Urszula Soltys

© Urszula Soltys

Sonntag, 31. Mai, 19 Uhr, Auditorium

Julian Barnes, Schriftsteller
Thomas Böhm, rbb, Moderator


Julian Barnes ist für seine Romane weltbekannt. Dass er seit Jahrzehnten über Kunst schreibt, wissen die wenigsten. Nun kommt der vielfach ausgezeichnete britische Schriftsteller nach Potsdam, um aus seinem gerade auf Deutsch erschienenen Buch Kunst sehen zu lesen. Ursprünglich Lexikograph und Journalist, nähert sich Barnes der Malerei aus ungewöhnlichen Blickwinkeln, mal literarisch, mal historisch, mal philosophisch und immer persönlich. Kenntnisreich und lebensklug erzählt Barnes von seinen Lieblingsmalern der Romantik bis zur Postmoderne, von Géricault, Delacroix, Manet und Cézanne bis zu Lucian Freud – und spannt dabei den Bogen von der Geschichte des Werks bis in die Gegenwart. Barnes‘ Blick auf die Malerei ist offen und frei von akademischen Zwängen. Er verschränkt Biographisches mit Bildbetrachtungen, unterhält mit Geschichten, bereichert mit Querverbindungen und erhellt mit scharfsinnigen Gedanken. So ist Kunst sehen Inspiration für jeden Kunstbetrachter.

Lesung in englischer Sprache. Das Gespräch wird ins Deutsche übersetzt.

In Zusammenarbeit mit LIT:potsdam.

€ 15 / ermäßigt € 12

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

© Urszula Soltys

© Urszula Soltys

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