Veranstaltungen

Abgedreht mit DJ Cpt.Twist

Donnerstag, 2.11.2017, 17.30–21 Uhr

Nicht nur die bildende Kunst, auch die Popkultur war in der DDR hochumstritten. Der Kulturhistoriker Bodo Mrozek vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Autor des Buches Jugend – Pop – Kultur. Eine transnationale Geschichte (2018) gibt einen reich bebilderten Überblick mit vielen Soundbeispielen über die an Skurrilitäten reiche Popgeschichte der DDR. Neben kriminalisierten Moden wie Nietenhosen und Texashemden geht es auch um den Leipziger Lipsi, einen als Gegenform zum westlichen Rock ’n’ Roll im Auftrag entwickelten Tanz. Der stieß bei der DDR-Jugend, anders als der spätere Sender DT 64, auf wenig Gegenliebe: „Wir wollen keinen Lipsi und keinen Alo Koll, wir wollen Elvis Presley und lieben Rock ’n’ Roll“, skandierten Jugendliche in der DDR.

17.30 Uhr, Rundgang durch die Ausstellung: Start im Foyer
18–18.30 Uhr, Einführung: Aus der Reihe tanzen. Rock- und Popmusik in der DDR, Bodo Mrozek: Auditorium
18.30–21 Uhr, DJ Cpt. Twist legt historisches Vinyl auf (Soul-Jazz und R&B): Foyer

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Nicht nur die bildende Kunst, auch die Popkultur war in der DDR hochumstritten. Der Kulturhistoriker Bodo Mrozek vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Autor des Buches Jugend – Pop – Kultur. Eine transnationale Geschichte (2018) gibt einen reich bebilderten Überblick mit vielen Soundbeispielen über die an Skurrilitäten reiche Popgeschichte der DDR. Neben kriminalisierten Moden wie Nietenhosen und Texashemden geht es auch um den Leipziger Lipsi, einen als Gegenform zum westlichen Rock ’n’ Roll im Auftrag entwickelten Tanz. Der stieß bei der DDR-Jugend, anders als der spätere Sender DT 64, auf wenig Gegenliebe: „Wir wollen keinen Lipsi und keinen Alo Koll, wir wollen Elvis Presley und lieben Rock ’n’ Roll“, skandierten Jugendliche in der DDR.

17.30 Uhr, Rundgang durch die Ausstellung: Start im Foyer
18–18.30 Uhr, Einführung: Aus der Reihe tanzen. Rock- und Popmusik in der DDR, Bodo Mrozek: Auditorium
18.30–21 Uhr, DJ Cpt. Twist legt historisches Vinyl auf (Soul-Jazz und R&B): Foyer

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Kurzfilme und Künstlergespräch mit Jürgen Böttcher (Strawalde)
Freitag, 3.11.2017, 19 Uhr

Der charismatische Maler und Filmemacher Jürgen Böttcher (Strawalde) spricht über sein filmisches Schaffen in der DDR. Der 86-Jährige stellt eine Auswahl seiner Künstlerportraits und Experimentalfilme vor, die die Werke der Alten Meister zum Leben erwecken.

Moderation: Knut Elstermann

Drei von vielen
R: Jürgen Böttcher (Strawalde), DDR 1961, 35 Min.

Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner
R: Jürgen Böttcher (Strawalde), DDR 1984, 31 Min.

Venus nach Giorgione
R: Jürgen Böttcher (Strawalde), DDR 1981, 21 Min.

Strawalde (Jürgen Böttcher): Nach Giorgione, 1954, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017, Photo: Lutz Bertram

Strawalde (Jürgen Böttcher): Nach Giorgione, 1954, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017, Photo: Lutz Bertram

Freitag, 3.11.2017, 19 Uhr

Der charismatische Maler und Filmemacher Jürgen Böttcher (Strawalde) spricht über sein filmisches Schaffen in der DDR. Der 86-Jährige stellt eine Auswahl seiner Künstlerportraits und Experimentalfilme vor, die die Werke der Alten Meister zum Leben erwecken.

Moderation: Knut Elstermann

Drei von vielen
R: Jürgen Böttcher (Strawalde), DDR 1961, 35 Min.

Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner
R: Jürgen Böttcher (Strawalde), DDR 1984, 31 Min.

Venus nach Giorgione
R: Jürgen Böttcher (Strawalde), DDR 1981, 21 Min.

Strawalde (Jürgen Böttcher): Nach Giorgione, 1954, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017, Photo: Lutz Bertram

Strawalde (Jürgen Böttcher): Nach Giorgione, 1954, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017, Photo: Lutz Bertram

Uwe Kolbe liest aus seinem Roman "Die Lüge"
Mittwoch, 15.11.2017, 19 Uhr

Uwe Kolbes Roman handelt von Verrat: Ein Vater schöpft im Rahmen seiner Tätigkeit für den Staat diverse Quellen im Bereich der Kultur ab – darunter seinen eigenen Sohn. Die Geschichte einer maßlosen und erschreckenden Verstrickung. Vater und Sohn beginnen einander zu umkreisen. Nur langsam ahnt man, welchen Kampf sie miteinander führen und dass er lebenslang dauern wird.

In Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
€ 10 / ermäßigt € 8
Auditorium

Mittwoch, 15.11.2017, 19 Uhr

Uwe Kolbes Roman handelt von Verrat: Ein Vater schöpft im Rahmen seiner Tätigkeit für den Staat diverse Quellen im Bereich der Kultur ab – darunter seinen eigenen Sohn. Die Geschichte einer maßlosen und erschreckenden Verstrickung. Vater und Sohn beginnen einander zu umkreisen. Nur langsam ahnt man, welchen Kampf sie miteinander führen und dass er lebenslang dauern wird.

In Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
€ 10 / ermäßigt € 8
Auditorium

Harald Metzkes im Museum Barberini und im Potsdam Museum
Donnerstag, 16.11.2017, 16–19 Uhr

Geführter Rundgang durch die Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR im Museum Barberini und anschließender Vortrag von Dr. Jutta Götzmann: Harald Metzkes – Ich verfasse mich selbst

Harald Metzkes hat an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert, war an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin Meisterschüler von Otto Nagel und zählt zu den Wegbereitern der Berliner Schule. Für sein Lebenswerk, das aus tausenden Ölgemälden, Aquarellen, Zeichnungen und druckgraphischen Arbeiten besteht, erhielt er 2012 den Ehrenpreis des Brandenburgischen Ministerpräsidenten. Mit vier Werken ist er in der Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR vertreten. Einer Führung durch die Ausstellung im Museum Barberini von 16.30 bis 17.30 Uhr schließt sich ein Vortrag von Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums, unter dem Titel Harald Metzkes – Ich verfasse mich selbst an. Sie nähert sich der Selbstsicht und der Weltsicht des Künstlers. Im Fokus stehen zwei Gemälde, die Harald Metzkes als Schenkung an die Kunstsammlung des Potsdam Museums übergibt. Sie werden im Vortragsraum erstmalig präsentiert.

In Kooperation mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
€ 10 / ermäßigt € 8
Führung: Foyer Museum Barberini
Vortrag: Potsdam Museum, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Harald Metzkes: Januskopf, 1977, Kunstsammlung der Berliner Volksbank, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Harald Metzkes: Januskopf, 1977, Kunstsammlung der Berliner Volksbank, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Geführter Rundgang durch die Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR im Museum Barberini und anschließender Vortrag von Dr. Jutta Götzmann: Harald Metzkes – Ich verfasse mich selbst

Geführter Rundgang durch die Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR im Museum Barberini und anschließender Vortrag von Dr. Jutta Götzmann: Harald Metzkes – Ich verfasse mich selbst

Harald Metzkes: Januskopf, 1977, Kunstsammlung der Berliner Volksbank, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Harald Metzkes: Januskopf, 1977, Kunstsammlung der Berliner Volksbank, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Harald Metzkes hat an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert, war an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin Meisterschüler von Otto Nagel und zählt zu den Wegbereitern der Berliner Schule. Für sein Lebenswerk, das aus tausenden Ölgemälden, Aquarellen, Zeichnungen und druckgraphischen Arbeiten besteht, erhielt er 2012 den Ehrenpreis des Brandenburgischen Ministerpräsidenten. Mit vier Werken ist er in der Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR vertreten. Einer Führung durch die Ausstellung im Museum Barberini von 16.30 bis 17.30 Uhr schließt sich ein Vortrag von Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums, unter dem Titel Harald Metzkes – Ich verfasse mich selbst an. Sie nähert sich der Selbstsicht und der Weltsicht des Künstlers. Im Fokus stehen zwei Gemälde, die Harald Metzkes als Schenkung an die Kunstsammlung des Potsdam Museums übergibt. Sie werden im Vortragsraum erstmalig präsentiert.

In Kooperation mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
€ 10 / ermäßigt € 8
Führung: Foyer Museum Barberini
Vortrag: Potsdam Museum, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Jutta Voigt liest aus ihrem Roman "Stierblutjahre. Die Boheme des Ostens"
Mittwoch, 22.11.2017, 19 Uhr

Jutta Voigt erzählt von der Sehnsucht nach einem anderen Leben in der DDR. Im Vorwort ihres Buches schreibt sie: „Die Geschichte der Boheme des Ostens ist eine von Aufbruch und Enttäuschung, von Avantgarde und Gleichgültigkeit. Aber auch eine von der Lust des Spiels und der Macht des Übermuts. Die Boheme des Ostens rauchte Kette und trank Rotwein, am liebsten Stierblut, das Beste was es gab, Egri Bikavér aus Ungarn.“ Jutta Voigt studierte in den 1960er Jahren Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war Teil der Boheme im Prenzlauer Berg.

In Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
Eintritt frei
Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Reservierung empfohlen:
T + 49 331 289 6600, www.bibliothek.potsdam.de
Ort der Lesung: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam,
Am Kanal 47, 14467 Potsdam

© Milena Schlosser

© Milena Schlosser

Mittwoch, 22.11.2017, 19 Uhr

Jutta Voigt erzählt von der Sehnsucht nach einem anderen Leben in der DDR. Im Vorwort ihres Buches schreibt sie: „Die Geschichte der Boheme des Ostens ist eine von Aufbruch und Enttäuschung, von Avantgarde und Gleichgültigkeit. Aber auch eine von der Lust des Spiels und der Macht des Übermuts. Die Boheme des Ostens rauchte Kette und trank Rotwein, am liebsten Stierblut, das Beste was es gab, Egri Bikavér aus Ungarn.“ Jutta Voigt studierte in den 1960er Jahren Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war Teil der Boheme im Prenzlauer Berg.

In Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
Eintritt frei
Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Reservierung empfohlen:
T + 49 331 289 6600, www.bibliothek.potsdam.de
Ort der Lesung: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam,
Am Kanal 47, 14467 Potsdam

© Milena Schlosser

© Milena Schlosser

Gesprächsreihe Kunst in der DDR

Die Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR thematisiert die Selbstdarstellung von Künstlerindividuen. Das verbreitete Klischee vom Staatskünstler verstellt den Blick auf die Vielfalt der individuellen Künstlerpersönlichkeiten und die differenzierten Lebens- und Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern in der DDR. Fast 30 Jahre nach dem Ende der DDR besteht die Möglichkeit, mit Zeitzeugen über ihre Erfahrungen, Wahrnehmungen und Wertungen zu sprechen.

€ 10 / ermäßigt € 8

Auditorium

Die Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR thematisiert die Selbstdarstellung von Künstlerindividuen. Das verbreitete Klischee vom Staatskünstler verstellt den Blick auf die Vielfalt der individuellen Künstlerpersönlichkeiten und die differenzierten Lebens- und Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern in der DDR. Fast 30 Jahre nach dem Ende der DDR besteht die Möglichkeit, mit Zeitzeugen über ihre Erfahrungen, Wahrnehmungen und Wertungen zu sprechen.

€ 10 / ermäßigt € 8

Auditorium

In der Gesprächsreihe Kunst in der DDR
Lebensläufe. Künstler und ihr Schaffen
Montag, 27.11.2017, 19 Uhr

Hartwig Ebersbach, Prof. Else Gabriel und Prof. Hans-Hendrik Grimmling im Gespräch

Der Abend thematisiert künstlerische und biographische Fragen – die Entwicklung von Individualstilen und die Wahl der künstlerischen Themen ebenso wie die Studienbedingungen in der DDR. Hartwig Ebersbach stellte sein Selbst demonstrativ ins Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Zwischen 1979 und 1983 leitete er die einzige Klasse für experimentelle Kunst an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig. Else Gabriel sorgte als Teil der Performance-Gruppe der Autoperforationsartisten für Irritation und Aufruhr in Dresden und Berlin und ist heute an der Kunsthochschule Weißensee tätig. Der Maler Hans-Hendrik Grimmling war Mitinitiator des 1. Leipziger Herbstsalons 1984, der einen wichtigen Moment künstlerischer Selbstbehauptung in der DDR darstellt. Bis vor kurzem lehrte er an der BTK Hochschule für Gestaltung Berlin.

In der Gesprächsreihe Kunst in der DDR
Instanzen in der Kunstvermittlung
Montag, 4.12.2017, 19 Uhr

Matthias Flügge, Gerd Harry Lybke und Jutta Penndorf im Gespräch

Bei aller Reglementierung und Repression konnten in der DDR, wenn die Akteure es wollten, in Museen, Zeitschriften oder privaten Räumen Wege gefunden werden, Kunstwerke zu präsentieren, die nicht den offiziellen Vorstellungen entsprachen. Matthias Flügge ist Kurator und Kunsthistoriker und war ab 1977–1984 Redakteur der Zeitschrift Bildende Kunst. Heute ist er Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Gerd Harry Lybke eröffnete 1983 in Leipzig seine Galerie Eigen + Art. Er gehört heute zu den führenden Galeristen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Jutta Penndorf war bis 2012 Direktorin des Lindenau-Museums in Altenburg und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Symposium zur Ausstellung Gerhard Richter. Abstraktion
Mittwoch, 29.11.2017, 10–18 Uhr

Angeregt durch eine Neuerwerbung, richtet das Museum Barberini im nächsten Sommer die Ausstellung Gerhard Richter. Abstraktion (30.6. – 21.10.2018) aus. Sie durchmisst das Werk des Malers von den 1960er Jahren bis heute. Die Ausstellung widmet sich dem Verhältnis und den Bedeutungen von Abstraktion und Gegenstand, von Photographie und Farbmaterial, von Übermalung und der Arbeit mit dem Grund.

Über diese Themen sprechen Hubertus Butin, Dietmar Elger, Matthias Krüger, Ortrud Westheider und Armin Zweite.

Unkostenbeitrag € 10,- / ermäßigt € 8,-
Freier Eintritt für Studierende

Tickets

Gerhard Richter: A B, Still, 1986, Museum Barberini © Gerhard Richter 2017 (0181)

Gerhard Richter: A B, Still, 1986, Museum Barberini © Gerhard Richter 2017 (0181)

Mittwoch, 29.11.2017, 10–18 Uhr

Angeregt durch eine Neuerwerbung, richtet das Museum Barberini im nächsten Sommer die Ausstellung Gerhard Richter. Abstraktion (30.6. – 21.10.2018) aus. Sie durchmisst das Werk des Malers von den 1960er Jahren bis heute. Die Ausstellung widmet sich dem Verhältnis und den Bedeutungen von Abstraktion und Gegenstand, von Photographie und Farbmaterial, von Übermalung und der Arbeit mit dem Grund.

Über diese Themen sprechen Hubertus Butin, Dietmar Elger, Matthias Krüger, Ortrud Westheider und Armin Zweite.

Unkostenbeitrag € 10,- / ermäßigt € 8,-
Freier Eintritt für Studierende

Gerhard Richter: A B, Still, 1986, Museum Barberini © Gerhard Richter 2017 (0181)

Gerhard Richter: A B, Still, 1986, Museum Barberini © Gerhard Richter 2017 (0181)

Tickets

Symposium zur Ausstellung Henri-Edmond Cross
Mittwoch, 13.12.2017, 10–18 Uhr

Aus dem Impressionismus entwickelte sich in den 1880er Jahren eine Malerei, bei der leuchtende Farbe in kurzen Pinselstrichen nebeneinandergesetzt wurde – der Pointillismus. Er zerlegte die Wirklichkeit in einzelne Farbinformationen. Einer seiner wichtigsten Vertreter war Henri-Edmond Cross (1856–1910), der dem utopischen Gesellschaftsentwurf des Anarchismus anhing. In Zusammenarbeit mit dem Musée des Impressionnismes Giverny zeigt das Museum Barberini vom 17. November 2018 bis 17. Februar 2019 die erste Retrospektive zum Werk dieses Neoimpressionisten in Deutschland. Die Vorträge von Marina Ferretti, Annette Haudequet, Monique Nonne und anderen stellen den französischen Künstler im Kontext der europäischen Moderne vor.

Unkostenbeitrag € 10,- / ermäßigt € 8,-
Freier Eintritt für Studierende

Tickets

Henri-Edmond Cross: Stierkampf, um 1891/92, Privatsammlung

Henri-Edmond Cross: Stierkampf, um 1891/92, Privatsammlung

Mittwoch, 13.12.2017, 10–18 Uhr

Aus dem Impressionismus entwickelte sich in den 1880er Jahren eine Malerei, bei der leuchtende Farbe in kurzen Pinselstrichen nebeneinandergesetzt wurde – der Pointillismus. Er zerlegte die Wirklichkeit in einzelne Farbinformationen. Einer seiner wichtigsten Vertreter war Henri-Edmond Cross (1856–1910), der dem utopischen Gesellschaftsentwurf des Anarchismus anhing. In Zusammenarbeit mit dem Musée des Impressionnismes Giverny zeigt das Museum Barberini vom 17. November 2018 bis 17. Februar 2019 die erste Retrospektive zum Werk dieses Neoimpressionisten in Deutschland. Die Vorträge von Marina Ferretti, Annette Haudequet, Monique Nonne und anderen stellen den französischen Künstler im Kontext der europäischen Moderne vor.

Unkostenbeitrag € 10,- / ermäßigt € 8,-
Freier Eintritt für Studierende

Henri-Edmond Cross: Stierkampf, um 1891/92, Privatsammlung

Henri-Edmond Cross: Stierkampf, um 1891/92, Privatsammlung

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Gesprächskonzert: KlangFarben "Zwischentöne. Malerei und Musik in der DDR"
Mittwoch, 6.12.2017, 19 Uhr

Clemens Goldberg, Moderator und Kritiker des Kulturradios vom rbb, spricht über Komposition in Malerei und Musik anhand von Gemälden aus der Ausstellung und Musikstücken aus der Zeit der DDR. Er tritt in den Dialog mit den Musikern der Kammerakademie Potsdam und der Direktorin des Museums Barberini, Dr. Ortrud Westheider.

Moderation: Clemens Goldberg, Berlin
Im Anschluss an das Gesprächskonzert besteht Gelegenheit, die Ausstellung exklusiv zu besichtigen und sich im Café Barberini auszutauschen.

In Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam
€ 20 / ermäßigt € 15
Auditorium

Willi Sitte: Sich Stützende, 1957, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Willi Sitte: Sich Stützende, 1957, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Mittwoch, 6.12.2017, 19 Uhr

Clemens Goldberg, Moderator und Kritiker des Kulturradios vom rbb, spricht über Komposition in Malerei und Musik anhand von Gemälden aus der Ausstellung und Musikstücken aus der Zeit der DDR. Er tritt in den Dialog mit den Musikern der Kammerakademie Potsdam und der Direktorin des Museums Barberini, Dr. Ortrud Westheider.

Moderation: Clemens Goldberg, Berlin
Im Anschluss an das Gesprächskonzert besteht Gelegenheit, die Ausstellung exklusiv zu besichtigen und sich im Café Barberini auszutauschen.

In Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam
€ 20 / ermäßigt € 15
Auditorium

Willi Sitte: Sich Stützende, 1957, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Willi Sitte: Sich Stützende, 1957, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017