Veranstaltungen

Das gesamte Museumsgebäude ist barrierefrei zugänglich. Für Menschen mit Einschränkungen bietet das Museum Barberini speziell abgestimmte Führungen an.

Vorlesetag
Van Goghs Briefe
Freitag, 15. November, 10 – 18 Uhr

Museumsbesucher, Museumsmitarbeiter und Schüler lesen aus Van Goghs Briefen in niederländischer und deutscher Sprache

Vincent van Gogh war ein leidenschaftlicher Briefschreiber. In einer Zeit ohne Kommunikationsmittel wie Telefon und Internet waren Briefe eine Möglichkeit, mit weiter entfernt wohnenden Freunden und Verwandten zu kommunizieren. Von der Vielzahl der Briefe, die Van Gogh schrieb, sind über 900 erhalten. Anhand der Korrespondenz lässt sich das bewegte Leben und die künstlerische Entwicklung Van Goghs verfolgen und nacherleben.

Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der bundesweite Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten. Er gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands.

Freitag, 15. November 2019,
10–18 Uhr, jede volle Stunde

Auditorium
Für Museumsbesucher kostenfrei

Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

© Van Gogh Museum, Amsterdam

© Van Gogh Museum, Amsterdam

Freitag, 15. November, 10 – 18 Uhr

Museumsbesucher, Museumsmitarbeiter und Schüler lesen aus Van Goghs Briefen in niederländischer und deutscher Sprache

Vincent van Gogh war ein leidenschaftlicher Briefschreiber. In einer Zeit ohne Kommunikationsmittel wie Telefon und Internet waren Briefe eine Möglichkeit, mit weiter entfernt wohnenden Freunden und Verwandten zu kommunizieren. Von der Vielzahl der Briefe, die Van Gogh schrieb, sind über 900 erhalten. Anhand der Korrespondenz lässt sich das bewegte Leben und die künstlerische Entwicklung Van Goghs verfolgen und nacherleben.

Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der bundesweite Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten. Er gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands.

Freitag, 15. November 2019,
10–18 Uhr, jede volle Stunde

Auditorium
Für Museumsbesucher kostenfrei

Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

© Van Gogh Museum, Amsterdam

© Van Gogh Museum, Amsterdam

Lesung & Gespräch
Manch einer hat ein großes Feuer in seiner Seele. Van Goghs Briefe
Mittwoch, 20. November, 19 Uhr

Ulrich Matthes, Schauspieler
Nienke Bakker, Kuratorin Van Gogh Museum, Amsterdam
Dr. Michael Philipp, Chefkurator, Museum Barberini


Genie, Wahnsinn und selbstzerstörerische Schaffenskraft, die zu Lebzeiten verkannt bleibt – das ist der Mythos Van Goghs bis heute. Und das obwohl kaum ein Künstlerleben so authentisch und sprachmächtig dokumentiert ist: Über 900 Briefe schrieb der Maler bis zu seinem Tod 1890, davon den größten Teil an seinen Bruder Theo, mit dem er eng verbunden war. Die Briefe geben unmittelbare Einblicke in das Schicksal des Ausnahmekünstlers und dokumentieren seine Auseinandersetzung mit Farbe, Technik und Motiven. Van Goghs Briefe sind wertvolle Quellen für das Verständnis seiner künstlerischen Entwicklung, zutiefst menschliches Zeugnis und darüber hinaus große Literatur.
Ulrich Matthes liest ausgewählte Briefe Van Goghs. Nienke Bakker, Mitherausgeberin der wissenschaftlichen Neuedition der Briefe, spricht mit Michael Philipp über die langjährige Arbeit an dieser Edition und die dabei gewonnenen neuen Einsichten in das Leben und Werk Van Goghs.

Mittwoch, 20. November, 19 Uhr
Auditorium
Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Ulrich Matthes, Photo: privat

Ulrich Matthes, Photo: privat

Mittwoch, 20. November, 19 Uhr

Ulrich Matthes, Schauspieler
Nienke Bakker, Kuratorin Van Gogh Museum, Amsterdam
Dr. Michael Philipp, Chefkurator, Museum Barberini


Genie, Wahnsinn und selbstzerstörerische Schaffenskraft, die zu Lebzeiten verkannt bleibt – das ist der Mythos Van Goghs bis heute. Und das obwohl kaum ein Künstlerleben so authentisch und sprachmächtig dokumentiert ist: Über 900 Briefe schrieb der Maler bis zu seinem Tod 1890, davon den größten Teil an seinen Bruder Theo, mit dem er eng verbunden war. Die Briefe geben unmittelbare Einblicke in das Schicksal des Ausnahmekünstlers und dokumentieren seine Auseinandersetzung mit Farbe, Technik und Motiven. Van Goghs Briefe sind wertvolle Quellen für das Verständnis seiner künstlerischen Entwicklung, zutiefst menschliches Zeugnis und darüber hinaus große Literatur.
Ulrich Matthes liest ausgewählte Briefe Van Goghs. Nienke Bakker, Mitherausgeberin der wissenschaftlichen Neuedition der Briefe, spricht mit Michael Philipp über die langjährige Arbeit an dieser Edition und die dabei gewonnenen neuen Einsichten in das Leben und Werk Van Goghs.

Mittwoch, 20. November, 19 Uhr
Auditorium
Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Ulrich Matthes, Photo: privat

Ulrich Matthes, Photo: privat

Vortrag & Gespräch
Der Van-Gogh-Coup. Aufstieg und Fall des Fälschers Otto Wacker
Mittwoch, 27. November, 19 Uhr

Stefan Koldehoff, Journalist und Kunstmarktexperte, Köln
Dr. Michael Philipp, Chefkurator, Museum Barberini


Es war einer der spektakulärsten Kunstskandale der Weimarer Republik: 1932 stand der Kunsthändler Otto Wacker in Berlin vor Gericht, weil er 30 falsche Van-Gogh-Gemälde verkauft haben sollte. Namhafte Experten hatten zuvor die Echtheit der Bilder bestätigt, prominente Sammlerinnen und Sammler die Gemälde für viel Geld erstanden. Nora und Stefan Koldehoff beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Van Gogh, dem Kunstmarkt – und mit kriminellen Machenschaften im Kunstbetrieb. Bei ihren Recherchen förderten die Autoren neues Material über den Fall Otto Wacker zu Tage. Ihr Fazit: Der Skandal wäre heute noch genauso möglich wie vor 90 Jahren. Im Gespräch berichtet der Van-Gogh-Experte Stefan Koldehoff über die Hintergründe des historischen Fälscherskandals und über das Leben Otto Wackers in der NS-Zeit und in der DDR. Otto Wacker lebte nicht weit entfernt von Potsdam, in Ferch am Schwielowsee.

Mittwoch, 27. November 2019, 19 Uhr
Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Vincent Van Gogh, Trauben, Zitronen, Birnen und Äpfel, 1887, © The Art Institute of Chicago. Photo: bpk / The Art Institute of Chicago / Art Resource, NY

Vincent Van Gogh, Trauben, Zitronen, Birnen und Äpfel, 1887, © The Art Institute of Chicago. Photo: bpk / The Art Institute of Chicago / Art Resource, NY

Mittwoch, 27. November, 19 Uhr

Stefan Koldehoff, Journalist und Kunstmarktexperte, Köln
Dr. Michael Philipp, Chefkurator, Museum Barberini


Es war einer der spektakulärsten Kunstskandale der Weimarer Republik: 1932 stand der Kunsthändler Otto Wacker in Berlin vor Gericht, weil er 30 falsche Van-Gogh-Gemälde verkauft haben sollte. Namhafte Experten hatten zuvor die Echtheit der Bilder bestätigt, prominente Sammlerinnen und Sammler die Gemälde für viel Geld erstanden. Nora und Stefan Koldehoff beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Van Gogh, dem Kunstmarkt – und mit kriminellen Machenschaften im Kunstbetrieb. Bei ihren Recherchen förderten die Autoren neues Material über den Fall Otto Wacker zu Tage. Ihr Fazit: Der Skandal wäre heute noch genauso möglich wie vor 90 Jahren. Im Gespräch berichtet der Van-Gogh-Experte Stefan Koldehoff über die Hintergründe des historischen Fälscherskandals und über das Leben Otto Wackers in der NS-Zeit und in der DDR. Otto Wacker lebte nicht weit entfernt von Potsdam, in Ferch am Schwielowsee.

Mittwoch, 27. November 2019, 19 Uhr
Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Vincent Van Gogh, Trauben, Zitronen, Birnen und Äpfel, 1887, © The Art Institute of Chicago. Photo: bpk / The Art Institute of Chicago / Art Resource, NY

Vincent Van Gogh, Trauben, Zitronen, Birnen und Äpfel, 1887, © The Art Institute of Chicago. Photo: bpk / The Art Institute of Chicago / Art Resource, NY

Tickets

KlangFarben
Bewegte Ruhe, hörbare Stille
Donnerstag, 28. November, 19 Uhr

Gibt es so etwas wie ein musikalisches Stillleben? Schon die Begriffe „Musik“ und „still“ widersprechen sich, denn Musik verharrt nicht, ist niemals still, im Gegenteil: Sie führt aus der Stille heraus und entwickelt sich in der Zeit. Dennoch gehen die Stillleben Van Goghs und die Musik seiner Zeit eine Verbindung ein: Van Goghs Stillleben, alles andere als ruhige und meditative Abbildungen des Vorhandenen, faszinieren durch ihre innere Bewegtheit – und diese charakteristische konzentrische und konzentrierte Bewegung lässt sich in der Musik wiederfinden. Anhand beispielhafter Gemälde aus der Ausstellung und ausgewählter Musikstücke aus der Zeit des Malers sprechen Ortrud Westheider und Clemens Goldberg über Musik und Malerei dieser Epoche.

Dr. Clemens Goldberg, Autor und Kritiker rbb Kulturradio
Dr. Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam



Donnerstag, 28. November 2019, 19 Uhr
€ 25 / ermäßigt € 20
Auditorium
In Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Donnerstag, 28. November, 19 Uhr

Gibt es so etwas wie ein musikalisches Stillleben? Schon die Begriffe „Musik“ und „still“ widersprechen sich, denn Musik verharrt nicht, ist niemals still, im Gegenteil: Sie führt aus der Stille heraus und entwickelt sich in der Zeit. Dennoch gehen die Stillleben Van Goghs und die Musik seiner Zeit eine Verbindung ein: Van Goghs Stillleben, alles andere als ruhige und meditative Abbildungen des Vorhandenen, faszinieren durch ihre innere Bewegtheit – und diese charakteristische konzentrische und konzentrierte Bewegung lässt sich in der Musik wiederfinden. Anhand beispielhafter Gemälde aus der Ausstellung und ausgewählter Musikstücke aus der Zeit des Malers sprechen Ortrud Westheider und Clemens Goldberg über Musik und Malerei dieser Epoche.

Dr. Clemens Goldberg, Autor und Kritiker rbb Kulturradio
Dr. Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam



Donnerstag, 28. November 2019, 19 Uhr
€ 25 / ermäßigt € 20
Auditorium
In Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Die Kunst der Ruhe
Quiet Morning
Yoga und Meditation

Exklusiv für Frühaufsteher und alle Yogis, die offen für Kunst sind. Am Sonntagmorgen unterrichten Anna und Sandra 90 Minuten Yoga und lassen sich dabei von der aktuellen Ausstellung inspirieren. Nach der Yogastunde besteht ab 11 Uhr die Möglichkeit, in meditativer Ruhe die Gemälde im Original auf sich wirken zu lassen.

Sonntag, 1. Dezember,
Sonntag, 5. Januar,
Sonntag, 26. Januar,

jeweils 9.30–11 Uhr


€ 18 / ermäßigt € 16
Das Ticket berechtigt zum Eintritt in das Museum im Anschluss an die Yogastunde.

Yoga-Matte und Sitzkissen bitte mitbringen.

In Kooperation mit Happy Yoga Potsdam/Berlin

Tickets

Yoga und Meditation

Exklusiv für Frühaufsteher und alle Yogis, die offen für Kunst sind. Am Sonntagmorgen unterrichten Anna und Sandra 90 Minuten Yoga und lassen sich dabei von der aktuellen Ausstellung inspirieren. Nach der Yogastunde besteht ab 11 Uhr die Möglichkeit, in meditativer Ruhe die Gemälde im Original auf sich wirken zu lassen.

Sonntag, 1. Dezember,
Sonntag, 5. Januar,
Sonntag, 26. Januar,

jeweils 9.30–11 Uhr


€ 18 / ermäßigt € 16
Das Ticket berechtigt zum Eintritt in das Museum im Anschluss an die Yogastunde.

Yoga-Matte und Sitzkissen bitte mitbringen.

In Kooperation mit Happy Yoga Potsdam/Berlin

Tickets

Langer Donnerstag!

Extraführungen und Kino im Museum Barberini

Jeder erste Donnerstag im Monat ist Langer Donnerstag! Alle Ausstellungsräume und das Café & Restaurant Barberini sind bis 21 Uhr geöffnet. Zusätzlich bietet das Museum an diesem Tag Extraführungen mit thematischem Schwerpunkt sowie Kinovorführungen im Auditorium an.

Donnerstag,
7. November, 5. Dezember 2019,
2. Januar 2020


Extraführung

Die Macht der Farben

Zur Technik und Farbwahl in Van Goghs Stillleben
Peter Eurlings, Kunsthistoriker, Museum Barberini

Van Gogh war ein Autodidakt, der in den zehn Jahren seines Schaffens zum Wegbereiter der Moderne wurde. Während er sich in der holländischen Zeit mit den Grundprinzipien der Malerei, Perspektive, Bildaufbau und Modellierung, beschäftigte, entwickelte er in Paris seinen ganz persönlichen Stil: pastoser Farbauftrag, kreisförmiger Pinselstrich, Einsatz von Komplementärkontrasten und von japanischen Holzschnitten übernommene Perspektiven und Flächigkeit. Aus Van Goghs Briefen ist bekannt, wie intensiv er sich mit der Ausdruckskraft der Farbe beschäftigte – und zwar nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch. Wie genau erlernte Vincent van Gogh das Handwerk der Malerei? Wie sah seine Malpraxis aus? Arbeitete er intuitiv und spontan oder übte er fleißig und ging planmäßig vor, um sich mit den Schwierigkeiten der Malerei auseinanderzusetzen? Peter Eurlings erläutert Van Goghs Arbeitsweise und beleuchtet die Bedeutung der Stillleben für seine künstlerische Entwicklung.

Donnerstag, 7. November, 5. Dezember 2019,
jeweils 19 Uhr

Foyer
Je € 3

Frühzeitige Buchung wird empfohlen.

Vincent Van Gogh, Karaffe und Teller mit Zitrusfrüchten, 1887, © Van Gogh Museum, Amsterdam

Vincent Van Gogh, Karaffe und Teller mit Zitrusfrüchten, 1887, © Van Gogh Museum, Amsterdam

Kino im Auditorium

Adam und Evelyn
B & R: Andreas Goldstein, D: Florian Teichtmeister, Anne Kanis, Lena Lauzemis, Christin Alexandrow, Milian Zerzawy, D 2018, 100 Min.

Ohne Klischees und Stereotype erzählt der Film von Andreas Goldstein nach dem gleichnamigen Roman von Ingo Schulze die Beziehungsgeschichte eines jungen Paares in der DDR vor dem Hintergrund der sich anbahnenden Wende im Sommer 1989. Adam und Evelyn lieben sich, haben aber noch nicht ganz zueinander gefunden: Soll man bleiben, wo man es sich eingerichtet hat, oder weiterziehen? Während im Radio und Fernsehen Weltgeschichte gemacht wird, erzählt der Regisseur die Reise von Adam und Evelyn durch die Landschaften des Balatons in langsamen und sorgfältig komponierten Bildern. Wie in Zeitlupe entwickelt er ihre Liebesgeschichte. Und doch spürt man, dass der politische Wandel längst in die Sommeridylle eingebrochen ist und unaufhaltsam an Wucht und Tempo aufnimmt. Ein Stimmungsbild der Wendezeit, das eine Ahnung davon gibt, was es damals hieß, seine Heimat zu verlieren.

Donnerstag
7. November, 18:30 Uhr

Auditorium

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Die großen Künstlerduelle. Van Gogh vs. Gauguin
R: Andreas Gräfenstein, K: Philipp Baben der Erde, ARTE Edition, D 2016, 53 Min.

Arles 1888. Vincent van Goghs Lebenstraum wird wahr: Paul Gauguin ist in die Provence gereist, in Van Goghs gelbes Haus, sein Atelier des Südens. Gemeinsam, so hofft Van Gogh, werden sie eine zukunftsweisende Künstlerkolonie gründen. Aber die Dinge laufen nicht wie geplant, die beiden Männer streiten viel – um künstlerisches Handwerk, Vorbilder und um Frauen. Nach zwei Monaten eskaliert die Situation. Van Gogh verliert ein Ohr und ein Mythos wird geboren. Die Kunsthistoriker Belinda Thomson, Sjraar van Heugten und Nienke Bakker beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Leben und Werk der beiden Wegbereiter der modernen Kunst und auch mit der Frage, was in der Nacht zum 24. Dezember 1888 im gelben Haus geschehen sein könnte.

Donnerstag
5. Dezember, 18:30 Uhr

Auditorium

In Kooperation mit ARTE

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Gundermann
R: Andreas Dresen, D: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Bjarne Mädel, Peter Sodann, D 2018, 127 Min.

Andreas Dresen (Nachtgestalten, 1999; Halbe Treppe, 2002) erzählt in diesem Musikfilm die Lebens- und Liebesgeschichte des Liedermachers und Baggerfahrers Gerhard Gundermann, eines Poeten und Idealisten, der an das Gute glaubt und doch zum Spitzel wird. Ein Drama über Schuld und Verstrickung, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen – und ein menschlicher und differenzierter Film über die DDR mit all ihren Widersprüchen.

Donnerstag
2. Januar, 18:30 Uhr

Auditorium

Für Museumsbesucher sind die Filmvorführungen kostenfrei. Im Auditorium sind nur begrenzt Sitzplätze verfügbar. Platzkarten für die Filmvorführungen sind bei Vorlage eines gültigen Museumstickets ab 17.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Kunst-Frühstück
Sonntag im Museum

Diese Führung kombiniert ein Frühstück im Café Barberini mit einer Tour durch die aktuelle Ausstellung. Angeleitet von einem erfahrenen Guide, erhalten Sie zum Ende Ihres Frühstücks bereits eine erste Einführung in die Konzeption der Ausstellung. Vor den Originalen werden anschließend Hintergrundinformationen zu Künstler und Werk anschaulich und lebendig vermittelt.

Sonntag, 8. Dezember 2019, 12. Januar 2020,
jeweils 10 Uhr

(60 Min. Frühstück/50 Min. Führung)
Café Barberini/Foyer
Ausverkauft

Gegen Vorlage des Tickets erhalten Sie zum Preis von € 9 im Café Barberini ein Frühstück bestehend aus einem Frischkäse-Bagel (wahlweise mit Konfitüre oder Honig) und ein Bircher-Joghurt-Müsli mit frischem Obst und Nüssen, dazu eine Tasse Kaffee, Cappuccino oder Tee.

Frühzeitige Buchung wird empfohlen.

Sonntag im Museum

Diese Führung kombiniert ein Frühstück im Café Barberini mit einer Tour durch die aktuelle Ausstellung. Angeleitet von einem erfahrenen Guide, erhalten Sie zum Ende Ihres Frühstücks bereits eine erste Einführung in die Konzeption der Ausstellung. Vor den Originalen werden anschließend Hintergrundinformationen zu Künstler und Werk anschaulich und lebendig vermittelt.

Sonntag, 8. Dezember 2019, 12. Januar 2020,
jeweils 10 Uhr

(60 Min. Frühstück/50 Min. Führung)
Café Barberini/Foyer
Ausverkauft

Gegen Vorlage des Tickets erhalten Sie zum Preis von € 9 im Café Barberini ein Frühstück bestehend aus einem Frischkäse-Bagel (wahlweise mit Konfitüre oder Honig) und ein Bircher-Joghurt-Müsli mit frischem Obst und Nüssen, dazu eine Tasse Kaffee, Cappuccino oder Tee.

Frühzeitige Buchung wird empfohlen.

Vortrag
„Vom Van Gogheln“. Die Rezeption Van Goghs im Umfeld des deutschen Expressionismus
Mittwoch, 22. Januar 2020, 19 Uhr

Dr. Alexander Eiling, Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum, Frankfurt am Main

Der Dresdner Publizist Ferdinand Avenarius stellte 1910 in seiner Glosse „Vom Van Gogheln“ fest: „Van Gogh ist tot, aber die Van-Gogh-Leute leben. Und wie leben sie! […] Überall van Goghelt’s.“
Anlass für seinen Artikel war die große Begeisterung, die Van Goghs Werk bei deutschen Künstlern ausgelöst hatte. Van Goghs individuelle und antiakademische Wiedergabe der Natur war für die nachfolgende Generation Befreiung und Bestätigung zugleich. Die Art und Weise, wie die Künstler mit ihrem Vorbild umgingen, war höchst unterschiedlich: Einige fanden durch die Auseinandersetzung mit Van Gogh ihren eigenen Weg, andere konnten sich nicht aus seinem Schatten lösen. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Van-Gogh-Rezeption in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts und mit der Bedeutung des Künstlers für die deutschen Expressionisten.

Alexander Eiling ist Sammlungsleiter Kunst der Moderne am Städel Museum in Frankfurt am Main und Ko-Kurator der Ausstellung Van Gogh. Eine deutsche Liebe, die dort noch bis zum 16. Februar 2020 gezeigt wird.

Mittwoch, 22. Januar 2020, 19 Uhr
Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8


Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Vincent Van Gogh, Blühende Kastanienzweige, 1890, Sammlung Emil Bührle, Zürich

Vincent Van Gogh, Blühende Kastanienzweige, 1890, Sammlung Emil Bührle, Zürich

Mittwoch, 22. Januar 2020, 19 Uhr

Dr. Alexander Eiling, Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum, Frankfurt am Main

Der Dresdner Publizist Ferdinand Avenarius stellte 1910 in seiner Glosse „Vom Van Gogheln“ fest: „Van Gogh ist tot, aber die Van-Gogh-Leute leben. Und wie leben sie! […] Überall van Goghelt’s.“
Anlass für seinen Artikel war die große Begeisterung, die Van Goghs Werk bei deutschen Künstlern ausgelöst hatte. Van Goghs individuelle und antiakademische Wiedergabe der Natur war für die nachfolgende Generation Befreiung und Bestätigung zugleich. Die Art und Weise, wie die Künstler mit ihrem Vorbild umgingen, war höchst unterschiedlich: Einige fanden durch die Auseinandersetzung mit Van Gogh ihren eigenen Weg, andere konnten sich nicht aus seinem Schatten lösen. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Van-Gogh-Rezeption in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts und mit der Bedeutung des Künstlers für die deutschen Expressionisten.

Alexander Eiling ist Sammlungsleiter Kunst der Moderne am Städel Museum in Frankfurt am Main und Ko-Kurator der Ausstellung Van Gogh. Eine deutsche Liebe, die dort noch bis zum 16. Februar 2020 gezeigt wird.

Mittwoch, 22. Januar 2020, 19 Uhr
Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8


Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Vincent Van Gogh, Blühende Kastanienzweige, 1890, Sammlung Emil Bührle, Zürich

Vincent Van Gogh, Blühende Kastanienzweige, 1890, Sammlung Emil Bührle, Zürich

Tickets

Kunst und Religion im Dialog
Die Sprache der Dinge
Donnerstag, 23. Januar 2020, 17 Uhr

Angelika Zädow, Superintendentin, Evangelischer Kirchenkreis Potsdam
Dr. Dorothee Entrup, Kunsthistorikerin, Museum Barberini


Van Gogh war ein zutiefst religiöser Mensch. Auf einigen Stillleben arrangierte er Dinge wie heilige Gegenstände auf einem Altar. Viele der dargestellten Objekte stehen symbolhaft für die Gefühlswelt des Künstlers oder enthalten verschlüsselte Botschaften. Ein Gemälde der Ausstellung ist Ausgangspunkt des Gesprächs und wird aus kunsthistorischer und theologischer Sicht betrachtet. Anschließend besteht die Möglichkeit, im Foyer miteinander ins Gespräch zu kommen.

Donnerstag, 23. Januar 2020, 17 Uhr
Foyer
€ 3 zzgl. Eintritt

In Zusammenarbeit mit der Stadtkirchenarbeit Potsdam

Tickets

Vincent van Gogh, Stillleben mit Gipsstatuette, 1887, Öl auf Leinwand. © Kröller-Müller Museum, Otterlo

Vincent van Gogh, Stillleben mit Gipsstatuette, 1887, Öl auf Leinwand. © Kröller-Müller Museum, Otterlo

Donnerstag, 23. Januar 2020, 17 Uhr

Angelika Zädow, Superintendentin, Evangelischer Kirchenkreis Potsdam
Dr. Dorothee Entrup, Kunsthistorikerin, Museum Barberini


Van Gogh war ein zutiefst religiöser Mensch. Auf einigen Stillleben arrangierte er Dinge wie heilige Gegenstände auf einem Altar. Viele der dargestellten Objekte stehen symbolhaft für die Gefühlswelt des Künstlers oder enthalten verschlüsselte Botschaften. Ein Gemälde der Ausstellung ist Ausgangspunkt des Gesprächs und wird aus kunsthistorischer und theologischer Sicht betrachtet. Anschließend besteht die Möglichkeit, im Foyer miteinander ins Gespräch zu kommen.

Donnerstag, 23. Januar 2020, 17 Uhr
Foyer
€ 3 zzgl. Eintritt

In Zusammenarbeit mit der Stadtkirchenarbeit Potsdam

Vincent van Gogh, Stillleben mit Gipsstatuette, 1887, Öl auf Leinwand. © Kröller-Müller Museum, Otterlo

Vincent van Gogh, Stillleben mit Gipsstatuette, 1887, Öl auf Leinwand. © Kröller-Müller Museum, Otterlo

Tickets

Filme
In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam

Zur Ausstellung Van Gogh. Stillleben zeigt das Filmmuseum Potsdam Spiel- und Dokumentarfilme aus mehreren Jahrzehnten, die Van Goghs Biographie und künstlerisches Werk auf immer wieder neue Weise beleuchten.

Willem Dafoe (Vincent Van Gogh) in VAN GOGH © DCM

Willem Dafoe (Vincent Van Gogh) in VAN GOGH © DCM

In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam

Zur Ausstellung Van Gogh. Stillleben zeigt das Filmmuseum Potsdam Spiel- und Dokumentarfilme aus mehreren Jahrzehnten, die Van Goghs Biographie und künstlerisches Werk auf immer wieder neue Weise beleuchten.

Willem Dafoe (Vincent Van Gogh) in VAN GOGH © DCM

Willem Dafoe (Vincent Van Gogh) in VAN GOGH © DCM

Information
Alle Filme werden im Filmmuseum Potsdam gezeigt:
Breite Str. 1a/Marstall, 14467 Potsdam
Karten für die Filmvorführungen gibt es ausschließlich im Filmmuseum Potsdam.
Kartenreservierung:
 T +49 331 27181-12 oder ticket@filmmuseum-potsdam.de


Hinweis: Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini gewährt das Filmmuseum Potsdam ermäßigten Eintritt zu den hier genannten Filmen. Bei Vorlage eines Tickets dieser Filmvorführungen gewährt das Museum Barberini ermäßigten Eintritt.


Samstag, 2. November 2019, 19:30 Uhr

Vincent van Gogh. Der Weg nach Courrières
R: Christoph Hübner, Gabriele Voss, BRD 1989, Dok., 89 Min.

Ein Film über die unbekannten Anfänge des Malers Vincent van Gogh. Beginnend mit Aufnahmen von der Versteigerung seiner Sonnenblumen 1987 bei Christie’s in London, für die ein Rekordpreis erzielt wurde, schildert der Film den Weg Van Goghs vom Arbeiterprediger zum Künstler. Ausgehend von Van Goghs Briefen und Berichten von Zeitgenossen führt der Film zu den Landschaften und Orten, an denen sich Van Gogh aufhielt. Vergangenheit und Gegenwart treten in einen Dialog.

Filmmuseum Potsdam
€ 6 / ermäßigt € 5


Samstag, 30. November 2019, 19:30 Uhr

Van Gogh. An der Schwelle zur Ewigkeit
R: Julian Schnabel, D: Willem Dafoe, Oscar Isaac, Emmanuelle Seigner, CH/GB/F/USA/Irland 2018, OmU, 111 Min.

Benannt nach dem Titel eines Gemäldes aus dem letzten Lebensjahr Vincent van Goghs, begleitet der Spielfilm den Maler während seiner künstlerisch wichtigsten Schaffensphase. Der enttäuschende Besuch Gauguins in Arles und dessen Abreise treffen Van Gogh hart. Nach einem einjährigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in Saint-Rémy zieht Van Gogh im Mai 1890 nach Auvers. Dort fertigt er innerhalb kurzer Zeit noch über 80 Gemälde, bevor er wenige Wochen später 37-jährig stirbt. Dem Regisseur Julian Schnabel, selbst renommierter Maler, geht es weniger um biographische Stationen als darum, mit den Mitteln des Films Van Goghs Blick auf die Welt nachzuempfinden.

Filmmuseum Potsdam
€ 6 / ermäßigt € 5


Samstag, 7. Dezember 2019, 19:30 Uhr

Loving Vincent
R: Dorota Kobiela, Hugh Welchman, PL/GB 2017, Animation, dt. Fassung, 94 Min.

Der junge Armand Roulin erhält von seinem Vater, dem Postmeister von Arles, den Auftrag, einen Brief des Malers Vincent van Gogh an dessen Bruder Theo zu überbringen. Der Künstler hatte sich vor kurzem das Leben genommen. Roulin ist betroffen von den Umständen des Todes des Malers und versucht, den Hergang zu rekonstruieren. Für diesen Animationsfilm schufen 125 Künstler 65 000 Einzelbilder – der erste vollständig in Öl gemalte Langfilm der Geschichte. Ohne nach biographischen Sensationen zu heischen, ist den Machern ein einfühlsames Künstlerportrait gelungen, das wie ein Kriminalstück daherkommt.

Filmmuseum Potsdam
€ 6 / ermäßigt € 5


Samstag, 14. Dezember 2019, 19:30 Uhr

Besuch bei van Gogh. Ein utopischer Film
R: Horst Seemann, D: Grazyna Szapolowska, Christian Grashof, Rolf Hoppe, DDR 1985, 104 Min.

Antiquitäten und Gemälde sind im 22. Jahrhundert wertvolle Zahlungsmittel, und weil die Ärztin Marie für ihre Forschungen kaum bezahlbare Energiemengen benötigt, kommt ihr Chef auf eine Idee: Marie wird per Zeitmaschine ins 19. Jahrhundert versetzt, wo sie für wenig Geld Bilder von Vincent van Gogh kaufen soll. Der Plan gelingt, und Marie soll zurück in die Gegenwart. Doch Marie hat sich in Van Gogh verliebt – und in die noch unzerstörte Natur, die den Maler inspiriert. Ein selten gezeigter Science-Fiction-Film aus der DDR.

Filmmuseum Potsdam
€ 6 / ermäßigt € 5


Samstag, 21. Dezember 2019, 19:30 Uhr

Vincent & Theo
R: Robert Altman, D: Tim Roth, Paul Rhys, USA 1990, engl. OF, 51 Min.

Für Regisseur Robert Altman steckt in der Beziehung zwischen den Brüdern Vincent und Theo das Kernstück der Künstlerbiographie Vincent van Goghs und die Keimzelle der Rezeptionsgeschichte seines Werkes. Ein aufschlussreiches und gleichzeitig berührendes filmisches Doppelportrait.

Vorfilm: Van Gogh
R: Alain Resnais, F 1948, Dok., dt. Fassung, 16 Min.

Bestehend ausschließlich aus Detailaufnahmen aus Van Goghs Gemälden, gezeigt vor einer Kulisse aus Musik und Text, markiert Alain Resnais’ Frühwerk den Beginn des Genres des filmischen Kunstessays.

Filmmuseum Potsdam
€ 6 / ermäßigt € 5


Freitag, 10. Januar 2020, 19:30 Uhr

Van Gogh und Japan
R: David Bickerstaff, GB 2019, Dok., dt. Fassung, 85 Min.

Inspiriert von einer Ausstellung japanischer Kunst, die Van Gogh in Paris 1886 besuchte, erhielt seine Malerei eine neue, aufregende Richtung. 1888 zog Van Gogh von Paris nach Südfrankreich, weil er glaubte, die Landschaft dort käme Japan am nächsten. Der Dokumentarfilm geht auf die gleichnamige Ausstellung in Amsterdam vom Sommer 2018 zurück, mit der erstmals ausführlich die Beziehung der Werke Van Goghs zur Kunst Japans untersucht wurde.

Filmmuseum Potsdam
€ 6 / ermäßigt € 5


Samstag, 25. Januar 2020, 19:30 Uhr

Vincent van Gogh. Ein Leben in Leidenschaft
R: Vincente Minnelli, D: Kirk Douglas, Anthony Quinn, Pamela Brown, USA 1956, dt. Fassung, 122 Min.

Das Biopic von Regisseur Vincente Minnelli zeichnet Van Goghs Weg vom Laienprediger über seine gescheiterte Ehe bis zur Malerei nach, erzählt von der Zeit in Paris und der schwierigen Freundschaft mit Gauguin in Arles. Das körperbetonte Spiel von Kirk Douglas in der Titelrolle vermag die inneren Spannungen des Malers sichtbar zu machen.

Filmmuseum Potsdam
€ 6 / ermäßigt € 5