Veranstaltungen

Das gesamte Museumsgebäude ist barrierefrei zugänglich. Für Menschen mit Einschränkungen bietet das Museum Barberini speziell abgestimmte Führungen an.

Barberini Kunst-Gespräche
Die Kraft der Alten Meister
Wolfgang Joop, Modeschöpfer, Designer und Kunstkenner, Potsdam & Dr. Lisa Zeitz, Chefredakteurin von WELTKUNST, Berlin

„Wir haben die Kunst, um an der Wahrheit nicht zugrunde zu gehen“, sagt Wolfgang Joop und bezieht sich dabei auf den Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche. Mit dem sensiblen Blick eines Kreativen schaut Joop, einer der erfolgreichsten Modedesigner aus Deutschland, gebürtiger Potsdamer und leidenschaftlicher Kunstliebhaber, auf die Malerei der Alten Meister und findet in ihr Inspiration und Ausgleich. Mit der Kunstexpertin Lisa Zeitz diskutiert er anhand ausgewählter Werke der Ausstellung, inwieweit uns barocke Kunst trotz ihres teilweise düster-religiösen Inhalts heute noch berühren kann.

Mittwoch, 28. August, 19 Uhr
Auditorium
10 € / ermäßigt 8 €

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Wolfgang Joop, Modeschöpfer, Designer und Kunstkenner, Potsdam & Dr. Lisa Zeitz, Chefredakteurin von WELTKUNST, Berlin

„Wir haben die Kunst, um an der Wahrheit nicht zugrunde zu gehen“, sagt Wolfgang Joop und bezieht sich dabei auf den Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche. Mit dem sensiblen Blick eines Kreativen schaut Joop, einer der erfolgreichsten Modedesigner aus Deutschland, gebürtiger Potsdamer und leidenschaftlicher Kunstliebhaber, auf die Malerei der Alten Meister und findet in ihr Inspiration und Ausgleich. Mit der Kunstexpertin Lisa Zeitz diskutiert er anhand ausgewählter Werke der Ausstellung, inwieweit uns barocke Kunst trotz ihres teilweise düster-religiösen Inhalts heute noch berühren kann.

Mittwoch, 28. August, 19 Uhr
Auditorium
10 € / ermäßigt 8 €

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Barberini Kunst-Gespräche
Glaube und Wissenschaft im Dialog
Der Streit zwischen Papst Urban VIII. und Galileo Galilei im Spiegel der Gegenwart

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Theologe, ehem. Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
Harald Asel, rbb Inforadio

Der historische Streit zwischen Papst Urban VIII. und Galileo Galilei über die Lehre des Kopernikus, die Erde kreise um die Sonne, mündete 1633 im durch die Inquisition erzwungenen Rückzug Galileos. Als Symbol für die Spaltung von Kirchenlehre und Naturwissenschaft in die Geschichte eingegangen, bildet er den Ausgangspunkt für dieses Gespräch. Wolfgang Huber, ehemals Vorsitzender der EKD in Deutschland, und Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt Universität zu Berlin, behandeln das Verhältnis zwischen Glauben und Naturwissenschaft heute: Wie stehen Wissenschaft und Religion angesichts aktueller ethischer Fragestellungen zueinander? Kann die Kluft zwischen Lehre und Glauben überwunden werden? Und: Brauchen wir in einer als „postfaktisch“ titulierten Zeit, in der Populisten und Demagogen Hochkonjunktur haben, mehr Religion oder mehr Wissenschaft?

Mittwoch, 4. September, 19 Uhr
€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Die Diskussion wird mitgeschnitten und in der Reihe Forum im Inforadio zeitnah ausgestrahlt.

Tickets

© Museum Barberini, Photo: Helge Mundt

© Museum Barberini, Photo: Helge Mundt

Der Streit zwischen Papst Urban VIII. und Galileo Galilei im Spiegel der Gegenwart

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Theologe, ehem. Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
Harald Asel, rbb Inforadio

Der historische Streit zwischen Papst Urban VIII. und Galileo Galilei über die Lehre des Kopernikus, die Erde kreise um die Sonne, mündete 1633 im durch die Inquisition erzwungenen Rückzug Galileos. Als Symbol für die Spaltung von Kirchenlehre und Naturwissenschaft in die Geschichte eingegangen, bildet er den Ausgangspunkt für dieses Gespräch. Wolfgang Huber, ehemals Vorsitzender der EKD in Deutschland, und Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt Universität zu Berlin, behandeln das Verhältnis zwischen Glauben und Naturwissenschaft heute: Wie stehen Wissenschaft und Religion angesichts aktueller ethischer Fragestellungen zueinander? Kann die Kluft zwischen Lehre und Glauben überwunden werden? Und: Brauchen wir in einer als „postfaktisch“ titulierten Zeit, in der Populisten und Demagogen Hochkonjunktur haben, mehr Religion oder mehr Wissenschaft?

Mittwoch, 4. September, 19 Uhr
€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Die Diskussion wird mitgeschnitten und in der Reihe Forum im Inforadio zeitnah ausgestrahlt.

© Museum Barberini, Photo: Helge Mundt

© Museum Barberini, Photo: Helge Mundt

Tickets

Langer Donnerstag!

Open-Air-Kino im Museum Barberini!
Langer Donnerstag!

Jeder erste Donnerstag im Monat ist Langer Donnerstag! Alle Ausstellungsräume und das Café & Restaurant Barberini sind bis 21 Uhr geöffnet. An diesem Tag bietet das Museum Kurzführungen, Rundgänge mit Kuratoren sowie andere zusätzliche Programmpunkte wie erstmalig ein Open-Air-Kino im Innenhof. Mit einem Lebensgefühl wie in Italien kann man in den Sommermonaten den Ausstellungsbesuch am Pavillon im Museumsgarten bei einem Aperitif und mit Blick auf die Alte Fahrt ausklingen lassen.
Kuratorenführung

Donnerstag
1. August, 5. September, 3. Oktober, jeweils 19 Uhr

Foyer
Je 8 € zzgl. Eintritt

Frühzeitige Buchung wird empfohlen


Kurzführungen

Jeweils 19 Uhr, 19:30 Uhr und 20 Uhr
Foyer
Ohne Anmeldung

–––––––––––––––––––––––––––––––

Der talentierte Mr. Ripley
R: Anthony Minghella, D: Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Jude Law, Spielfilm, USA 1999, OmU,
139 Min.

Erzählt wird die Geschichte vom Arbeiterkind Tom Ripley, der von einem Leben in der High Society träumt und dafür alles aufs Spiel setzt. Die Verfilmung des Romans von Patricia Highsmith spielt im Italien der fünfziger Jahre und verführt mit malerischen Bildern aus Ischia, Rom, Neapel und Venedig.
Open-Air-Kino

Donnerstag
1. August, 21 Uhr

Innenhof

Für Museumsbesucher ist die Filmvorführung kostenfrei. Ohne Platzreservierung

In Zusammenarbeit mit Nomadenkino, Berlin

–––––––––––––––––––––––––––––––

Spur der Steine
R: Frank Beyer, D: Manfred Krug, Krystyna Styputkowska, Eberhard Esche, DDR 1966,
138 Min.

Manfred Krug spielt einen robusten, lebensklugen Zimmermann und Brigadier, der die DDR mit aufbauen will, dabei aber unablässig in Konflikt mit Partei und Bürokratie gerät. Der Film wurde 1966 in Potsdam uraufgeführt, drei Tage später wegen "antisozialistischer Tendenzen" verboten und erst 1989 wieder öffentlich gezeigt.
Kino im Auditorium

Donnerstag
3. Oktober, 18:30 Uhr

Auditorium

Für Museumsbesucher ist die Filmvorführung kostenfrei. Ohne Platzreservierung
KlangFarben
Barocke Lustbarkeiten in Musik und Malerei
Gesprächskonzert

Anfang des 17. Jahrhunderts erforschten Maler und Komponisten neue Formen und Inhalte. In der Malerei gab Caravaggio die klassische Perspektive zugunsten radikaler Blickachsen auf, das Licht gewann eine eigene Präsenz und Dimension. Diese Mittel waren Ausdruck der Erforschung menschlicher Leidenschaften und Erlebnisse. In der Musik vollzog sich der Wandel in expressiven Akkorden und in ersten Erprobungen der Oper. Fast parallel zu Caravaggios Malerei der Affektbetonung schuf Carlo Gesualdo Madrigale, die dem subjektiven Empfinden Raum gaben.

Dr. Clemens Goldberg, Autor und Kritiker rbb Kulturradio
Dr. Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam


Donnerstag, 5. September, 19 Uhr
€ 25 / ermäßigt € 20
Auditorium
In Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Caravaggio, Narziss, 1597–1599. © Photo: Gallerie Nazionali di Arte Antica di Roma – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte / Mauro Coen

Caravaggio, Narziss, 1597–1599. © Photo: Gallerie Nazionali di Arte Antica di Roma – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte / Mauro Coen

Gesprächskonzert

Anfang des 17. Jahrhunderts erforschten Maler und Komponisten neue Formen und Inhalte. In der Malerei gab Caravaggio die klassische Perspektive zugunsten radikaler Blickachsen auf, das Licht gewann eine eigene Präsenz und Dimension. Diese Mittel waren Ausdruck der Erforschung menschlicher Leidenschaften und Erlebnisse. In der Musik vollzog sich der Wandel in expressiven Akkorden und in ersten Erprobungen der Oper. Fast parallel zu Caravaggios Malerei der Affektbetonung schuf Carlo Gesualdo Madrigale, die dem subjektiven Empfinden Raum gaben.

Dr. Clemens Goldberg, Autor und Kritiker rbb Kulturradio
Dr. Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam


Donnerstag, 5. September, 19 Uhr
€ 25 / ermäßigt € 20
Auditorium
In Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Caravaggio, Narziss, 1597–1599. © Photo: Gallerie Nazionali di Arte Antica di Roma – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte / Mauro Coen

Caravaggio, Narziss, 1597–1599. © Photo: Gallerie Nazionali di Arte Antica di Roma – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte / Mauro Coen

Tickets

Die Kunst der Ruhe
Quiet Morning
Yoga und Meditation

Exklusiv für Frühaufsteher und alle Yogis, die offen für Kunst sind. Am Sonntagmorgen unterrichten Anna und Sandra 90 Minuten Yoga und lassen sich dabei von der aktuellen Ausstellung inspirieren. Nach der Yogastunde besteht ab 11 Uhr die Möglichkeit, in meditativer Ruhe die barocken Gemälde im Original auf sich wirken zu lassen.

Sonntag, 4. August,
Sonntag, 8. September,
Sonntag, 6. Oktober,


jeweils 9.30–11 Uhr

€ 18 / ermäßigt € 16
Das Ticket berechtigt zum Eintritt in das Museum im Anschluss an die Yogastunde.

Yoga-Matte und Sitzkissen bitte mitbringen.

In Kooperation mit Happy Yoga Potsdam/Berlin

Tickets

Yoga und Meditation

Exklusiv für Frühaufsteher und alle Yogis, die offen für Kunst sind. Am Sonntagmorgen unterrichten Anna und Sandra 90 Minuten Yoga und lassen sich dabei von der aktuellen Ausstellung inspirieren. Nach der Yogastunde besteht ab 11 Uhr die Möglichkeit, in meditativer Ruhe die barocken Gemälde im Original auf sich wirken zu lassen.

Sonntag, 4. August,
Sonntag, 8. September,
Sonntag, 6. Oktober,


jeweils 9.30–11 Uhr

€ 18 / ermäßigt € 16
Das Ticket berechtigt zum Eintritt in das Museum im Anschluss an die Yogastunde.

Yoga-Matte und Sitzkissen bitte mitbringen.

In Kooperation mit Happy Yoga Potsdam/Berlin

Tickets

Kunst-Frühstück
Sonntag im Museum

Diese Führung kombiniert ein Frühstück im Café Barberini mit einer Tour durch die aktuelle Ausstellung. Angeleitet von einem erfahrenen Guide, erhalten Sie zum Ende Ihres Frühstücks bereits eine erste Einführung in die Konzeption der Ausstellung. Vor den Originalen werden anschließend Hintergrundinformationen zu Künstler und Werk anschaulich und lebendig vermittelt.

Sonntag, jeweils 10 Uhr
14. Juli, 11. August, 8. September

(60 Min. Frühstück/50 Min. Führung)
Café Barberini/Foyer
Je € 3 zzgl. Eintritt

Gegen Vorlage des Tickets erhalten Sie im Café Barberini ein Frühstück bestehend aus Müsli-Joghurt-Früchte-Bowl, 1 Croissant, Butter, Marmelade und 1 Cappuccino oder Tee zum Preis von € 9.

Frühzeitige Buchung wird empfohlen.

Tickets

Sonntag im Museum

Diese Führung kombiniert ein Frühstück im Café Barberini mit einer Tour durch die aktuelle Ausstellung. Angeleitet von einem erfahrenen Guide, erhalten Sie zum Ende Ihres Frühstücks bereits eine erste Einführung in die Konzeption der Ausstellung. Vor den Originalen werden anschließend Hintergrundinformationen zu Künstler und Werk anschaulich und lebendig vermittelt.

Sonntag, jeweils 10 Uhr
14. Juli, 11. August, 8. September

(60 Min. Frühstück/50 Min. Führung)
Café Barberini/Foyer
Je € 3 zzgl. Eintritt

Gegen Vorlage des Tickets erhalten Sie im Café Barberini ein Frühstück bestehend aus Müsli-Joghurt-Früchte-Bowl, 1 Croissant, Butter, Marmelade und 1 Cappuccino oder Tee zum Preis von € 9.

Frühzeitige Buchung wird empfohlen.

Tickets

Kunst am Fluss
jeden ersten Samstag im Monat, 14 Uhr

Entdecken Sie die Kunst in Potsdam bei einem Stadtspaziergang entlang der Havel. „Kunst am Fluss“ ist eine Initiative der Potsdamer Kunsthäuser Museum Barberini, Kunstraum Potsdam und Villa Schöningen. Sie alle sowie das museum FLUXUS+ und das Potsdam Museum liegen entlang der Havel – verbunden durch das Wasser und den Skulpturenpfad „Walk of Modern Art“. Im Rahmen des geführten Rundgangs „Kunst am Fluss“ präsentieren sich die fünf Museen ganz persönlich. In den Häusern wird das Kunsterlebnis anhand von Exponaten konkret greifbar. Vom Museum Barberini und dem Potsdam Museum am Alten Markt geht es zu Fuß entlang des „Walk of Modern Art“, der zu Gesprächen über künstlerische Positionen einlädt, zum Kulturstandort Schiffbauergasse. Nach einem Blick in den Kunstraum Potsdam und das museum FLUXUS+ fahren Sie mit der Tram zur Villa Schöningen an der Glienicker Brücke, wo der Rundgang endet.

Mehr Informationen

© Museum Barberini, Foto Helge Mundt

© Museum Barberini, Foto Helge Mundt

jeden ersten Samstag im Monat, 14 Uhr

Entdecken Sie die Kunst in Potsdam bei einem Stadtspaziergang entlang der Havel. „Kunst am Fluss“ ist eine Initiative der Potsdamer Kunsthäuser Museum Barberini, Kunstraum Potsdam und Villa Schöningen. Sie alle sowie das museum FLUXUS+ und das Potsdam Museum liegen entlang der Havel – verbunden durch das Wasser und den Skulpturenpfad „Walk of Modern Art“. Im Rahmen des geführten Rundgangs „Kunst am Fluss“ präsentieren sich die fünf Museen ganz persönlich. In den Häusern wird das Kunsterlebnis anhand von Exponaten konkret greifbar. Vom Museum Barberini und dem Potsdam Museum am Alten Markt geht es zu Fuß entlang des „Walk of Modern Art“, der zu Gesprächen über künstlerische Positionen einlädt, zum Kulturstandort Schiffbauergasse. Nach einem Blick in den Kunstraum Potsdam und das museum FLUXUS+ fahren Sie mit der Tram zur Villa Schöningen an der Glienicker Brücke, wo der Rundgang endet.

© Museum Barberini, Foto Helge Mundt

© Museum Barberini, Foto Helge Mundt

Mehr Informationen

Konzert
Teatro barocco
Konzert mit Werken aus Spätrenaissance und Hochbarock

Dorothee Oberlinger, Intendantin der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Blockflöte
Peter Kofler, Cembalo


Papst Urban VIII. machte den Palazzo Barberini in Rom zum wichtigsten Ort barocker Kunst. Üppige Lustbarkeiten fanden dort statt. Dorothee Oberlinger und Peter Kofler präsentieren Musik aus der Entstehungszeit dieses Prunkbaus. Ihr Programm zeichnet die Stilwende von der polyphonen Musik der Renaissance zur theatralischen Betonung der Leidenschaft des Barock nach. Im Zentrum des Konzertes stehen die beiden großen Komponisten des römischen Früh- und Hochbarock, Girolamo Frescobaldi und Arcangelo Corelli, aber auch einflussreiche Kollegen wie Claudio Monteverdi, Michelangelo Rossi und Georg Friedrich Händel werden gespielt.


Donnerstag, 26. September, 19 Uhr
Auditorium
€ 35 / ermäßigt € 25

In Zusammenarbeit mit Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Giovanni Lanfranco (1582–1647), Venus spielt Harfe (Allegorie der Musik), 1630-34, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Giovanni Lanfranco (1582–1647), Venus spielt Harfe (Allegorie der Musik), 1630-34, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Konzert mit Werken aus Spätrenaissance und Hochbarock

Dorothee Oberlinger, Intendantin der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Blockflöte
Peter Kofler, Cembalo


Papst Urban VIII. machte den Palazzo Barberini in Rom zum wichtigsten Ort barocker Kunst. Üppige Lustbarkeiten fanden dort statt. Dorothee Oberlinger und Peter Kofler präsentieren Musik aus der Entstehungszeit dieses Prunkbaus. Ihr Programm zeichnet die Stilwende von der polyphonen Musik der Renaissance zur theatralischen Betonung der Leidenschaft des Barock nach. Im Zentrum des Konzertes stehen die beiden großen Komponisten des römischen Früh- und Hochbarock, Girolamo Frescobaldi und Arcangelo Corelli, aber auch einflussreiche Kollegen wie Claudio Monteverdi, Michelangelo Rossi und Georg Friedrich Händel werden gespielt.


Donnerstag, 26. September, 19 Uhr
Auditorium
€ 35 / ermäßigt € 25

In Zusammenarbeit mit Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Giovanni Lanfranco (1582–1647), Venus spielt Harfe (Allegorie der Musik), 1630-34, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Giovanni Lanfranco (1582–1647), Venus spielt Harfe (Allegorie der Musik), 1630-34, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Tickets

Vortrag
Rom in Holland
Caravaggio und der Norden

Dr. Bernd Ebert, Sammlungsleiter Holländische und Deutsche Barockmalerei, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München

Die drei jungen Maler Hendrick ter Brugghen, Gerard van Honthorst und Dirck van Baburen aus Utrecht reisten wie viele Künstler aus ganz Europa nach Rom, um dort die atemberaubenden und unkonventionellen Gemälde Caravaggios zu studieren. Angezogen von dessen neuartigem Realismus und der spektakulären Lichtregie griffen sie seinen Stil auf. Doch welche Eigenheiten und Qualitäten zeichnen speziell die Werke der Niederländer aus? Was begründete ihren Erfolg und ihr Nachwirken in Italien und ihrer Heimat? Bernd Ebert, Experte für holländische und deutsche Malerei der zweiten Hälfte des 16. bis Ende des 18. Jahrhunderts, ergründet in seinem Vortrag, wie sich der italienische und niederländische Barock gegenseitig bedingten und befruchteten. Ebert kuratierte jüngst an der Alten Pinakothek in München die Ausstellung Utrecht, Caravaggio und Europa.

Montag, 23. September, 19 Uhr
Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Tickets

Michael Sweerts (1618–1664), Der Künstler bei der Arbeit, Mitte 17. Jahrhundert, Öl auf Leinwand, 97 x 135 cm, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Michael Sweerts (1618–1664), Der Künstler bei der Arbeit, Mitte 17. Jahrhundert, Öl auf Leinwand, 97 x 135 cm, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Caravaggio und der Norden

Dr. Bernd Ebert, Sammlungsleiter Holländische und Deutsche Barockmalerei, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München

Die drei jungen Maler Hendrick ter Brugghen, Gerard van Honthorst und Dirck van Baburen aus Utrecht reisten wie viele Künstler aus ganz Europa nach Rom, um dort die atemberaubenden und unkonventionellen Gemälde Caravaggios zu studieren. Angezogen von dessen neuartigem Realismus und der spektakulären Lichtregie griffen sie seinen Stil auf. Doch welche Eigenheiten und Qualitäten zeichnen speziell die Werke der Niederländer aus? Was begründete ihren Erfolg und ihr Nachwirken in Italien und ihrer Heimat? Bernd Ebert, Experte für holländische und deutsche Malerei der zweiten Hälfte des 16. bis Ende des 18. Jahrhunderts, ergründet in seinem Vortrag, wie sich der italienische und niederländische Barock gegenseitig bedingten und befruchteten. Ebert kuratierte jüngst an der Alten Pinakothek in München die Ausstellung Utrecht, Caravaggio und Europa.

Montag, 23. September, 19 Uhr
Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.

Michael Sweerts (1618–1664), Der Künstler bei der Arbeit, Mitte 17. Jahrhundert, Öl auf Leinwand, 97 x 135 cm, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Michael Sweerts (1618–1664), Der Künstler bei der Arbeit, Mitte 17. Jahrhundert, Öl auf Leinwand, 97 x 135 cm, Gallerie Nazionali di Arte Antica, Rom © Gallerie Nazionali di Arte Antica – Bibliotheca Hertziana, Istituto Max Planck per la storia dell’arte, Photo: Enrico Fontolan

Tickets

Gespräch
Die Kunst der Inszenierung - geistliche und weltliche Macht im Barock
Montag, 30. September 2019, 16.30 Uhr

Theologie und Kunstgeschichte im Dialog

Die Malerei des Barock zur Zeit der Gegenreformation diente sowohl der Kirche als auch den absolutistischen Herrschern an den Höfen Europas der eigenen Verherrlichung. Theaterhafte Inszenierungen, übersteigerte Ausdrucksweisen und sinnliche Sujets zielten auf die Emotionen des Betrachters.

Der katholische Theologe Rainer Kampling und der Kunsthistoriker Eberhard König diskutieren, ob die Kunstwerke der Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom auch heute noch diese Wirkung entfalten.

Mit
Prof. Dr. Rainer Kampling, Theologe, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Eberhard König, Kunsthistoriker, Freie Universität Berlin


Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8
Mit FU-GasthörerCard: kostenfrei

Aus Anlass der Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom vom 13. Juli - 6. Oktober 2019. Für den Besuch der Veranstaltung ist zusätzlich eine Eintrittskarte in das Museum erforderlich.

In Zusammenarbeit mit dem GasthörerCard-Programm der Freien Universität Berlin

Tickets

Guido Reni, Büßende Maria Magdalena, Gallerie Nazionali Barberini Corsini, Rom.

Guido Reni, Büßende Maria Magdalena, Gallerie Nazionali Barberini Corsini, Rom.

Montag, 30. September 2019, 16.30 Uhr

Theologie und Kunstgeschichte im Dialog

Die Malerei des Barock zur Zeit der Gegenreformation diente sowohl der Kirche als auch den absolutistischen Herrschern an den Höfen Europas der eigenen Verherrlichung. Theaterhafte Inszenierungen, übersteigerte Ausdrucksweisen und sinnliche Sujets zielten auf die Emotionen des Betrachters.

Der katholische Theologe Rainer Kampling und der Kunsthistoriker Eberhard König diskutieren, ob die Kunstwerke der Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom auch heute noch diese Wirkung entfalten.

Mit
Prof. Dr. Rainer Kampling, Theologe, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Eberhard König, Kunsthistoriker, Freie Universität Berlin


Auditorium
€ 10 / ermäßigt € 8
Mit FU-GasthörerCard: kostenfrei

Aus Anlass der Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom vom 13. Juli - 6. Oktober 2019. Für den Besuch der Veranstaltung ist zusätzlich eine Eintrittskarte in das Museum erforderlich.

In Zusammenarbeit mit dem GasthörerCard-Programm der Freien Universität Berlin

Guido Reni, Büßende Maria Magdalena, Gallerie Nazionali Barberini Corsini, Rom.

Guido Reni, Büßende Maria Magdalena, Gallerie Nazionali Barberini Corsini, Rom.

Tickets

Filme
In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam

Zur Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom zeigt das Filmmuseum Potsdam eine Reihe von Spielfilmen, deren Geschichten vor der Kulisse des barocken Roms erzählt werden. Filmklassiker, die nicht nur der Stadt der Liebe ein Denkmal setzen, sondern unser Bild der ewigen Stadt bis heute prägen.

La Dolce Vita (1960) Anita Ekberg LDV 005P, © Moviestore collection Ltd / Alamy Stock Foto

La Dolce Vita (1960) Anita Ekberg LDV 005P, © Moviestore collection Ltd / Alamy Stock Foto

In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam

Zur Ausstellung Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom zeigt das Filmmuseum Potsdam eine Reihe von Spielfilmen, deren Geschichten vor der Kulisse des barocken Roms erzählt werden. Filmklassiker, die nicht nur der Stadt der Liebe ein Denkmal setzen, sondern unser Bild der ewigen Stadt bis heute prägen.

La Dolce Vita (1960) Anita Ekberg LDV 005P, © Moviestore collection Ltd / Alamy Stock Foto

La Dolce Vita (1960) Anita Ekberg LDV 005P, © Moviestore collection Ltd / Alamy Stock Foto

Information
Alle Filme werden im Filmmuseum Potsdam gezeigt:
Breite Str. 1a/Marstall, 14467 Potsdam
Karten für die Filmvorführungen gibt es ausschließlich im Filmmuseum Potsdam.
Kartenreservierung:
 T +49 331 27181-12 oder ticket@filmmuseum-potsdam.de


Hinweis: Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini gewährt das Filmmuseum Potsdam ermäßigten Eintritt zu den hier genannten Filmen. Bei Vorlage eines Tickets dieser Filmvorführungen gewährt das Museum Barberini ermäßigten Eintritt.

Samstag, 17. August, 19 Uhr

Caravaggio
R: Derek Jarman, D: Nigel Terry, Sean Bean, Tilda Swinton, GB 1986, OmU, 93 Min.

Szenen aus dem Leben des genialen Barockmalers, der eine Existenz außerhalb der gesellschaftlichen Normen führte und schließlich zum Mörder wurde. Anhand einer fatalen Liebesgeschichte werden die Außenseiterrolle des Künstlers und die Wechselwirkung zwischen Eros und Kunst beleuchtet – unkonventionell, subjektiv und provozierend. So wie Caravaggio seine biblischen Figuren mit Kostümen des 17. Jahrhunderts ausstattete, verwendet Jarman im Film wiederholt Requisiten aus dem 20. Jahrhundert: Schreibmaschinen, Tageszeitungen, Zigaretten.

Filmmuseum Potsdam

€ 6 / ermäßigt € 5

Vor dem Film Begrüßung durch Prof. Luigi Reitani, Direktor des Italienischen Kulturinstituts Berlin
Anschließend Empfang im Foyer des Filmmuseums

Samstag, 24. August, 19 Uhr

La dolce vita Das süße Leben
R: Federico Fellini, D: Marcello Mastroianni, Anita Ekberg, Anouk Aimée, I/F 1959, dt. Fassung, 177 Min.
Marcello Rubini ist Boulevard-Journalist mit Ambitionen zum Schriftsteller. Stets auf der Jagd nach den Geheimnissen der Hautevolée im sommerlichen Rom der 1950er Jahre, bekommt er Zweifel an dem süßen und flüchtigen Schein seines nachtschwärmerischen Daseins. Nicht nur Anita Ekbergs nächtliches Bad im barocken Trevi-Brunnen gehört zum festen Bilderkanon der Filmgeschichte.

Filmmuseum Potsdam

€ 6 / ermäßigt € 5

Samstag, 7. September, 19 Uhr

Roman Holiday Ein Herz und eine Krone
R: William Wyler, D: Audrey Hepburn, Gregory Peck, Eddie Albert, USA 1953, OmU, 103 Min.
Auf Staatsbesuch in Rom und gelangweilt vom nicht enden wollenden Protokoll, reißt die junge Kronprinzessin Ann nachts aus dem Palazzo Barberini aus. Sie erwacht in der Wohnung des amerikanischen Reporters Joe Bradley. Als dieser erfährt, wen er von der Straße aufgelesen hat, wittert er eine einmalige Story.
Mit diesem modernen Märchen, in dem Audrey Hepburn die Prinzessin spielt, feierte sie ihren ersten großen Filmerfolg. Der Kassenschlager brachte ihr den Oscar ein und hat bis heute nichts von seinem Charme verloren.

Filmmuseum Potsdam

€ 6 / ermäßigt € 5

Samstag, 21. September, 19 Uhr

To Rome with Love
R: Woody Allen, D: Woody Allen, Roberto Benigni, Penélope Cruz, I/USA 2012, dt. Fassung, 112 Min.
Der episodisch angelegte Film verknüpft an malerischen Schauplätzen der italienischen Hauptstadt eine Reihe kurioser Begegnungen und Ereignisse: Ein Bestatter entwickelt Qualitäten eines Startenors, allerdings nur unter der Dusche, ein Mann wird plötzlich und völlig unbegründet weltberühmt. Woody Allen versammelte für die Dreharbeiten seiner unterhaltsamen Rom-Hommage Stars wie Penélope Cruz, Alec Baldwin und Roberto Benigni.

Filmmuseum Potsdam

€ 6 / ermäßigt € 5

Samstag, 5. Oktober, 17 Uhr

Fellinis Roma
R: Federico Fellini, D: Peter Gonzales, Fiona Florence, Marcello Mastroianni, I 1972, dt. Fassung, 119 Min.
Rom, die lebensstrotzende, aber auch vom Verfall bedrohte italienische Hauptstadt, in einem sehr persönlichen Portrait Fellinis. Formal anspruchsvoll inszeniert, beeindruckt der Film in seiner Mischung aus Erinnertem und Gegenwärtigem. Er endet mit einer langen, nächtlichen Kamera- und Motorradfahrt vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Filmmuseum Potsdam

€ 6 / ermäßigt € 5

Samstag, 5. Oktober, 19.30 Uhr

La grande bellezza
R: Paolo Sorrentino, D: Toni Servillo, Carlo Verdone, Sabrina Ferilli, I 2014, OmU, 141 Min.
Seinen 65. Geburtstag feiert Schriftsteller Jep, dessen literarischer Ruhm allmählich verblasst, auf der eigenen Terrasse mit Blick auf das Kolosseum und die Dächer der Stadt Rom. Geladen ist die gealterte Kulturschickeria, in der man eitel um sich selbst kreist. Jep betrachtet das Treiben aus skeptischer Distanz und ist doch selbst wesentlicher Teil der großen Inszenierung.
Regisseur Paolo Sorrentinos Hommage an Federico Fellini verbindet durch atemberaubende Kameraführung und den rauschhaften Score immer neue Dinnerparties und elegante Eskapaden sinnentleerter Schönheit zu einem filmischen Meisterwerk.

Filmmuseum Potsdam

€ 6 / ermäßigt € 5

Vor dem Film Einführung
Anschließend Empfang im Foyer des Filmmuseums

In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam, dem Istituto Italiano di Cultura und dem Freundeskreis Potsdam - Perugia e. V.