Presse

Auf dieser Seite haben wir Ihnen alle medienrelevanten Informationen und Presseunterlagen zu den Ausstellungen des Museum Barberini zusammengestellt. Sollten Sie Fragen oder Interviewwünsche haben oder zusätzliches Material benötigen, sprechen Sie uns gerne persönlich an:

Achim Klapp, Marte Kräher, presse@museum-barberini.com, T +49 331 236014-305/308

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Pressetexte

Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen sowie die Pressemappe für die laufende Ausstellung Picasso. Das späte Werk (9. März – 16. Juni 2019).

Pressemitteilungen
  • 11. April 2019 | Pressemitteilung
    Längere Öffnungszeiten bei Picasso

    Seit der Eröffnung zählt die Ausstellung "Picasso. Das späte Werk" im Museum Barberini rund 1.700 Besucher am Tag, am Wochenende deutlich mehr. Um auf den hohen Besucherandrang insbesondere am Wochenende zu reagieren, bietet das Museum ab sofort samstags längere Öffnungszeiten an. Interessierte haben bis zum Ausstellungsende (16. Juni 2019) die Möglichkeit, das Museum am Samstag bis 21 Uhr zu besuchen.

    "Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Picasso-Schau. Es ist großartig, dass sich unsere Begeisterung über Picassos Spätwerk, seine künstlerische Metamorphosen und geniale Kreativität in den letzten Lebensjahren auch auf unsere Besucher überträgt", sagt Ortrud Westheider, Direktorin des Museum Barberini. "Wir hoffen, dass noch viele weitere Besucher diese einmalige Möglichkeit nutzen: In der von Gastkurator Bernardo Laniado-Romero getroffenen Auswahl – über 130 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Keramiken und Druckgraphiken – befinden sich zahlreiche Werke, die erstmalig in Deutschland gezeigt werden, sowie einige, die zum ersten Mal in einem Museum überhaupt präsentiert werden. Wir sind Catherine Hutin, Jacqueline Picassos Tochter, für diese großzügige Leihgabe und ihr Vertrauen in unser Haus überaus dankbar. Die Chance, die Vielfalt und Aktualität von Picassos Schaffen in den Jahren von 1954 bis 1973 in unserer Schau zu erleben, sollte man nicht verpassen!"

  • 12. Februar 2019 | Pressemitteilung
    Picasso. Das späte Werk (9. März – 16. Juni 2019)

    Picasso. Das späte Werk

    Aus der Sammlung Jacqueline Picasso
    9. März bis 16. Juni 2019

    Pablo Picasso (1881–1973) gilt als Erneuerer der Kunst im 20. Jahrhundert. In Malerei, Skulptur, Graphik und Keramik hat er neue Maßstäbe gesetzt. Weniger bekannt ist sein Schaffen aus den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens, als Picasso von seiner Frau Jacqueline mehr Bildnisse schuf als je zuvor von einem anderen Modell. Die Ausstellung Picasso. Das späte Werk zeigt, wie Picasso auch in seinen letzten Schaffensjahren innovativ blieb. Alle Leihgaben stammen aus der Sammlung Jacqueline Picasso (1927– 1986). Ihre Tochter Catherine Hutin stellt diese bislang kaum öffentlich gezeigte Sammlung für die Ausstellung im Museum Barberini zur Verfügung. In der von Gastkurator Bernardo Laniado-Romero getroffenen Auswahl befinden sich zahlreiche Werke, die erstmalig in Deutschland gezeigt werden sowie einige, die zum ersten Mal in einem Museum präsentiert werden.

    Als der Photograph Brassaï im Mai 1960 Picasso zum ersten Mal nach fast 15 Jahren wiedersah, machte ihm dessen neues Werk ungeheuren Eindruck: „So brutal aber wie in der Villa Californie bin ich noch nie überfallen worden … Kunst und Natur, Schöpfung und Mythos, Ritterturnier und Stierkampf, Märchenwelt, Olymp und Walpurgisnacht stürmen auf mich ein … Alles will gesehen werden, sich übertrumpfen, will gleichzeitig zu Wort kommen, zerrt an den Nerven, provoziert und überwältigt …“. Der Photograph sah sich im Atelier in Cannes umgeben von Portraits, die Picassos Lebensgefährtin Jacqueline Roque zeigen. Er sah Skulpturen und Assemblagen aus unterschiedlichsten Materialien. Überall lagen Skizzen und Papierarbeiten in neuen Techniken. Auch die stilistische Vielfalt und die Monumentalität der Entwürfe dürfte das Gefühl der Überwältigung hervorgerufen haben. Während Picassos Werk in seinen früheren Phasen stilistisch deutlich unterschieden war – so dass sich die Blaue von der Rosa Periode, der die Form sprengende Kubismus vom geschlossenen Kontur des Neoklassizismus abhebt –, bilden die Stile in Picassos spätem Werk eine Synthese. Zudem verschmelzen die Medien: Das graphische Element der Linie erscheint als Ausdrucksträger in der Malerei. In Skulpturen wiederum falten bemalte Flächen sich in den Raum und erzeugen auf diese Weise Grenzgänge zwischen den Gattungen.

    Picassos Werk der letzten beiden Lebensjahrzehnte hält Rückschau. Revisionen des eigenen Werks nehmen bekannte Themen auf und erneuern sie. Doch geschieht dies vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und vielfach im Dialog mit künstlerischen Werken – von den Alten Meistern bis zur Pop Art. Picasso entwickelte Verfahren weiter, die Henri Matisse in seinen Cut-outs begonnen hatte. Der Tod des Künstlerfreunds im November 1954 löste auch eine intensive Auseinandersetzung Picassos mit dessen Themen aus – oder, wie es Picasso zuspitzte: „Als Matisse starb, hinterließ er mir seine Odalisken.“ Picasso ging dafür zu den Skizzen zurück, die er bereits in den 1940er Jahren zu Eugène Delacroix’ Gemälde Die Frauen von Algier gemacht hatte. In einer der Odalisken Delacroix’ erkannte er Jacqueline wieder, mit der er in diesem Jahr eine Beziehung einging. Im folgenden Jahr zog er mit ihr und ihrer Tochter Catherine in die Villa La Californie. Jacqueline inspirierte Picasso zu zahlreichen Interieur-Darstellungen der Villa. Sie zeigen sie als Muse. Ihr Lieblingsplatz, der Schaukelstuhl, repräsentiert ihre Allgegenwart an Picassos Schaffensorten.

    Jacqueline Picasso inspirierte, orchestrierte und verwaltete die überwältigende Fülle, die Brassaï in Picassos Atelier beschrieb. Sie erhielt nach Picassos Tod einen bedeutenden Teil seines Œuvres, als es unter den Erben aufgeteilt wurde. Für das neue Picasso Museum in Paris wählte der französische Staat aus Picassos Nachlass Werke aus allen Phasen und Techniken aus. Die kanonisierten Phasen des Œuvres nahmen dabei den größten Raum ein. Das späte Werk Picassos hat sich deshalb in Anzahl und Qualität bis heute am besten in den Sammlungen der Familie erhalten – so auch in der Sammlung Jacqueline Picasso. In dieser Sammlung befinden sich weithin bekannte Werke, die bislang kaum im Original zu sehen waren. Bekannt sind sie durch die berühmten Photographien von Lucien Clergue, David Douglas Duncan oder Edward Quinn: Picasso und seine Frau in den Ateliers der Villa La Californie, der Werkstatt in Mougins nördlich von Cannes und am Rückzugsort der Familie, Schloss Vauvenargues in der Provence. Während die Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Keramik, die nach seinem Tod in Staatsbesitz übergingen, seit 1985 im Musée Picasso in Paris der Öffentlichkeit zugänglich sind – und 2005 in einer repräsentativen Auswahl in der Ausstellung Pablo. Der private Picasso in der Neuen Nationalgalerie in Berlin zu sehen waren –, blieben weite Teile des Schatzes, den die Ateliers bargen, im Besitz der Familie.

    „Wir freuen uns sehr auf Picasso in Potsdam! Unser Dank gilt Catherine Hutin, Tochter Jacqueline Picassos, die sich für die Ausstellung Picasso. Das späte Werk. Aus der Sammlung Jacqueline Picasso im Museum Barberini von 136 Arbeiten trennte, die bis auf wenige Ausnahmen zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein werden“, sagt Ortrud Westheider, Direktorin des Museum Barberini. „Die Ausstellung versammelt neben Gemälden Zeichnungen, Skulpturen, Keramik und Druckgraphik und zeigt das Gestaltungsspektrum im späten Werk Picassos. Mit dieser großzügigen Leihgabe ermöglicht sie erstmals, die Vielfalt und Aktualität von Picassos Schaffen in den Jahren 1954 bis 1973 mit den Werken ihrer Sammlung zu veranschaulichen.“

    Schon Picassos Bruch mit dem Kubismus nach dem Ersten Weltkrieg irritierte die Kunstwelt, da sein neuer Klassizismus dem Weg einer fortschreitenden Abstraktion widersprach. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den er im von den Nationalsozialisten besetzen Paris überstand, erneuerte der Künstler sein Werk durch Experimente in der Eisenskulptur, der Monumentalmalerei, der Keramik und in druckgraphischen Techniken. In den 1950er und 1960er Jahren wurde Picasso durch zahlreiche Großaufträge ausgezeichnet: Reliefs in Oslo und Barcelona, Wandbilder im Gebäude der UNESCO in Paris und einer Kapelle in Vallauris sowie die monumentale Stahlskulptur am Civic Center in Chicago entstanden in Zusammenhang mit den ausgestellten Werken.

    Ausgewählt wurden die Werke der Potsdamer Schau von Bernardo Laniado-Romero, vormals Direktor der Picasso-Museen in Barcelona und Málaga, der als Gastkurator Konzept, Ausstellung und Katalog verantwortet. Sein kuratorischer Ansatz rückt die Auseinandersetzung mit dem Künstler von den 1950er bis zu den frühen 1970er Jahren in den Fokus – jene Zeit, in der in Paris die existentialistische Kunst des Informel, in New York der Abstrakte Expressionismus und schließlich in Reaktion darauf die Pop Art entstanden. „Picasso hat sich zeitlebens immer wieder neu erfunden. Sein spätes Werk zeugt von einer stilistischen Vielfalt, die diese Schaffensphase ebenso dynamisch macht wie die vorherigen“, erklärt Bernardo Laniado-Romero. „Diese Ausstellung lässt nachvollziehen, wie Picassos stetige künstlerische Metamorphose und Kreativität seine Karriere bis in die letzten Lebensjahre auszeichneten.“

    Ein umfangreiches Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm mit Vorträgen, Führungen, Diskussionen, Konzerten und Filmen begleitet die Ausstellung. In gemeinsamen Veranstaltungen weisen die Sammlung Berggruen an den Staatlichen Museen zu Berlin und das Museum Barberini auf Picasso in Berlin und Potsdam hin.

    Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs Spanien in Deutschland, S. E. Ricardo Martínez.

    Picasso. Das späte Werk. Aus der Sammlung Jacqueline Picasso
    Ausstellungslaufzeit: 9. März bis 16. Juni 2019
    Pressekonferenz: 7. März 2019, 11 Uhr

    Adresse und Eintritt:
    Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam

    Täglich außer dienstags 10–19 Uhr, jeder erste Donnerstag im Monat 10–21 Uhr
    Vormittagsöffnung für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung montags bis freitags (außer dientags) 9–11 Uhr
    Eintritt: € 14 / ermäßigt € 10 / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei
    Jahreskarte Einzelperson € 30 / Jahreskarte Paare € 50 / Young Friend (unter 35 Jahre) € 20
    
Online-Zeitfenster-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 5. Februar 2019 | Pressemitteilung
    Vorankündigung Ausstellung Monet. Orte (29. Februar – 1. Juni 2020)

    Vom 29. Februar bis zum 1. Juni 2020 widmet das Museum Barberini dem französischen Impressionisten Claude Monet (1840–1926) eine groß angelegte Retrospektive. Die Ausstellung Monet. Orte versammelt rund 110 Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen des Malers und erforscht seine Darstellungen von Orten und Landschaften, die die Entwicklung seines Stils mitbeeinflusst haben – von den Großstädten Paris und London sowie den Seine-Dörfern Argenteuil, Vétheuil und Giverny über die Küsten der Normandie und der Bretagne bis hin zu südlichen Reisezielen wie Bordighera, Antibes und Venedig. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen zahlreiche Gemälde von Monets Garten und Teich in Giverny, darunter mehrere seiner weltberühmten Seerosenbilder.

    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte das Aufkommen des Impressionismus zu einer radikalen Veränderung der europäischen Landschaftsmalerei. Einer der einflussreichsten Vertreter der Bewegung war Claude Monet, dessen künstlerische Laufbahn mehr als sechs Jahrzehnte umfasste. Zeit seines Lebens galt Monets besonderes Interesse stimmungsvollen Naturdarstellungen, die von einer grenzenlos experimentierfreudigen Erforschung von Farbe, Schatten und Licht geprägt waren. Inspiriert von seinem künstlerischen Austausch mit Eugène Boudin und Johan Barthold Jongkind, radikalisierten seine frühen Landschaftsbilder die Praxis der Freiluftmalerei. Wie viele seiner impressionistischen Kollegen lehnte Monet das traditionelle Arbeiten im Atelier weitgehend ab und malte stattdessen in freier Natur und direkt vor dem Motiv. Dabei maß er der situativen Erkundung spezifischer Landschaften und Orte besondere Bedeutung zu, von der sonnendurchfluteten Riviera oder der rauen Meeresküste der Belle-Île in der Bretagne bis hin zu den malerischen Ufern der Seine. Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis stand der Wunsch, flüchtige Natureindrücke zu erfassen, wobei er selbst den subtilsten Veränderungen atmosphärischer Effekte malerischen Ausdruck verleihen wollte. „Für mich existiert eine Landschaft niemals an und für sich, denn ihre Erscheinung verändert sich mit jedem Augenblick“, erklärte Monet 1891. „Aber sie wird lebendig durch ihre Umgebung, die Luft und das Licht, die sich ständig verändern. (…) Für mich ist es nur die Umgebung, die den Motiven ihren eigentlichen Wert verleiht.“

    In Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisiert das Museum Barberini zurzeit eine umfangreiche Monet-Retrospektive, welche die Rolle der Orte erforscht, die den Maler inspirierten, sowie seine Herangehensweise an die Darstellung ihrer spezifischen Topographie und Lichtstimmungen. Von seiner ersten bekannten Komposition aus dem Jahr 1858 bis zu den späten Bildern seines Landhauses und Wassergartens in Giverny bietet die Ausstellung einen weitläufigen Überblick über sein gesamtes Schaffen und beleuchtet Monets herausragende Stellung innerhalb der französischen Avantgarde seiner Zeit. Somit greift die Werkschau auch Fragen auf, die bereits 2017 bei der Eröffnungsausstellung des Barberini verhandelt wurden, die unter dem Titel Impressionismus. Die Kunst der Landschaft mehr als 320.000 Besucherinnen und Besucher angezogen hat. Kurator Daniel Zamani erläutert: „Monets Schaffen ist in der kunsthistorischen Forschung intensiv untersucht worden, aber unser Fokus auf die Orte, die ihn inspirierten, eröffnet neue Einblicke in seine künstlerischen Interessen und Methoden. Wir wollen zeigen, wie wichtig bestimmte Landschaften an entscheidenden Wendepunkten von Monets Karriere waren, und genauer untersuchen, wie und warum diese Orte die Entwicklung seiner Malerei beeinflusst haben.“ Museumsdirektorin Ortrud Westheider ergänzt: „Monet war nicht nur einer der begnadetsten Landschaftsmaler des Impressionismus, sondern einer der radikalsten und fortschrittlichsten Künstler seiner Generation. Werke wie die ikonischen Bilder der Seerosen und des Teichs in Giverny weisen bereits den Weg hin zur Abstraktion und ziehen uns auch heute noch in den Bann durch ihre expressive Ausdruckskraft und visuelle Opulenz.“

    In Potsdam umfasst die Monet-Retrospektive rund 110 Gemälde, darunter bedeutende Leihgaben aus dem Musée d’Orsay und dem Musée Marmottan in Paris, der National Gallery in London, dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Van Gogh Museum in Amsterdam und der National Gallery of Art in Washington. Ergänzt werden diese Arbeiten durch zahlreiche Meisterwerke aus internationalen Privatsammlungen, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind, darunter mehrere Leihgaben aus der Sammlung Hasso Plattners, Gründer und Mäzen des Museums Barberini. „Als Sammler gilt Hasso Plattners Leidenschaft insbesondere impressionistischen Landschaftsbildern“, erklärt Ortrud Westheider. „Ich freue mich daher außerordentlich, dass er diese Ausstellung mit einem so großzügigen Konvolut an Leihgaben ermöglicht hat. Angesichts seiner engen persönlichen Verbindungen zu den USA und der dort fest verankerten Tradition des Mäzenatentums ist es eine wunderbare Konstellation, dass wir dieses ambitionierte Projekt in Kooperation mit dem Denver Art Museum realisieren können.“

    Bis zum 17. Februar 2019 zeigt das Museum Barberini noch eine umfangreiche Retrospektive zum französischen Neoimpressionisten Henri-Edmond Cross, der Monet zutiefst bewunderte und in dessen Œuvre Landschaftsdarstellungen ebenfalls eine herausragende Rolle spielen.



    Katalog:
    Die Ausstellung wird von einem 280-seitigen Katalog (Prestel Verlag, 2019) begleitet, der u.a. Essays von Marianne Mathieu, James Rubin, George T. M. Shackelford, Richard Thomson und Paul Tucker beinhaltet. Alle Katalogbeiträge gehen auf Vorträge zurück, die im Januar 2019 bei einem internationalen Monet-Symposium am Museum Barberini gehalten wurden.

    Pressefotos:
    www.museum-barberini.com/presse

    Interviews mit den Teilnehmern des Monet-Symposiums – Angelica Daneo, Christoph Heinrich, Marianne Mathieu, Alexander Penn, James Rubin, George T. M. Shackelford, Richard Thomson, Paul Tucker, Ortrud Westheider und Daniel Zamani – liegen in HD-Qualität vor und können kostenlos für die aktuelle Berichterstattung genutzt werden.
    www.museum-barberini.com/monet

    Presseabteilung:
    Achim Klapp, Marte Kräher, +49 331 236014-305 / -308, presse@museum-barberini.com
    www.museum-barberini.com

  • 17. Januar 2019 | Pressemitteilung
    Barberini Friends Day

    Das Museum Barberini feiert am 20. Januar 2019 sein zweijähriges Jubiläum mit seinen Barberini Friends und denjenigen, die es an diesem Tag werden

    An diesem Sonntag feiert das Museum Barberini sein zweijähriges Jubiläum gemeinsam mit seinen Jahreskarteninhabern, den Barberini Friends. Alle aktuellen Friends, die ehemaligen, die an diesem Tag ihre Karte um ein Jahr verlängern sowie alle Besucher, die an diesem Tag neue Friends werden und eine Jahreskarte erwerben, sind zu einem Glas Sekt im Foyer eingeladen. Zudem werden von 11 bis 18 Uhr stündlich kostenlose Führungen durch die aktuelle Schau Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross ausschließlich für die Friends angeboten. Die Anzahl der Teilnehmer ist pro Führung auf 20 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    „Über 500 000 Besucher im Eröffnungsjahr, über 150 000 Besucher und über 1200 Führungen allein bei der Richter-Schau im vergangenen Jahr – es sind überwältigende Zahlen, die uns glücklich machen“, erklärt Ortrud Westheider, Direktorin des Museum Barberini. „Wir sind sehr froh, dass unser auf internationalen Kooperationen beruhendes Ausstellungsprogramm und das umfangreiche Vermittlungs- und Veranstaltungsangebot so gut angenommen werden. Und wir sind begeistert von der Resonanz auf unsere Jahreskarten: knapp 70 000 Barberini Friends nutzen bislang dieses Angebot – unsere Jahreskarte kostet für Einzelpersonen 30 Euro, für Paare 50 Euro und für Besucher unter 35 Jahre 20. Viele Friends sehen wir mehrmals in der Woche in den Ausstellungsräumen, in der Mittagspause oder abends für einen kurzen Besuch nach der Arbeit, vertieft in ein Werk, wunderbar! Der Barberini Friends Day zum zweijährigen Jubiläum ist unser Dankeschön für unsere treuen Fans“.

    Mit der Jahreskarte kann man die Ausstellungen des Museums ein Jahr lang besuchen, so oft man mag – mit sofortigem Einlass ohne Schlange stehen. Außerdem erhalten die Barberini Friends Einladungen zu speziellen Veranstaltungen oder den ersten Rundgang durch eine neue Ausstellung.

    Die Neugründung des Museums Barberini, eine Initiative des SAP-Mitbegründers Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner, gilt als erfolgreichster Start eines Kunstmuseums in Deutschland. In disesem Jahr zeigt das Museum Barberini bis 17. Februar 2019 die Retrospektive des Neoimpressionisten Henri-Edmond Cross. Vom 9. März bis 16. Juni 2019 widmet sich eine große Picasso Schau mit über 130 Werken, darunter Gemälden, Zeichnungen, Collagen, Skulpturen, Keramiken, der bislang kaum öffentlich gezeigten Sammlung Jacqueline Picasso, dem Spätwerk des Malers. Vom 13. Juli bis 6. Oktober 2019 sind über 50 Meisterwerke aus den Nationalgalerien Barberini Corsini Rom, darunter eines der bedeutendsten Werke Caravaggios, sein 1589/99 entstandenes Gemälde „Narziss“, in der Schau Wege des Barock zu sehen. Die letzte Ausstellung des Jahres, Van Gogh. Stillleben (26. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020) ist die erste Schau zu diesem Thema, sie analysiert anhand von über 20 Gemälden die entscheidenden Etappen im Werk und Leben van Goghs.

  • 11. Januar 2019 | Pressemitteilung
    Symposien zu den Ausstellungen Monet und Götter des Olymp

    Zwei hochkarätig besetzte internationale Symposien greifen die Fragestellungen der laufenden „Götter des Olymp“-Ausstellung und der großen Monet-Schau im kommenden Jahr auf.

    Die Wiedergabe flüchtiger Natureindrücke spielte eine zentrale Rolle in der Kunst Claude Monets. Wie kein anderer Impressionist setzte er sich intensiv mit der Topographie und den spezifischen Lichtstimmungen der unterschiedlichsten Orte auseinander, von der Metropole Paris bis zu den abgelegenen Seine-Dörfchen Vétheuil und Giverny. In Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum zeigt das Museum Barberini im kommenden Jahr die Schau Monet. Orte (29. Februar – 1. Juni 2020). Ein hochkarätig besetztes Symposium erforscht am 16. Januar 2019 in Vorbereitung der Potsdamer Ausstellung die Entwicklung von Monets Kunst von den 1850er bis zu den 1920er Jahren mit einem Fokus auf dem Ausstellungsthema: die Orte – sowohl in der Heimat wie auf Reisen –, aus denen er Inspiration für seine Malerei bezog.

    Die Schau Götter des Olymp. Aus der Dresdner Skulpturensammlung präsentiert derzeit im Museum Barberini Meisterwerke, die viele Jahre nicht angemessen gezeigt werden konnten, bis sie im Herbst 2019 im renovierten Semperbau in Dresden ihre dauerhafte Aufstellung finden werden. Aus Anlass der Neubegegnung mit diesen Werken untersucht ein Symposium am 25. Januar 2019 Fragen zur Aktualisierung und Verlebendigung von Sammlungen antiker Werke. Das Symposium – veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – würdigt auch die langjährige Tätigkeit von Kordelia Knoll als Oberkonservatorin der Dresdner Antikensammlung.

    Mittwoch, 16. Januar 2019, 10–19 Uhr
    Symposium zur Ausstellung Monet. Orte (29. Februar – 1. Juni 2020)
    Mit: Marianne Mathieu, Musée Marmottan Monet, Paris; Dr. James H. Rubin, Stony Brook University, New York; George T. M. Shackelford, Kimbell Art Museum, Fort Worth; Prof. Dr. Richard Thomson, The University of Edinburgh, Edinburgh College of Art; Prof. Paul Tucker, University of Massachusetts, Boston; Dr. Daniel Zamani, Museum Barberini, Potsdam
    Programm des Symposiums
    Alle Vorträge werden auf Englisch gehalten.
    € 10 / ermä̈ßigt € 8, freier Eintritt für Studierende, Anmeldung erforderlich

    Freitag, 25. Januar 2019, 10–18 Uhr
    Symposium zur Ausstellung Götter des Olymp. Aus der Dresdner Skulpturensammlung (bis 17. Februar 2019)
    Mit Dr. Norbert Eschbach, Gießen; Dr. Stephan Koja, Dresden; Dr. Claudia Kryza-Gersch, Dresden; Dr. Joachim Raeder, Kiel; Prof. Dr. Andreas Scholl, Berlin; Saskia Wetzig, Dresden
    Programm des Symposiums
    € 10 / ermä̈ßigt € 8, freier Eintritt für Studierende, Anmeldung erforderlich

    Pressekontakt
    Achim Klapp, Marte Kräher
    Kommunikation Museum Barberini
    T +49 331 236014 305/308
    E presse@museum-barberini.com
    Pressephotos: www.museum-barberini.com/presse
    www.museum-barberini.com

  • 29. November 2018 | Pressemitteilung
    Symposium Van Gogh. Stillleben

    Internationale Van Gogh-Experten untersuchen das Genre Stillleben im Werk des Künstlers

    Von seinem ersten Gemälde bis zu den farbstarken Blumenbildern der späten Jahre hat Vincent van Gogh (1853–1890) immer wieder Stillleben gemalt. In diesem Genre konnte er malerische Mittel und Möglichkeiten erproben: von der Vergewisserung der niederländischen Tradition des 17. Jahrhunderts – zunächst an Rembrandt, später an Jan Davidsz de Heem orientiert, über die Erfassung des Raums mit Licht und Schatten bis zum Experimentieren mit der Farbe. Van Goghs Reaktionen auf den Impressionismus zeigen sich in den Stillleben ebenso wie seine Verarbeitung von Einflüssen japanischer Farbholzschnitte. Auch in seinen Briefen ging Van Gogh immer wieder auf die Bedeutung der Stillleben für die Entwicklung seines Œuvres ein. Von den rund 800 Gemälden, die im Laufe seines Schaffens entstanden sind, sind 167 Stillleben. Umso erstaunlicher ist es, dass sich bisher noch nie eine monographische Ausstellung der Gattung des Stilllebens bei Van Gogh gewidmet hat.

    Die nun erste Ausstellung zu diesem Thema analysiert vom 26. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 im Museum Barberini, Potsdam, anhand von über 20 Gemälden die entscheidenden Etappen im Werk und Leben Van Goghs. Die Schau ist eine Zusammenarbeit mit dem Kröller-Müller Museum, Otterlo, und dem Van Gogh Museum, Amsterdam, mit Leihgaben aus dem Art Institute of Chicago und der National Gallery of Art, Washington, D. C. Schirmherr der Ausstellung ist S.E. Wepke Kingma, Botschafter des Königreichs der Niederlande in Deutschland.

    Fragestellungen der Ausstellung greift das Symposium mit internationalen Van Gogh-Experten, darunter Sjraar van Heugten, Stefan Koldehoff und Marije Vellekoop, am 5. Dezember 2018 auf. Die Vorträge des Symposiums werden in dem Ausstellungskatalog zur Schau im Herbst 2019 veröffentlicht.

    Symposium zur Ausstellung Van Gogh. Stillleben
    Mittwoch, 5.12.2018, 10–19 Uhr
    Museum Barberini, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam
    Mit: Sjraar van Heugten, Utrecht; Stefan Koldehoff, Köln; Dr. Michael Philipp, Museum Barberini, Potsdam; Eliza Rathbone, Washington, D. C.; Dr. Oliver Tostmann, Wadsworth Atheneum Museum of Art, Hartford, CT; Marije Vellekoop, Van Gogh Museum, Amsterdam; Prof. Dr. Michael F. Zimmermann, Katholische Universität Eichstätt
    € 10 / ermäßigt € 8, freier Eintritt für Studierende, Anmeldung erforderlich

    Ausstellung Van Gogh. Stillleben
    26.10.2019 – 2.2.2020
    Museum Barberini, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

  • 22. November 2018 | Pressemitteilung
    Wann und warum berührt uns Kunst? Auftakt des Veranstaltungsprogramm zu den aktuellen Ausstellungen mit Florian Illies

    Wann und warum berührt uns Kunst?
    Auftakt des Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm zu den aktuellen Ausstellungen mit Bestsellerautor Florian Illies

    Ein umfangreiches Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm mit Vorträgen, Führungen, Diskussionen, Konzerten und Filmen begleiten die beiden aktuellen Ausstellungen Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross und Götter des Olymp. Den Auftakt macht der Journalist und Buchautor Florian Illies. Er diskutiert am 26. November 2018 mit Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazins und Herausgeber von WELTKUNST, über die Verführungskraft der Kunst. Was macht (gute) Kunst mit uns? Wann und warum berührt uns Kunst? Welche Werke begleiten uns ein Leben lang? Florian Illies kann es für sich genau sagen: Bei einem Besuch im Frankfurter Städel war der damals 10-Jährige hingerissen von einem großen, farbstarken Gemälde: Nachmittag im Garten von Henri-Edmond Cross. Die Wiederbegegnung 36 Jahre später mit dem nun in Potsdam ausgestellten Werk wird zum Anlass eines Grundsatzgesprächs, vertieft durch eine kurze Lesung aus seinem aktuellen Bestseller 1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte.

    Aus Anlass der Präsentation Götter des Olymp portraitiert der Literaturwissenschaftler und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Ernst Osterkamp einige Tage später am 29. November 2018 den legendären Begründer der Kunstgeschichte Johann Joachim Winckelmann (1717–1768). Winckelmann war von der Schönheit und Gegenwärtigkeit der Körperdarstellungen der antiken Skulpturen fasziniert. Ernst Osterkamp veranschaulicht auf unterhaltsame Weise in seinem Vortrag, wie dessen idealisierter Blick auf die Helden- und Götterstatuen noch in heutigen Vorstellungen von Schönheit fortlebt.

    Kunst verführt
    Florian Illies, Journalist, Kunsthistoriker und Buchautor (1913), Berlin
    Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazins und Herausgeber von WELTKUNST, Berlin

    Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
    € 10 / ermäßigt € 8

    Edle Einfalt, stille Größe. Mit Winckelmann zu den antiken Göttern
    Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Humboldt-Universität, Berlin

    Donnerstag, 29. November 2018, 19 Uhr
    € 10 / ermäßigt € 8

    Übersicht Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm: www.museum-barberini.com/veranstaltungen/

    Über die Ausstellungen Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross und Götter des Olymp

    Am vergangenen Samstag eröffnete das Potsdamer Museum Barberini mit der Retrospektive Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross eine weitere Ausstellung, die der Klassischen Moderne in Frankreich gewidmet ist. Um 1900 galt Cross als einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Avantgarde und war für seine lichtdurchfluteten Darstellungen der Riviera bekannt. Bereits an den ersten beiden Tagen nach der Eröffnung strömten rund 2.200 Besucher ins Haus, um seine farbopulenten Traumlandschaften zu bestaunen. Die groß angelegte Retrospektive umfasst zahlreiche neoimpressionistische Meisterwerke aus einigen der bedeutendsten Museen der Welt, darunter Leihgaben aus dem Musée d’Orsay in Paris, der National Gallery of Art in Washington, dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, dem Museum of Fine Arts in Houston und der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen. Ergänzt werden sie durch ausgewählte Schlüsselwerke aus internationalen Privatsammlungen, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Parallel zu der Cross-Ausstellung präsentiert das Museum Barberini in der Schau Götter des Olymp Meisterwerke der Antikensammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

    Mehr Informationen:
    www.museum-barberini.com/henri-edmond-cross
    www.museum-barberini.com/goetter-des-olymp

Pressebilder

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