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Außenansicht Museum Barberini von der Havel aus, Photo: Helge Mundt
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Ausstellungen

Nach den Eröffnungsausstellungen ist die zweite große Ausstellung des Jahres 2017 in Kooperation mit der Phillips Collection, Washington, mit 68 Werken Amerikas Weg in die Moderne gewidmet (17. Juni bis 3. Oktober 2017). Eine Ausstellung zur Kunst der Zeit der DDR wird das Eröffnungsjahr des Museums Barberini beschließen: Hinter der Maske. Künstler in der DDR (28. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018).

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Wolfgang Mattheuer:  Das graue Fenster, 1969, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST Bonn, 2016

Wolfgang Mattheuer: Das graue Fenster, 1969, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST Bonn, 2016

Nach den Eröffnungsausstellungen ist die zweite große Ausstellung des Jahres 2017 in Kooperation mit der Phillips Collection, Washington, mit 68 Werken Amerikas Weg in die Moderne gewidmet (17. Juni bis 3. Oktober 2017). Eine Ausstellung zur Kunst der Zeit der DDR wird das Eröffnungsjahr des Museums Barberini beschließen: Hinter der Maske. Künstler in der DDR (28. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018).

Wolfgang Mattheuer:  Das graue Fenster, 1969, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST Bonn, 2016

Wolfgang Mattheuer: Das graue Fenster, 1969, Museum Barberini, © VG BILD-KUNST Bonn, 2016

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Museum Barberini › Das Palais
Palais Barberini. Eine königliche Idee

Friedrich der Große ließ 1771/72 das Palais Barberini als herrschaftliches Bürgerhaus in direkter Nachbarschaft zum Stadtschloss errichten. Mit der Nikolaikirche und dem Alten Rathaus bildete dieses Ensemble am Alten Markt lange das Zentrum der Stadt. Als Vorbild für das Palais diente dem Architekten Carl von Gontard der barocke Palazzo Barberini in Rom. Mitte des 19. Jahrhunderts folgte in königlichem Auftrag Friedrich Wilhelms des IV. die Erweiterung um die zwei Seitenflügel. Den Auftrag für die Ausführung erhielten die Architekten Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse.

Ernst Eichgrün: Palazzo Barberini, 1907, Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Ernst Eichgrün: Palazzo Barberini, 1907, Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Friedrich der Große ließ 1771/72 das Palais Barberini als herrschaftliches Bürgerhaus in direkter Nachbarschaft zum Stadtschloss errichten. Mit der Nikolaikirche und dem Alten Rathaus bildete dieses Ensemble am Alten Markt lange das Zentrum der Stadt. Als Vorbild für das Palais diente dem Architekten Carl von Gontard der barocke Palazzo Barberini in Rom. Mitte des 19. Jahrhunderts folgte in königlichem Auftrag Friedrich Wilhelms des IV. die Erweiterung um die zwei Seitenflügel. Den Auftrag für die Ausführung erhielten die Architekten Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse.

Ernst Eichgrün: Palazzo Barberini, 1907, Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Ernst Eichgrün: Palazzo Barberini, 1907, Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Eine vielfältige Nutzungsgeschichte

Das Palais Barberini an Potsdams Havelufer bot bereits Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur repräsentativen Wohnraum, sondern war auch Ort öffentlichen Lebens und Bühne für Kunst und Kultur. Konzerte, Vorträge und später auch Lichtspiele fanden hier statt. Die städtische Volksbücherei, eine Jugendherberge und das Standesamt blieben noch bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges im Palais.

Bei einem Luftangriff im April 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt. 1948 wurde die Ruine schließlich abgerissen. Auf der leeren Fläche war zunächst ein Skulpturenhain geplant, später andere kulturelle Einrichtungen. Diese Ideen wurden nicht umgesetzt, der freie Platz diente als Grünanlage und Parkplatz. Von 1994 bis 2006 richtete das Hans Otto Theater hier eine Interimsspielstätte ein.

Die Vision

Ziel des 2005 beschlossenen Wiederaufbaus ist es, um das Stadtschloss einen der ehemals schönsten Plätze Europas wiederzubeleben. Das Palais Barberini galt als einer der beeindruckendsten bürgerlichen Prachtbauten Potsdams. Für einige der umliegenden historischen Bauten wurden die Fassaden rekonstruiert. Das Palais Barberini entstand dagegen über seinen historischen Außenmaßen als Leitbau des Ensembles.

Wiederaufbau als Museum Barberini

Hilmer & Sattler und Albrecht verantworteten als Architekten die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die künstlerische Bauleitung.
Die Hasso Plattner Stiftung ist Trägerin des ambitionierten Bauvorhabens.

Eine Vielzahl kompetenter und verlässlicher Partner trug zum Gelingen des Wiederaufbaus bei. Maßgeblich beteiligt: Leitung der Projektstufe 1: Lelbach Projektentwicklungs-GmbH & CoKG. Die GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH verantwortete das Bodengutachten und die Objektüberwachung der Baugrube. Die DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH übernahm die Ausschreibungen, Vergaben und die Bauüberwachung (Hochbau). Für die Überwachung der Technischen Gebäudeausrüstung war die Umwelttechnik & Ingenieure GmbH zuständig. Die Ingenieurgesellschaft SCHEEL mbH plante die Technische Gebäudeausrüstung.

Die Projektsteuerung verantwortete die Convis Bau & Umwelt Ingenieurdienstleistungen GmbH. Georg von Gayl Landschaftsarchitekten übernahmen die Planung der Außenanlagen, die Licht Kunst Licht AG die Planung des Beleuchtungskonzepts.

Die Hasso Plattner Stiftung übertrug die Projektleitung Dipl. Ing. Heike Welkisch und Dipl. Ing. Architekt Ralf Hauser. Das Qualitätsmanagement lag bei Dipl. Ing. Architektin Birgit Knicker. Bauherrenvertreter war der Museologe Willy Athenstädt.

Ausbau Ausstellungsraum im Museum Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Ausbau Ausstellungsraum im Museum Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Fassade des Palais Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Fassade des Palais Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Rabitzarbeiten im späteren Foyer des Museums Barberini, Photo: Stefan Müller

Rabitzarbeiten im späteren Foyer des Museums Barberini, Photo: Stefan Müller

Baustelle des Museums Barberini mit Nikolaikirche im Hintergund, Photo: Stefan Müller

Baustelle des Museums Barberini mit Nikolaikirche im Hintergund, Photo: Stefan Müller

Hilmer & Sattler und Albrecht verantworteten als Architekten die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die künstlerische Bauleitung.
Die Hasso Plattner Stiftung ist Trägerin des ambitionierten Bauvorhabens.

Eine Vielzahl kompetenter und verlässlicher Partner trug zum Gelingen des Wiederaufbaus bei. Maßgeblich beteiligt: Leitung der Projektstufe 1: Lelbach Projektentwicklungs-GmbH & CoKG. Die GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH verantwortete das Bodengutachten und die Objektüberwachung der Baugrube. Die DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH übernahm die Ausschreibungen, Vergaben und die Bauüberwachung (Hochbau). Für die Überwachung der Technischen Gebäudeausrüstung war die Umwelttechnik & Ingenieure GmbH zuständig. Die Ingenieurgesellschaft SCHEEL mbH plante die Technische Gebäudeausrüstung.

Hilmer & Sattler und Albrecht verantworteten als Architekten die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die künstlerische Bauleitung.
Die Hasso Plattner Stiftung ist Trägerin des ambitionierten Bauvorhabens.

Eine Vielzahl kompetenter und verlässlicher Partner trug zum Gelingen des Wiederaufbaus bei. Maßgeblich beteiligt: Leitung der Projektstufe 1: Lelbach Projektentwicklungs-GmbH & CoKG. Die GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH verantwortete das Bodengutachten und die Objektüberwachung der Baugrube. Die DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH übernahm die Ausschreibungen, Vergaben und die Bauüberwachung (Hochbau). Für die Überwachung der Technischen Gebäudeausrüstung war die Umwelttechnik & Ingenieure GmbH zuständig. Die Ingenieurgesellschaft SCHEEL mbH plante die Technische Gebäudeausrüstung.

Ausbau Ausstellungsraum im Museum Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Ausbau Ausstellungsraum im Museum Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Fassade des Palais Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Fassade des Palais Barberini 2015, Photo: Stefan Müller

Rabitzarbeiten im späteren Foyer des Museums Barberini, Photo: Stefan Müller

Rabitzarbeiten im späteren Foyer des Museums Barberini, Photo: Stefan Müller

Baustelle des Museums Barberini mit Nikolaikirche im Hintergund, Photo: Stefan Müller

Baustelle des Museums Barberini mit Nikolaikirche im Hintergund, Photo: Stefan Müller

Die Projektsteuerung verantwortete die Convis Bau & Umwelt Ingenieurdienstleistungen GmbH. Georg von Gayl Landschaftsarchitekten übernahmen die Planung der Außenanlagen, die Licht Kunst Licht AG die Planung des Beleuchtungskonzepts.

Die Hasso Plattner Stiftung übertrug die Projektleitung Dipl. Ing. Heike Welkisch und Dipl. Ing. Architekt Ralf Hauser. Das Qualitätsmanagement lag bei Dipl. Ing. Architektin Birgit Knicker. Bauherrenvertreter war der Museologe Willy Athenstädt.

Wiederaufbau des Palais Barberini