17. November 2018 – 2. Februar 2020

Künstler aus der DDR

Werke aus der Sammlung des Museum Barberini
Die Sammlung des Museums Barberini hat einen Schwerpunkt in der Malerei von Künstlerinnen und Künstlern aus der DDR. In der Reihe Barberini Collection werden im Lauf eines Jahres vier thematische Präsentationen eröffnet. Im Herbst 2019 werden alle Werke aus diesem Sammlungsschwerpunkt zu sehen sein. Die Themen sind Aspekte des Malerischen (seit 17. Oktober 2018), Moderne Historienmalerei (seit 20. Februar 2019), Melancholie und Malerei und Landschaft (ab 26. Oktober 2019).

default
Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini
*

Die erste Präsentation Aspekte des Malerischen konzentriert sich in zwei Sammlungsräumen auf Gemälde aus den 1980er Jahren und stellt vier Künstler vor, denen die Malerei als Mittel zur Selbstbefragung und zur Reflexion diente: Hartwig Ebersbach, Günter Firit, Stefan Plenkers und Erika Stürmer-Alex. Auf der Suche nach einem individuellen künstlerischen Ausdruck erweiterten die Künstlerinnen und Künstler unabhängig von offiziellen Vorgaben die Malerei um eine Dimension des Expressiven, oftmals Rätselhaften.

Seit Februar 2019 wird das Thema Aspekte des Malerischen ergänzt durch Moderne Historienmalerei. Vier Säle zeigen mythologische, literarische und religiöse Stoffe in Gemälden von Gudrun Brüne, Ulrich Hachulla, Rolf Händler, Bernhard Heisig, Johannes Heisig, Walter Libuda, Werner Liebmann, Harald Metzkes, Arno Rink, Willi Sitte und Werner Tübke.

Atelier-Besuch: Erika Stürmer-Alex

Erika Stürmer-Alex, geboren 1938 in Wriezen, betätigt sich in der Malerei, Druckgraphik, Plastik und Installation. Mit ihrem Kunsthof im brandenburgischen Lietzen gründete sie einen Schaffensort, an dem sich Künstler zum kreativen Experiment treffen. Sie studierte 1958–1963 Malerei, Graphik und Kunst am Bau an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Herbert Behrens-Hangeler und Kurt Robbel. Von ihrem Hof aus organisierte sie ab 1982 Pleinairs und betätigte sich politisch. 1991 gründete sie den Künstlerinnenverein Endmoräne. Das Video entstand im Rahmen der Ausstellung Hinter der Maske im Museum Barberini (2017).

 

Erika Stürmer-Alex, geboren 1938 in Wriezen, betätigt sich in der Malerei, Druckgraphik, Plastik und Installation. Mit ihrem Kunsthof im brandenburgischen Lietzen gründete sie einen Schaffensort, an dem sich Künstler zum kreativen Experiment treffen. Sie studierte 1958–1963 Malerei, Graphik und Kunst am Bau an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Herbert Behrens-Hangeler und Kurt Robbel. Von ihrem Hof aus organisierte sie ab 1982 Pleinairs und betätigte sich politisch. 1991 gründete sie den Künstlerinnenverein Endmoräne. Das Video entstand im Rahmen der Ausstellung Hinter der Maske im Museum Barberini (2017).

 

Atelier-Besuch: Hartwig Ebersbach

Hartwig Ebersbach, geboren 1940 in Zwickau, studierte ab 1959 an der HGB Leipzig bei Bernhard Heisig. er realisierte mit seinem expressiven Schaffen eine Kunst radikaler Subjektivität, die er bis zur Spaltung seiner künstlerischen Identität im Alter Ego des Kaspar vorantrieb. 1979–1983 leitete er an der HGB eine Klasse für experimentelle Kunst und war Mitglied der Künstlergruppe 37,2, die sich Experimenten zwischen Philosophie, Psychologie, Kybernetik und Performance widmete.
Das Video entstand im Rahmen der Ausstellung Hinter der Maske im Museum Barberini (2017).

 

Hartwig Ebersbach, geboren 1940 in Zwickau, studierte ab 1959 an der HGB Leipzig bei Bernhard Heisig. er realisierte mit seinem expressiven Schaffen eine Kunst radikaler Subjektivität, die er bis zur Spaltung seiner künstlerischen Identität im Alter Ego des Kaspar vorantrieb. 1979–1983 leitete er an der HGB eine Klasse für experimentelle Kunst und war Mitglied der Künstlergruppe 37,2, die sich Experimenten zwischen Philosophie, Psychologie, Kybernetik und Performance widmete.
Das Video entstand im Rahmen der Ausstellung Hinter der Maske im Museum Barberini (2017).