Hinter der Maske. Künstler in der DDR

29. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018

Die Künstler in der DDR standen im Spannungsfeld von Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität. Wie reflektierten sie ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen erzieherischen Aufgabe? Die Ausstellung versammelt Kunstwerke, die in Selbst- und Gruppenbildnissen, in Rollen- und Atelierbildern von diesem kritischen Blick nach innen zeugen.

Hinter der Maske. Künstler in der DDR widmet sich der Inszenierung des Künstlerindividuums von 1945 bis 1989. Das Thema wird durch vier Generationen in Gemälden, Photographie, Graphik, Collage, Skulptur und Aktionen vorgestellt. Deutlich wird, dass die Kunst nicht in ideologischen Zuschreibungen aufgeht. 
Mit dieser Ausstellung beginnt das Museum Barberini die Erforschung seiner Sammlung zur Kunst in der DDR, die in der Kunstgeschichte immer noch wenig beachtet ist. Ausgehend vom eigenen Bestand versammelt sie über 100 Werke von 
80 Künstlerinnen und Künstlern.

Ausstellungsansicht "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" im Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Ausstellungsansicht "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" im Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Die Künstler in der DDR standen im Spannungsfeld von Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität. Wie reflektierten sie ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen erzieherischen Aufgabe? Die Ausstellung versammelt Kunstwerke, die in Selbst- und Gruppenbildnissen, in Rollen- und Atelierbildern von diesem kritischen Blick nach innen zeugen.

Hinter der Maske. Künstler in der DDR widmet sich der Inszenierung des Künstlerindividuums von 1945 bis 1989. Das Thema wird durch vier Generationen in Gemälden, Photographie, Graphik, Collage, Skulptur und Aktionen vorgestellt. Deutlich wird, dass die Kunst nicht in ideologischen Zuschreibungen aufgeht. 
Mit dieser Ausstellung beginnt das Museum Barberini die Erforschung seiner Sammlung zur Kunst in der DDR, die in der Kunstgeschichte immer noch wenig beachtet ist. Ausgehend vom eigenen Bestand versammelt sie über 100 Werke von 
80 Künstlerinnen und Künstlern.

Ausstellungsansicht "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" im Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Ausstellungsansicht "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" im Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Katalog
Zur Ausstellung "Hinter der Maske. Künstler in der DDR"

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel Verlag, der 280 Seiten und ca. 180 Abbildungen umfasst. Der Katalog ist im Museumsshop für € 29,95 und im Buchhandel für € 39,95 erhältlich. Er enthält Beiträge u. a. von Valerie Hortolani; Petra Lange-Berndt, Michael Philipp, Carolin Quermann und Martin Schieder.

Zur Ausstellung "Hinter der Maske. Künstler in der DDR"

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel Verlag, der 280 Seiten und ca. 180 Abbildungen umfasst. Der Katalog ist im Museumsshop für € 29,95 und im Buchhandel für € 39,95 erhältlich. Er enthält Beiträge u. a. von Valerie Hortolani; Petra Lange-Berndt, Michael Philipp, Carolin Quermann und Martin Schieder.

Zu Besuch bei Else Gabriel

Das Museum Barberini hat Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR in ihren Ateliers besucht. Sie werfen einen persönlichen Blick zurück in die Zeit vor 1989 und geben Einblicke in die Entstehungsgeschichte ihrer Werke, die im Museum Barberini während der Ausstellung zu sehen waren.

Else Gabriel, geboren 1962 in Halberstadt, Photographie, Installation, Videoperformance.

 

Das Museum Barberini hat Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR in ihren Ateliers besucht. Sie werfen einen persönlichen Blick zurück in die Zeit vor 1989 und geben Einblicke in die Entstehungsgeschichte ihrer Werke, die im Museum Barberini während der Ausstellung zu sehen waren.

Else Gabriel, geboren 1962 in Halberstadt, Photographie, Installation, Videoperformance.

 

Zu Besuch bei Hartwig Ebersbach

Hartwig Ebersbach, geboren 1940 in Zwickau, Maler.

 

Hartwig Ebersbach, geboren 1940 in Zwickau, Maler.

 

Zu Besuch bei Erika Stürmer-Alex

Erika Stürmer-Alex, geboren 1938 in Wriezen, Malerei, Graphik, Plastik und Installation.

 

Erika Stürmer-Alex, geboren 1938 in Wriezen, Malerei, Graphik, Plastik und Installation.

 

Zu Besuch bei Trak Wendisch

Trak Wendisch, geboren 1958 in Berlin, Malerei und Plastik.

 

Trak Wendisch, geboren 1958 in Berlin, Malerei und Plastik.

 

Zu Besuch bei Karl-Heinz Adler

Karl-Heinz Adler, geboren 1927 in Remtengrün/Vogtland, Architektur und Bauplastik.

 

Karl-Heinz Adler, geboren 1927 in Remtengrün/Vogtland, Architektur und Bauplastik.

 

Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier
anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Hinter der Maske. Künstler in der DDR"

Auszug aus der Rede:

Wie vermutlich fast alle von Ihnen, bin ich nicht zum ersten Mal hier. Umso mehr freue ich mich heute Abend, in diesem wunderbaren Museum und vor allen Dingen mit Ihnen gemeinsam diese wirklich große Ausstellung zur bildenden Kunst der DDR zu eröffnen. Ich freue mich darüber. Aber eine Selbstverständlichkeit ist es nicht, dass hier ein Vertreter des Staates, gar das Staatsoberhaupt zur Eröffnung einer Ausstellung redet, die das sensible Verhältnis von Staat und Kunst thematisiert.

Hinter der Maske heißt diese Ausstellung – und hinter der Maske stecken die Künstler, die sich ja gerade, jeder auf seine ganz besondere Weise, dem Anspruch des Staates kritisch stellen oder sogar entziehen wollen. Und das gilt natürlich insbesondere gegenüber jedem Anspruch oder Ansinnen staatlich definieren zu wollen, was Kunst ist und wie Kunst zu sein hat, welchen Auftrag sie hat, welchen erzieherischen, volkspädagogischen, gesellschaftsfördernden Imperativen sie folgen muss.


Wenn Sie weiterlesen möchten, folgen Sie bitte dem Link zur Webseite des Bundespräsidenten.

Rede des Bundespräsidenten hier nachlesen

Frank-Walter Steinmeier am 28.10.2017 im Museum Barberini

Frank-Walter Steinmeier am 28.10.2017 im Museum Barberini

Auszug aus der Rede:

Wie vermutlich fast alle von Ihnen, bin ich nicht zum ersten Mal hier. Umso mehr freue ich mich heute Abend, in diesem wunderbaren Museum und vor allen Dingen mit Ihnen gemeinsam diese wirklich große Ausstellung zur bildenden Kunst der DDR zu eröffnen. Ich freue mich darüber. Aber eine Selbstverständlichkeit ist es nicht, dass hier ein Vertreter des Staates, gar das Staatsoberhaupt zur Eröffnung einer Ausstellung redet, die das sensible Verhältnis von Staat und Kunst thematisiert.

Auszug aus der Rede:

Wie vermutlich fast alle von Ihnen, bin ich nicht zum ersten Mal hier. Umso mehr freue ich mich heute Abend, in diesem wunderbaren Museum und vor allen Dingen mit Ihnen gemeinsam diese wirklich große Ausstellung zur bildenden Kunst der DDR zu eröffnen. Ich freue mich darüber. Aber eine Selbstverständlichkeit ist es nicht, dass hier ein Vertreter des Staates, gar das Staatsoberhaupt zur Eröffnung einer Ausstellung redet, die das sensible Verhältnis von Staat und Kunst thematisiert.

Frank-Walter Steinmeier am 28.10.2017 im Museum Barberini

Frank-Walter Steinmeier am 28.10.2017 im Museum Barberini

Hinter der Maske heißt diese Ausstellung – und hinter der Maske stecken die Künstler, die sich ja gerade, jeder auf seine ganz besondere Weise, dem Anspruch des Staates kritisch stellen oder sogar entziehen wollen. Und das gilt natürlich insbesondere gegenüber jedem Anspruch oder Ansinnen staatlich definieren zu wollen, was Kunst ist und wie Kunst zu sein hat, welchen Auftrag sie hat, welchen erzieherischen, volkspädagogischen, gesellschaftsfördernden Imperativen sie folgen muss.


Wenn Sie weiterlesen möchten, folgen Sie bitte dem Link zur Webseite des Bundespräsidenten.

Rede des Bundespräsidenten hier nachlesen

aus: ZDF heute-journal vom 28.10.2017, 21.45 Uhr

aus: ZDF heute-journal vom 28.10.2017, 21.45 Uhr