Hinter der Maske. Künstler in der DDR

29. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018Beginnt in 37 Tagen.

Der bildenden Kunst war in der DDR eine staatstragende Funktion zugeschrieben. Doch Eigensinn und Selbstverständnis der Künstler gingen weit darüber hinaus. Die Ausstellung widmet sich der Künstlerpersönlichkeit in der DDR im Spannungsfeld von Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität. 

Wie reflektierten die Künstler im kritischen Blick nach innen ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen erzieherischen Aufgabe? Die Sicht des Künstlers auf sich selbst zeigt sich in Selbst- und Gruppenbildnissen oder in Rollen- und Atelierbildern – seit der Renaissance wichtige Gattungen der künstlerischen Selbstinszenierung.

Mit Zugang vom Künstlerindividuum blickt Hinter der Maske. Künstler in der DDR auf die Werke selbst. Die Kunst geht nicht in ideologischen Zuschreibungen auf.

Mit dieser Ausstellung beginnt das Museum Barberini die Erforschung seiner Sammlung zur Kunst in der DDR, die in der Kunstgeschichte noch immer eine marginalisierte Position einnimmt. Ausgehend vom eigenen Bestand versammelt die Schau über 100 Arbeiten von rund 80 Künstlern aus Privatsammlungen, Galerien und Museen, wie z. B. der Nationalgalerie Berlin, den staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder dem Kunstmuseum Leipzig. Werke von Künstlern wie Wolfgang Mattheuer (1927–2004), Evelyn Richter (*1930), A. R. Penck (1939–2017) und Trak Wendisch (*1958) umfassen die Bereiche Malerei, Photographie, Graphik, Collage und Skulptur.

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Trak Wendisch: Seiltänzer, 1984, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie, Photo: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Trak Wendisch: Seiltänzer, 1984, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie, Photo: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Der bildenden Kunst war in der DDR eine staatstragende Funktion zugeschrieben. Doch Eigensinn und Selbstverständnis der Künstler gingen weit darüber hinaus. Die Ausstellung widmet sich der Künstlerpersönlichkeit in der DDR im Spannungsfeld von Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität. 

Wie reflektierten die Künstler im kritischen Blick nach innen ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen erzieherischen Aufgabe? Die Sicht des Künstlers auf sich selbst zeigt sich in Selbst- und Gruppenbildnissen oder in Rollen- und Atelierbildern – seit der Renaissance wichtige Gattungen der künstlerischen Selbstinszenierung.

Mit Zugang vom Künstlerindividuum blickt Hinter der Maske. Künstler in der DDR auf die Werke selbst. Die Kunst geht nicht in ideologischen Zuschreibungen auf.

Der bildenden Kunst war in der DDR eine staatstragende Funktion zugeschrieben. Doch Eigensinn und Selbstverständnis der Künstler gingen weit darüber hinaus. Die Ausstellung widmet sich der Künstlerpersönlichkeit in der DDR im Spannungsfeld von Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität. 

Wie reflektierten die Künstler im kritischen Blick nach innen ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen erzieherischen Aufgabe? Die Sicht des Künstlers auf sich selbst zeigt sich in Selbst- und Gruppenbildnissen oder in Rollen- und Atelierbildern – seit der Renaissance wichtige Gattungen der künstlerischen Selbstinszenierung.

Mit Zugang vom Künstlerindividuum blickt Hinter der Maske. Künstler in der DDR auf die Werke selbst. Die Kunst geht nicht in ideologischen Zuschreibungen auf.

Trak Wendisch: Seiltänzer, 1984, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie, Photo: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Trak Wendisch: Seiltänzer, 1984, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie, Photo: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders, © VG BILD-KUNST, Bonn 2017

Mit dieser Ausstellung beginnt das Museum Barberini die Erforschung seiner Sammlung zur Kunst in der DDR, die in der Kunstgeschichte noch immer eine marginalisierte Position einnimmt. Ausgehend vom eigenen Bestand versammelt die Schau über 100 Arbeiten von rund 80 Künstlern aus Privatsammlungen, Galerien und Museen, wie z. B. der Nationalgalerie Berlin, den staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder dem Kunstmuseum Leipzig. Werke von Künstlern wie Wolfgang Mattheuer (1927–2004), Evelyn Richter (*1930), A. R. Penck (1939–2017) und Trak Wendisch (*1958) umfassen die Bereiche Malerei, Photographie, Graphik, Collage und Skulptur.

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