Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross

17. November 2018 – 17. Februar 2019

Henri-Edmond Cross (1856–1910) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des französischen Neoimpressionismus. Gemeinsam mit seinem Freund und Künstlerkollegen Paul Signac entdeckte er die Côte d’Azur für die Malerei. Zwischen den Impressionisten um Claude Monet und den Vorreitern des Expressionismus um Henri Matisse markiert sein Œuvre eine entscheidende Etappe auf dem Weg zur Wertschätzung der Farbe als einem autonomen Gestaltungsmittel und damit in Richtung der Abstraktion. In Deutschland wurde er früh als ein Vorreiter der Moderne gefeiert. In Zusammenarbeit mit dem Musée des impressionnismes in Giverny zeigt das Museum Barberini die erste Retrospektive, die Cross an einem deutschen Museum gewidmet ist. Neben seiner herausragenden Rolle innerhalb der neoimpressionistischen Bewegung nimmt sie seinen Einfluss auf die spätere Entwicklung der französischen Avantgarde in den Blick und beleuchtet Cross’ Bedeutung als einer der großen Pioniere der Malerei des 20. Jahrhunderts.

Um 1900 galt Cross als einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Avantgarde und war für seine lichtdurchfluteten Darstellungen der Riviera bekannt. Die groß angelegte Retrospektive umfasst zahlreiche neoimpressionistische Meisterwerke aus einigen der bedeutendsten Museen der Welt, darunter Leihgaben aus dem Musée d’Orsay in Paris, der National Gallery of Art in Washington, dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, dem Museum of Fine Arts in Houston und der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen. Ergänzt werden sie durch ausgewählte Schlüsselwerke aus internationalen Privatsammlungen, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Hintergrund

Bei der Schau im Museum Barberini handelt es sich um die erste Retrospektive, die dem Künstler an einem Museum in Deutschland gewidmet ist. Rund 20 Jahre nach der letzten Einzelausstellung zu Cross (Musée de la Chartreuse, Douai, 1998/99) nimmt sie die gesamte Entwicklung seines künstlerischen Schaffens in den Blick und präsentiert seinen innovativen Umgang mit Farbe und Licht im erweiterten Kontext der Avantgarde seiner Zeit.

Hintergrund
Henri-Edmond Cross, Unter den Korkeichen, 1908, Sammlung Hepama

Henri-Edmond Cross, Unter den Korkeichen, 1908, Sammlung Hepama

Bei der Schau im Museum Barberini handelt es sich um die erste Retrospektive, die dem Künstler an einem Museum in Deutschland gewidmet ist. Rund 20 Jahre nach der letzten Einzelausstellung zu Cross (Musée de la Chartreuse, Douai, 1998/99) nimmt sie die gesamte Entwicklung seines künstlerischen Schaffens in den Blick und präsentiert seinen innovativen Umgang mit Farbe und Licht im erweiterten Kontext der Avantgarde seiner Zeit.

Farbe und Licht: Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross

Henri-Edmond Cross (1856–1910) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des französischen Neoimpressionismus. Gemeinsam mit seinem Freund und Künstlerkollegen Paul Signac entdeckte er die Côte d’Azur für die Malerei. Zwischen den Impressionisten um Claude Monet und den Vorreitern des Expressionismus um Henri Matisse markiert sein Œuvre eine entscheidende Etappe auf dem Weg zur Wertschätzung der Farbe als einem autonomen Gestaltungsmittel und damit in Richtung der Abstraktion. In Deutschland wurde er früh als ein Vorreiter der Moderne gefeiert. In Zusammenarbeit mit dem Musée des impressionnismes in Giverny zeigt das Museum Barberini die erste Retrospektive, die Cross an einem deutschen Museum gewidmet ist. Neben seiner herausragenden Rolle innerhalb der neoimpressionistischen Bewegung nimmt sie seinen Einfluss auf die spätere Entwicklung der französischen Avantgarde in den Blick und beleuchtet Cross’ Bedeutung als einer der großen Pioniere der Malerei des 20. Jahrhunderts.

Henri-Edmond Delacroix wurde 1856 im nordfranzösischen Douai geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann 1866 bei Carolus Duran, gefolgt von Unterricht an den Écoles Académiques de Dessin et d’Architecture in Lille sowie bei den Pariser Malern François Bonvin und Émile Dupont-Zipcy. Ab 1883 stellte er unter dem Pseudonym Cross aus, um Assoziationen mit dem berühmten Maler Eugène Delacroix zu vermeiden. Im Jahr darauf gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Salon des Indépendants, wo er die Bekanntschaft Paul Signacs machte und mit wenigen Ausnahmen bis 1910 prominent vertreten war. Unter dem Einfluss Georges Seurats experimentierte er ab Beginn der 1890er Jahre mit der neuen Maltechnik des Pointillismus, bei der leuchtende Farben in kurzen Pinselstrichen nebeneinandergesetzt werden. Frühe neoimpressionistische Gemälde wie Stierkampf (ca. 1891–92, Privatbesitz) oder Das Haar (ca. 1892, Musée d’Orsay, Paris) können als Hommage an den großen Vorreiter des Neoimpressionismus gedeutet werden. Entscheidend für die Entwicklung von Cross’ Œuvre war sein Umzug an die französische Riviera, deren landschaftliche Schönheit zur zentralen Inspirationsquelle wurde. 1891 bezog er ein Haus am Strand von Cabasson und ließ sich wenig später in dem Küstenstädtchen Saint-Clair nieder. Obwohl Cross die großstädtische Kunstszene im Auge behielt und in Kontakt zum Kreis der Neoimpressionisten stand, änderte sich sein Stil unter den neuen Lebens- und Arbeitsbedingungen: Die dunklen, tonigen Farben seines Frühwerks wichen einer hellen Palette und ausgeprägten Farbkontrasten. Zu einem Markenzeichen von Cross’ Arbeiten dieser Zeit wurden Landschafts- und Genrebilder, die eine romantisch verklärte Sicht auf den rustikalen Alltag an der Küste zeigen. In späten Werken verband er seine Naturidyllen häufig mit allegorischen und mythologischen Anklängen, die an das Idealbild eines Goldenen Zeitalters erinnern.

„Ich möchte das Glück malen, die glücklichen Wesen, die die Menschen in einigen Jahrhunderten (?) sein können, wenn die reine Anarchie verwirklicht ist“, hatte er im Juni 1893 mit einem Fragezeichen hinter der Zeitangabe an Signac geschrieben. In einem Vorwort zu Cross’ Einzelausstellung in der Pariser Galerie Druet 1905 sah der belgische Dichter Émile Verhaeren seine Kunst als eine „Verherrlichung der Natur“ sowie die „Verherrlichung einer inneren Vision“, die von einem „pantheistischen Eifer“ geprägt sei. Solche Anklänge an die Idee eines irdischen Paradieses spiegeln sich in Cross’ Darstellungen der lichtdurchfluteten Riviera wie Der Strand von Saint-Clair (1901, Privatbesitz) oder Ein Pinienwäldchen (1906, Privatbesitz) wieder.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Cross als einer der wichtigsten Vertreter der französischen Malerei und war Vorbild und Mentor für aufstrebende Avantgardekünstler wie Henri Matisse und Albert Marquet, die in regem Austausch mit ihm standen. Zugleich war Cross’ Werk in diesen Jahren auf nationalen und internationalen Ausstellungen präsent. In Deutschland wurde er früh als ein Vorreiter der Moderne anerkannt, seine Werke häufig ausgestellt und intensiv besprochen. Der Sammler Harry Graf Kessler gehörte zu seinen eifrigsten Bewunderern und erwarb zahlreiche Werke des Künstlers. Lange vor ihren französischen Kollegen kauften deutsche Museumsgründer und Direktoren wie Karl Ernst Osthaus oder Georg Swarzenski Werke des Malers an, darunter das großformatige Hauptwerk Nachmittag im Garten (1904, Städel Museum, Frankfurt am Main). Die wegweisende Ausstellung des Kölner Sonderbundes 1912 feierte Cross neben Paul Cézanne, Pablo Picasso und Vincent van Gogh als eine der großen Leitfiguren der französischen Avantgarde.

Bei der Schau im Museum Barberini handelt es sich um die erste Retrospektive, die dem Künstler an einem Museum in Deutschland gewidmet ist. Rund 20 Jahre nach der letzten Einzelausstellung zu Cross (Musée de la Chartreuse, Douai, 1998/99) nimmt sie die gesamte Entwicklung seines künstlerischen Schaffens in den Blick und präsentiert seinen innovativen Umgang mit Farbe und Licht im erweiterten Kontext der Avantgarde seiner Zeit. Darüber hinaus beleuchtet die Ausstellung Cross’ Interesse an anarchistischem Gedankengut und erörtert die sozialpolitische Dimension seiner gemalten Utopien. „Cross’ frühe Rezeption in Deutschland war für uns ein entscheidender Aspekt bei der Umsetzung dieses Projekts. Viele Werke, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in deutschem Besitz befanden oder auf Ausstellungen in Deutschland gezeigt wurden, kehren im Rahmen der Retrospektive hierher zurück“, erklärt Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini. „Zahlreiche Gemälde, die im Werkverzeichnis zu Cross von 1964 aufgeführt werden, gelten heute als verschollen oder befinden sich in Privatbesitz. Es freut uns daher ganz besonders, dass es uns gelungen ist, so viele Privateigentümer für dieses Ausstellungsprojekt zu begeistern. Gerade dadurch können wir unserem Publikum Cross mit einem repräsentativen Querschnitt durch sein gesamtes Schaffen näherbringen, darunter viele seiner bedeutendsten neoimpressionistischen Werke“, ergänzt Daniel Zamani, Kurator der Ausstellung am Museum Barberini.

Die Retrospektive umfasst insgesamt rund 100 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus sämtlichen Werkphasen des Künstlers, darunter Leihgaben aus dem Musée d’Orsay in Paris, dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen, dem Museum of Fine Arts in Houston, dem Toledo Museum of Art in Ohio, dem Chrysler Museum of Art in Norfolk, sowie zahlreiche Werke aus internationalen Privatsammlungen. Zu den Highlights der Retrospektive gehören zwei von Cross’ frühesten neoimpressionistischen Strandbildern, Calanque des Antibois (1891–92) und Plage de la Vignasse (ca. 1891–92), die von der National Gallery of Art in Washington und dem Musée d’art moderne André Malraux in Le Havre zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Höhepunkt sind Cross’ bislang weitgehend unbekannte Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die mit Kohle oder Crayon Conté ausgeführt wurden und die seinen engen Dialog mit den Papierarbeiten Georges Seurats eindringlich vor Augen führen.

Henri-Edmond Cross (1856-1910), Selbstbildnis (Genesender), um 1882-85, Musée de la Chartreuse, Douai, Inv.-Nr. 2758. © Musée de la Chartreuse, Douai

Henri-Edmond Cross (1856-1910), Selbstbildnis (Genesender), um 1882-85, Musée de la Chartreuse, Douai, Inv.-Nr. 2758. © Musée de la Chartreuse, Douai

Biographie

Biographie
Henri-Edmond Cross (1856–1910)

Henri-Edmond-Joseph Delacroix wird am 20. Mai 1856 im nordfranzösischen Douai geboren. Bereits 1866 erhält er Zeichenunterricht bei dem Künstler Carolus-Duran, einem der bekanntesten Portraitmaler seiner Zeit. 1878 wird er zum Studium an den Écoles Académiques de Dessin et d’Architecture in Lille zugelassen. Drei Jahre später ist er zum ersten Mal auf dem Salon des Artistes Français in Paris vertreten.

Ab 1883 stellt er unter dem Pseudonym Henri Cross aus, ab 1887 unter Henri-Edmond Cross, einer verkürzten, englischen Übersetzung von Delacroix. 1884 gehört er zu den Gründungsmitgliedern der Société des Artistes Indépendants – einer Vereinigung progressiv gesinnter Künstler, der auch Georges Seurat und Paul Signac angehören. Beide Maler werden Mitte der 1880er Jahre zu Vorreitern der neoimpressionistischen Technik, bei der die Oberfläche der Gemälde in einzelne Tupfer aus leuchtenden Reinfarben aufgefächert wird. Aufgrund der Zerlegung (frz. division) der Malschicht in einzelne Punkte (frz. points) wird die neue Malweise auch unter den Namen Divisionismus bzw. Pointillismus bekannt.

Cross schließt sich der Gruppe der Neoimpressionisten 1891 an, als er mit dem Portrait Madame Hector France seine erste pointillistische Arbeit auf dem Salon des Indépendants einreicht. Im selben Jahr siedelt er aufgrund rheumatischer Beschwerden an die Côte d’Azur über, wo er sich zunächst in Cabasson und zwei Jahre später im unweit gelegenen Küstenstädtchen Saint-Clair niederlässt. Um diese Zeit wird die lichtdurchflutete Landschaft der französischen Riviera zum Kernthema seiner Malerei, in der er die Mittelmeergegend zu einer Art irdischem Paradies verklärt. Neben Landschaftsdarstellungen und Genrebildern arbeitet er auch an Kompositionen, die mit mythischen und allegorischen Anklängen verwoben sind und an die Utopie eines Goldenen Zeitalters erinnern.

Bereits Mitte der 1890er Jahre gilt Cross er als einer der bedeutendsten Vertreter des Neoimpressionismus und wird gemeinsam mit seinem Kollegen und engen Freund Signac zu einer Leitfigur der französischen Avantgarde. 1905 und 1907 widmen ihm die Pariser Galerien Druet und Bernheim-Jeune seine ersten Einzelausstellungen. Zu dieser Zeit ist Cross weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und wird insbesondere auch in Deutschland als einer der großen Pioniere der Moderne gefeiert.

Am 16. Mai 1910 stirbt er im Alter von 53 Jahren an einer Krebskrankheit. Noch im Jahr darauf werden Retrospektiven in Brüssel und Paris veranstaltet, die seinem Andenken und seiner künstlerischen Hinterlassenschaft gewidmet sind.

Stimmen zur Ausstellung

Thomas W. Gaehtgens, Direktor Getty Research Institute: „Der Neoimpressionismus und die Maler, die diese Kunstrichtung Mitte der 1880er Jahre von Frankreich aus verbreiteten, haben noch keineswegs die Anerkennung erworben, die sie verdienen. Umso wichtiger sind Ausstellungen, die den Neoimpressionismus als eine in der Kunstgeschichte um 1900 wegweisende, neue ästhetische Richtung deutlicher ins Bewusstsein bringen. Die Präsentation des Œuvres eines seiner bedeutendsten Vertreter, Henri-Edmond Cross, bietet die Gelegenheit, nicht nur sein Werk zu entdecken, sondern sich darüber hinaus auch den Wandel der Kunstauffassung nach dem Impressionismus vor Augen zu führen.“

Florian Illies: „Es ist eine riesige Leistung vom Museum Barberini, diese Bilder zusammenzutragen … Ich bin ganz sicher, dass die Ausstellung einen großen Effekt haben wird, in den kunstgeschichtlichen Büchern über den Impressionismus wird der Name Cross jetzt wieder auftauchen.“

BLAU: „Eine Solopräsentation, wie sie das Potsdamer Museum Barberini zusammen mit dem Musée des Impressionismes in Giverny vorbereitet hat, gab es fürwahr noch nie. Und wenn man sie gesehen hat, kann man kann von einem grandiosen Werk erzählen, das wie frisch aus seiner Vergessenheit auftaucht. Und man kann von einem Künstler erzählen, der sich nach hundert Jahren vom Gruppenzwang befreit, in den er sich selbst begeben hat.“

Berliner Kurier: „Potsdam stellt den wunderbaren Neo-Impressionisten Henri Edmond Cross aus … es sind Bilder, die einen Staunen, ja fast glücklich machen“

Berliner Morgenpost: „Eine flirrende Welt aus Farben“

Berliner Zeitung: „Lichtbaden an der Côte d' Azur … Potsdams Barberini grüßt das Musée Giverny: Sendbote ist der Neo-Impressionist Henri-Edmond Cross“

BR2: „Wunderbare Gemälde sind zu entdecken ... absolut sensationell sind die Zeichnungen“

B.Z.: „Er wollte das Glück malen. Jetzt machen uns seine Bilder glücklich“

Der Tagesspiegel: „Wir tauchen ein in seine paradiesisch anmutende Mosaikwelt, die eine Ode auf die Natur, auf das Licht und die Farbe anstimmt. Unter dem sonnigen Himmel der Cote d’Azur fand Henri-Edmond Cross sein Glück“.

epd: „Die Retrospektive in Potsdam ermöglicht die längst überfällige Wiederbegegnung mit diesem Pionier der Moderne“

rbb Kulturradio: „Ein ausgesprochen interessantes Werk, das hier wieder in die Öffentlichkeit gebracht wird ... eine lohnende Wiederentdeckung“

rbb: „Ein Farbrausch“

PNN: „Für den vergessenen Maler, der einst zu den Leitfiguren der Avantgarde gehörte, wird wieder der Teppich ausgerollt. Die Nationalsozialisten vertrieben ihn in den 1930er Jahren aus den deutschen Museen, diffamierten ihn und seine Kollegen als „entartet“. Viele Cross’ Werke gelten als verschollen. „Die frühe deutsche Cross-Rezeption war ein wichtiger Ansatzpunkt für unsere Ausstellung. Wir wollen zeigen, welche Einschnitte der Krieg und der Nationalsozialismus gebracht haben“, sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider.“

PNN: „Leitfigur der Avantgarde, von den Nazis verfemt. Kurator Daniel Zamani spricht im PNN-Interview über Henri-Edmond Cross“ (Link)

Märkische Allgemeine Zeitung: „Cross war einer der großen Pioniere der Malerei des 20. Jahrhunderts. Seine frühe Rezeption in Deutschland war für uns ein entscheidender Aspekt bei der Umsetzung dieses Projekts. Viele Werke, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in deutschem Besitz befanden oder auf Ausstellungen in Deutschland gezeigt wurden, kehren nun im Rahmen der Retrospektive hierher zurück.“ – Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini, im Interview mit der MAZ

tip: „Das Barberini überzeugt mit dieser Wiederentdeckung und einmal mehr mit seinem intelligenten Programm, das neben Publikumserfolgen wie der Gerhard Richter-Ausstellung auch für Entdeckungen gut ist“

Weltkunst: „Vor allem in Deutschland fand der Maler Henri-Edmond Cross einst viele Bewunderer, doch dann geriet er in Vergessenheit … Dem Museum Barberini kommt das Verdienst zu, diese eklatante Bildungslücke mit einer im wahrsten Sinne epochalen Schau zu schließen: Es ist, 108 Jahre nach seinem Tod, die erste Einzelaus- stellung dieses Künstlers hierzulande“

Katalog
Henri-Edmond Cross. Farbe und Licht

Zur Ausstellung Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross im Museum Barberini ist im Prestel Verlag der gleichnamige Katalog erschienen. Herausgegeben von Frederic Frank, Marina Ferretti Bocquillon, Ortrud Westheider und Michael Philipp.

Mit Beiträgen von Raphael Dupouy, Marina Ferretti Bocquillon, Thomas W. Gaehtgens, Annette Haudiquet, Monique Nonne, Valérie Reis, Richard Thomson, Daniel Zamani.

Erhältlich im Barberini Museumsshop für € 29,95
Ausgabe im Buchhandel € 39,-

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© Prestel Verlag

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Henri-Edmond Cross. Farbe und Licht

Zur Ausstellung Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross im Museum Barberini ist im Prestel Verlag der gleichnamige Katalog erschienen. Herausgegeben von Frederic Frank, Marina Ferretti Bocquillon, Ortrud Westheider und Michael Philipp.

Mit Beiträgen von Raphael Dupouy, Marina Ferretti Bocquillon, Thomas W. Gaehtgens, Annette Haudiquet, Monique Nonne, Valérie Reis, Richard Thomson, Daniel Zamani.

Erhältlich im Barberini Museumsshop für € 29,95
Ausgabe im Buchhandel € 39,-

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Expertenvideos
Daniel Zamani über Cross und den Neoimpressionismus
Daniel Zamani über Cross’ Methodik und seine Verklärung der Côte d’Azur
Richard Thomson über Cross’ Verhältnis zum Anarchismus
Daniel Zamani über Cross’ Werk in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhundert
Annette Haudiquet über Cross’ Zeichnungen und Aquarelle
Marina Ferretti Bocquillon über Cross’ Einfluss auf die Avantgarde