Vorschau

Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner
Ab 7. September 2020

Das Museum Barberini in Potsdam zeigt vom 7. September 2020 an dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner: über 100 Meisterwerke von Claude Monet, Auguste Renoir, Berthe Morisot, Alfred Sisley, Camille Pissarro, Henri-Edmond Cross, Paul Signac und weiteren Malern des Impressionismus und Nachimpressionismus. Mit 34 Gemälden von Claude Monet sind außerhalb von Paris nirgends in Europa mehr Werke dieses Künstlers an einem Ort zu sehen. Potsdam wird damit eines der weltweit wichtigsten Zentren impressionistischer Landschaftsmalerei. So bietet das Museum Barberini neben seinen Wechselausstellungen in internationalen Kooperationen eine in Deutschland einmalige Sammlung.

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Paul Signac: Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), 1892, Hasso Plattner Foundation

Paul Signac: Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), 1892, Hasso Plattner Foundation

Ab 7. September 2020

Das Museum Barberini in Potsdam zeigt vom 7. September 2020 an dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner: über 100 Meisterwerke von Claude Monet, Auguste Renoir, Berthe Morisot, Alfred Sisley, Camille Pissarro, Henri-Edmond Cross, Paul Signac und weiteren Malern des Impressionismus und Nachimpressionismus. Mit 34 Gemälden von Claude Monet sind außerhalb von Paris nirgends in Europa mehr Werke dieses Künstlers an einem Ort zu sehen. Potsdam wird damit eines der weltweit wichtigsten Zentren impressionistischer Landschaftsmalerei. So bietet das Museum Barberini neben seinen Wechselausstellungen in internationalen Kooperationen eine in Deutschland einmalige Sammlung.

Paul Signac: Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), 1892, Hasso Plattner Foundation

Paul Signac: Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), 1892, Hasso Plattner Foundation

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Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde
7. November 2020 bis 14. Februar 2021

Zahlreiche Künstler in Russland ließen sich am Ende des 19. Jahrhunderts von den Themen  und der Malweise der französischen Impressionisten anregen. Sie arbeiteten  en plein air  und spürten der Flüchtigkeit des Moments nach, wenn sie Szenen des  russischen Alltags portraitierten. Malerinnen und Maler wie Natalja Gontscharowa, Michail Larionow und Kasimir Malewitsch, die später die Avantgarde bildeten, entwickelten aus dem impressionistischen Studium des Lichts ihre neue Kunst. Die Ausstellung zeigt die Internationalität ihrer Bildsprache um 1900 und integriert die russischen Künstler in das Projekt der europäischen künstlerischen Moderne.

Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau

Ilja Repin, Auf dem Feldweg. Vera Repina mit ihren Kindern, 1879, Öl auf Leinwand, Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau.

Ilja Repin, Auf dem Feldweg. Vera Repina mit ihren Kindern, 1879, Öl auf Leinwand, Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau.

7. November 2020 bis 14. Februar 2021

Zahlreiche Künstler in Russland ließen sich am Ende des 19. Jahrhunderts von den Themen  und der Malweise der französischen Impressionisten anregen. Sie arbeiteten  en plein air  und spürten der Flüchtigkeit des Moments nach, wenn sie Szenen des  russischen Alltags portraitierten. Malerinnen und Maler wie Natalja Gontscharowa, Michail Larionow und Kasimir Malewitsch, die später die Avantgarde bildeten, entwickelten aus dem impressionistischen Studium des Lichts ihre neue Kunst. Die Ausstellung zeigt die Internationalität ihrer Bildsprache um 1900 und integriert die russischen Künstler in das Projekt der europäischen künstlerischen Moderne.

Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau

Ilja Repin, Auf dem Feldweg. Vera Repina mit ihren Kindern, 1879, Öl auf Leinwand, Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau.

Ilja Repin, Auf dem Feldweg. Vera Repina mit ihren Kindern, 1879, Öl auf Leinwand, Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau.

Rembrandts Orient
Neuer Termin: 13. März bis 27. Juni 2021

Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts

Turban, Teppich, Tulpe – immer wieder haben Rembrandt und seine Zeitgenossen Gegenstände aus fernen Ländern gemalt. Ihre Kunstwerke sind Zeugnisse der ersten Globalisierung und zeigen den Einfluss fremder Kulturen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Wissensdurst, Sammellust und Besitzerstolz haben diese kunstgeschichtlich bedeutende Epoche geprägt und die Maler zu neuartigen Historienszenen, Portraits und Stillleben inspiriert. Die Kehrseite dieser Weltaneignung wie Sklaverei, Handelskriege und die Verluste eigener Seeleute wurde dagegen nicht dargestellt. Im Rahmen der heutigen Debatte um Kolonialismus thematisiert die Ausstellung die damaligen Bilder des Fremden und das Machtgefälle zwischen den Kulturen. Anhand von über 100 Kunstwerken bietet die Schau die Möglichkeit, diesen bis heute andauernden Eurozentrismus zu hinterfragen.

Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel, unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs der Niederlande in Deutschland, S. E. Wepke Kingma

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Rembrandt Harmensz van Rijn (1606 – 1669) und Werkstatt: Mann in orientalischem Kostüm (Detail), um 1635, National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection

Rembrandt Harmensz van Rijn (1606 – 1669) und Werkstatt: Mann in orientalischem Kostüm (Detail), um 1635, National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection

Neuer Termin: 13. März bis 27. Juni 2021

Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts

Turban, Teppich, Tulpe – immer wieder haben Rembrandt und seine Zeitgenossen Gegenstände aus fernen Ländern gemalt. Ihre Kunstwerke sind Zeugnisse der ersten Globalisierung und zeigen den Einfluss fremder Kulturen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Wissensdurst, Sammellust und Besitzerstolz haben diese kunstgeschichtlich bedeutende Epoche geprägt und die Maler zu neuartigen Historienszenen, Portraits und Stillleben inspiriert. Die Kehrseite dieser Weltaneignung wie Sklaverei, Handelskriege und die Verluste eigener Seeleute wurde dagegen nicht dargestellt. Im Rahmen der heutigen Debatte um Kolonialismus thematisiert die Ausstellung die damaligen Bilder des Fremden und das Machtgefälle zwischen den Kulturen. Anhand von über 100 Kunstwerken bietet die Schau die Möglichkeit, diesen bis heute andauernden Eurozentrismus zu hinterfragen.

Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel, unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs der Niederlande in Deutschland, S. E. Wepke Kingma

Rembrandt Harmensz van Rijn (1606 – 1669) und Werkstatt: Mann in orientalischem Kostüm (Detail), um 1635, National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection

Rembrandt Harmensz van Rijn (1606 – 1669) und Werkstatt: Mann in orientalischem Kostüm (Detail), um 1635, National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection

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Rückschau

2020

Photo: David von Becker, © Museum Barberini

Jasper Johns, 8, Catalogue Raisonné, 2015 © Jasper Johns/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Photo: Porter Gillespie

2018

Bernhard Heisig (1925–2011), Friedrich der Große, Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm. © VG Bild-Kunst, Bonn

© Museum Barberini

© Museum Barberini